Vogelgezwitscher- Der Frühling ist da

Erster Versuch ADDHD ohne H Rechercheprojekt

Erster Versuch ADDHD ohne H Rechercheprojekt

Heute hat es mich irgendwie im Bett erweckt, drei Uhr Morgens und eine seltsame Stille. Irgendwie habe ich früher immer gerne um die Zeit gearbeitet. Buch rausholen und lernen ist also angesagt. Das Thema, ein psychologisches. Soll jetzt keine Buchrezension werden doch auch aus persönlichem Interessen habe ich mich in das Thema ADHD eingelesen. Der Autor war Puryear, kannte ich bislang nicht. Könnte reines Jahr bedeuten, aber das passiert mir öfter, das ich Namen wie eine Ver..ung finde. ADHA auch mit fehlender Hyperaktivität, ein oft fehl- und auch überdiagnostiziertes Thema. Habe wenig in der deutschen Literatur gefunden. Vielleicht ein Thema, mit dem ich mich auseinandersetzen sollte. Einen großen Haufen Zettel habe ich zwischen den Seiten schon versenkt, der Schreibstil eine Katastrophe, habe ich schon bemerkt, ich denke, ich habe auch ADD. Es soll aber keine Rezension werden so mein Tipp, lesen und den Stil übersehen, so man des englischen mächtig und an ADD interessiert ist. Bei mir habe ich es schon lange diagnostiziert, verwende Strategien um mit den Defiziten zurecht zu kommen und Genieße in vollen Zügen die Vorteile. Hab eben einen Riegel vegane Schokolade probiert, gar nicht so übel aber süchtig macht die mich nicht. Mein Wohlfühlgewicht ist nach den Karnevalstagen wieder nach oben korrigiert, vielleicht sollte ich das mal mit vegan probieren, statt fasten. Prokrastination, mein Lieblingswort. So, die Einleitung ist rum, muss eben wieder den Kopf schütteln über einen Artikel der Aspermie bezeichnet. Natürlich ist meine Korrektion richtig dass es sich dabei um das Fehlen von Samenzellen im Ejakulat handelt und nicht um das Fehlen des Ejakulats an sich. Eben kommt die Sonne raus, da muss ich mich beeilen. Heute ist der Anatom der Woche keine geringerer als Jacobson.
Jacobson, Ludwig Lewin (1783-1843) dänischer Anatom und Namensgeber des Jacobson kanals, -Plexus, -Knorpels, – Organs,- Nervens und der Jacobson‘schen Anastomose. Also hat er sich hauptsächlich um den Kopf herum bewegt. Lateinisch haben wir den Canaliculus tympanicus, den Cartilago vomeronasalis, den Plexus tympanicus, das Organum vomeronasale, den Nervus tympanicus und eben die Anastomose. Der Canaliculus tympanicus ist ein kleiner Knochenkanal, der von der Fossula petrosa zur Paukenhöhle zieht. In ihm verlaufen die Fasern des Nervus tympanicus und die Arteria tympanica inferior. Die Cartilago vomeronasalis ist ein inkonstant vorkommender, kleiner Knorpel, der sich beidseits an der medialen Wand der Nasenhöhle befindet – dort, wo das Septum nasi und der Vomer zusammentreffen.
Der Jacobson-Knorpel wird seltener auch als Huschke-Knorpel bezeichnet. Huschke nannte den hinteren Teil des Knorpels „Vomer cartilagineus“, den vorderen Teil „Spina cartilaginea“. Der Plexus tympanicus ist ein Nervengeflecht (Plexus), das sich in der Paukenhöhle in feinen Knochenkanälen auf dem Promontorium tympani ausbreitet.
Der Plexus tympanicus erhält präganglionäre, parasympathische Fasern aus dem Nervus tympanicus des Nervus glossopharyngeus (Nervus IX) und sympathische Fasern des Nervus caroticotympanicus aus dem Plexus caroticus internus.
Aus dem Plexus tympanicus formieren sich folgende Nerven:
Nervus petrosus minor. Er zieht zum Ganglion oticum.
Ramus communicans. Er zieht zum Nervus petrosus major.
Rami tympanici. Sie versorgen die Schleimhaut der Paukenhöhle. Das Jacobson-Organ oder Organum vomeronasale ist ein bei Tieren vorkommendes, akzessorisches Geruchsorgan, das beim Menschen nur rudimentär im vorderen Bereich des Nasenseptums vorhanden ist. Das wird aber viel diskutiert, eine ganze Industrie versucht eben das andere Geschlecht unter Zuhilfenahme von Duftstoffen aufeinander aufmerksam zu machen.
