Rosenmontag mit Babyjunior

Neue Feuchtigkeitskreme

Neue Feuchtigkeitskreme

Es ist ja schon klar. Irgendwann laufe ich meinen Kommilitonen über den Weg. Habe ja auch schon so viel Universitäten besucht und mir ein Bild machen dürfen, wie es denn so um die Lehre steht.
Das muss ich wirklich noch in ein Buch schreiben, der Zahnmediziner, der bei Geburten dabei ist, Famulaturen abrockt und sogar OP Erfahrung hat, beim Bestatter arbeitete, in der Rechtsmedizin, der Pathologie bis hin zum Gabelstaplerfahrer bei der Caparol. Nichts gegen die Sternchen der B-Promis aber der Wallraff würde auch sicher gerne meine Geschichten hören. Wie kam ich jetzt darauf, ach ja, die süße Zahnärztin. Hatte doch tatsächlich mit mir angefangen, saubere Karriere in der Regelstudienzeit und schon einen Ring am Finger. Ach, ich werde ganz Melancholisch, wie mein damaliger Tischprofessore, der liebe rer nat Wicht. Schon ein Unikat. Jetzt, wo ich dieses kleine Küken in der Ausübung ihrer Arbeit gesehen habe denke ich so bei mir, man bin ich schon damals schräg herübergekommen. Der alte Sack studiert nochmal Medizin. Schon verrückt. Davon aber an anderer Stelle mehr, wir kommen hier erst mal wieder zum allwöchentlichen, unserem Anatomen der Woche. Wen haben wir denn diesmal, einen Japaner, den Ito.
Ito, Toshio (1904-1991) japanischer Anatom aus Gumma und Namensgeber der Ito-Zelle. Hepatische Sternzellen, perisinusoidaler Lipozyt, Fettspeicherzelle, Lipocytus perisinisoideus oder eben Ito-Zellen. Ito-Zellen sind Perizyten, die man im Disse’schen Raum des Lebergewebes findet. Sie gehören zu den nicht-parenchymatösen Zellen des Lebergewebes.
Ito-Zellen machen etwa 1% der hepatischen Zellen aus. In ihrem Zytoplasma finden sich zahlreiche Fetttröpfchen, in denen Vitamin A in Form von Retinylpalmitat, einem Ester aus Retinol und Palmitinsäure, gespeichert wird. Ito-Zellen sind darüber hinaus an der Synthese der extrazellulären Matrix (EZM) beteiligt. Sie können sich zu Myofibroblasten differenzieren und synthetisieren dann Kollagen vom Typ 3, welches für das Gerüst von retikulären Fasern verwendet wird, das den Disse’schen Raums durchzieht.
Durch die Produktion dieser perisinusoidalen Fasern sind sie wahrscheinlich an der Regulation des Tonus der Lebersinusoide beteiligt.
Eine Aktivierung der Ito-Zellen durch krankhafte Prozesse innerhalb der Leber triggert die Kollagensynthese in der extrazellulären Matrix der hepatischen Zellen. Aus diesem Grunde vermutet man, dass sie maßgeblich an den histologischen Veränderungen im Rahmen einer Leberzirrhose beteiligt sind.
Ach ich muss nochmal an dieser Stelle betonen, wie lieb ich all meine Kommilitonen hatte und wie sehr ich diese gemeinsamen 8 Jahre genossen habe. Schade, dass man sich dann aus dem Auge verliert, aber manchmal sieht man sich eben doch wieder.
Kommen wir jetzt zum Heilpraktiker und der damit verbundenen mündlichen Prüfung. Heute : Das Kniegelenk. Das Kniegelenk setzt sich aus zwei Anteilen zusammen. Die Artikulation von Oberschenkelknochen und Schienbein wird als Femorotibialgelenk (Articulatio femorotibialis) bezeichnet. Die Verbindung zwischen Oberschenkelknochen und Kniescheibe heißt Femoropatellargelenk (Articulatio femoropatellaris).
Die überknorpelten Gelenkflächen von Femur und Tibia werden Kondylen genannt. Das Femur weist zusätzlich noch eine Gelenkfläche (Facies patellaris) für die mit Knorpel bedeckte Facies articularis der Kniescheibe auf.
So, ich schiebe es schon eine Weile hinauf aber wir müssen über die Anamnese besprechen. Der erste Eindruck, die Konstitution, der Wuchs, der Ernährungszustand, die Körperhaltung, das Gangbild, die Gesichtsfarbe, der Gesichtsausdruck und Veränderungen der Haut des Patienten gilt es zu beurteilen. Aber irgendwie ist Karneval, also Prokrastination. Bis nächste Woche.

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