Bei Tieren dient das Jacobsonsche-Organ der olfaktorischen Wahrnehmung von Pheromonen und hat enorme Auswirkungen auf deren Hormonhaushalt. In der menschlichen Anatomie bildet es sich pränatal zurück und lässt sich beim Erwachsenen nicht mehr als eigene Entität nachweisen. Es wird mit einem Grübchen im vorderen Anteil des Nasenseptums assoziiert. Der Nervus tympanicus oder auch Jacobson‘ sche Nerv ist ein Ast des Nervus glossopharyngeus (Nervus IX).
Der Nervus tympanicus geht aus dem Ganglion inferius des Nervus glossopharyngeus (Ganglion petrosum) ab. Er steigt dann durch einen kleinen Kanal, den Canaliculus tympanicus, an der Unterseite des Felsenbeins zur Paukenhöhle (Cavum tympani) auf. Er befindet sich in einer Knochenleiste, die den Canalis caroticus von der Fossa jugularis trennt.
In der Paukenhöhle teilt er sich der Nervus tympanicus in zahlreiche Ästchen auf, die in den Plexus tympanicus einstrahlen. Sie liegen in feinen Sulci auf der Oberfläche des Promontorium tympani.
Die parasympathischen Anteile des Nerven durchziehen das Plexusgeflecht und bilden als direkte Fortsetzung den Nervus petrosus minor.
Der Nervus tympanicus bildet gemeinsam mit dem Nervus petrosus minor die Jacobson-Anastomose. Als Jacobson-Anastomose bezeichnet man die Nervenfaserverbindung zwischen dem Ganglion oticum und der Glandula parotis.
Vom Nucleus salivatorius inferior gelangen die parasympathischen Fasern via Nervus glossopharyngeus über das Foramen jugulare aus dem Schädel, um dann gleich wieder als Nervus tympanicus über den Canaliculus tympanicus ins Mittelohr zu gelangen. Im Mittelohr bildet sich ein Plexus (Plexus tympanicus), wobei sympathische Fasern aufgenommen werden. Die Fasern laufen nun weiter als Nervus petrosus minor durch die mittlere Schädelgrube, bevor sie diese durch die Fissura sphenopetrosa wieder verlassen und so in die Fossa infratemporalis zum Ganglion oticum führen.
Im Ganglion oticum werden die parasympathischen Fasern verschaltet und via Ramus communicans cum nervus auriculotemporalis auf den Nervus auriculotemporalis, einen Ast des Nervus mandibularis, übertragen. Dieser versorgt die Glandula parotis über seine Rami parotidei allgemein-viszeromotorisch.
Teilweise ist es möglich, dass die parasympathischen Fasern nicht direkt, sondern durch eine weitere Umleitung zur Glandula parotis gelangen. Hierbei werden die parasympathischen Fasern durch einen Ramus communicans cum nervus facialis auf den Nervus facialis übertragen und gelangen durch den von ihm gebildeten Plexus parotideus zur Glandula parotis. Der Nervus auriculotemporalis läuft durch den Plexus parotideus, wodurch anatomische Beschreibungen varieren.
Zusammenfassend enthält die Jacobson-Anastomose postganglionäre, parasympathische Nervenfasern, die aus dem Nucleus salivatorius inferior der Medulla oblongata stammen und für die Versorgung der Ohrspeicheldrüse (Glandula parotis) verantwortlich sind.
Pooh, das war jetzt aber ein Brocken mit diesem fleißigen Dänen. Deshalb huschen wir mal schnell zu der Heilpraktikerprüfung und der Bauspeicheldrüse und deren Funktion. Aufgrund seiner Funktion als Verdauungsdrüse besitzt das Pankreas einen Ausführungsgang, den Ductus pancreaticus (Ductus Wirsungianus Ductus Wirsungianus nach seinem Entdecker Johann Georg Wirsung auch als Wirsung-Gang), der gemeinsam mit dem von Leber und Gallenblase kommenden Hauptgallengang (Ductus choledochus) oder nahe diesem in einer warzenförmigen Erhebung – der sog. Papilla duodeni major – in den Zwölffingerdarm mündet. Dieser Ausführungsgang ist ca 2mm weit und nimmt die aus den Pankreasläppchen führenden kurzen, senkrechten Zuflüsse auf. Mitunter ist auch ein weiterer Pankreasgang vorhanden, der Ductus pancreaticus accessorius, welcher auf der Papilla duodeni minor mündet.
Dann wünsche ich Euch erst mal eine schöne Woche.

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