Was für ein Mist

Lebensmittel zu verschenken für Foodsharing- geben ist seeliger denn nehmen

Lebensmittel zu verschenken für Foodsharing- geben ist seeliger denn nehmen

Schon den zweiten Tag mit diesen Mist Autos rumgemacht. Das ist ja wieder was. Spiegel repariert, Bremsen repariert, Blinker repariert. Dann war das Licht zu hoch und der Motor zu Ölig. Klar, ich hatte ja auch die Ventildeckeldichtung ausgetauscht, weil Öl rauskam. Das käme nicht von da, sagt der Prüfer. Was für ein Hornochse. Fast wie mein Anatomieprof mit seiner Nervenzelle im Alveolarseptum. Da könnt ich was an mich bekommen. Motorwäsche gemacht und natürlich ist der trocken. Dann noch diese Fliege, die mich die ganze Zeit am schreiben hindert. Dann natürlich Fischerfest fährt mir noch so eine angedüdelte Tante drauf, weil sie mit dem Handy spielen muss. Und heute Nacht hat mich so eine verdammte Mücke wach gehalten. Wie ein Jäger in der Savanne saß ich aufrecht mit meinem Elektrotennisschläger. Dabei saß sie mir die ganze Zeit gegenüber, mit vollem Bauch, das Miststück. Irgendwie haben die Exoskeletonlebewesen keine gute Freude im Leben der Wirbelwesen. Hoffentlich sind die Außerirdischen keine Exo-Wesen. Dann bekommen wir wohl Schwierigkeiten. Was für eine Woche. Fuß umgeknickt, Rückenschmerzen, Daumen umgebogen, Ausschlag auf der rechten Schulter. Nur mein linker Fuß ist noch in Ordnung. Och bin ich schlecht gelaunt. Dabei waren wir doch im Radio, eine Talkrunde über Leben und Glück. Und die Bude ist eine einzige Rumpelkammer, alles abgebaut, Schimmel überall, der Kühlschrank kaputt. Ich brauch Urlaub. Weglaufen wird nichts nutzen. Aber ich geh erst mal in Sport, dann läuft das wieder besser. Unser Anatom der Woche, Lancisi.
Lancisi, Giovanni Maria (1645-1720) italienischer Anatom und Namensgeber der Stria de Lancisi. Uns besser bekannt als die Fornix superior oder Stria longitudinalis medialis indusii grisei. In der Neuroanatomie des Menschen finde ich die Stria longitudinalis medialis als medialen Längsstreifen des Corpus callosum. Dabei handelt es sich um zwei Faserbündel die als mediales und laterales Faserbündel beschrieben sind und den Neurochirurgen die Mitte des Corpus callosum anzeigen.
Weiter geht es mit der Nebennierenrinde. Zona glomerulosa cortexis medula suprarenalis. Schön. Die Nebennierenrinde (Cortex glandulae suprarenalis), die durch ihren Lipidgehalt gelblich aussieht, bildet den äußeren Bereich der Nebenniere. In der NNR werden über 40 verschiedene Steroidhormone gebildet, die sog. Kortikosteroide.
Die Nebenniere ist von einer gefäßreichen Kapsel umgeben. In der darunter liegenden Rinde lassen sich drei Zonen unterscheiden:
Zona glomerulosa: Besteht aus azidophilen Zellen, die Mineralokortikoide produzieren (z.B Aldosteron)
Zona fasciculata: Produktion von Glukokortikoiden (z.B. Cortisol)
Zona reticularis: Synthese von Sexualhormonen (z.B. Androgene)
Die Ausprägung der Zonen ist dynamisch und verändert sich im Laufe des Lebens. Bis zur Pubertät dominiert die Zona fasciculata, danach nehmen die Zona glomerulosa und die Zone reticularis mehr Platz ein.
Man kann sich die Schichten der Nebennierenrinde sowie die dort produzierten Hormone mit zwei geläufigen Abkürzungen aus dem Bereich Niere merken, nämlich mit GFR und ACE (von außen nach innen):
Zonula Glomerulosa produziert Aldosteron (ein Mineralcorticoid)
Zonula Fasciculata produziert Cortisol (ein Glucocorticoid)
Zonula Reticularis produziert Estradiol (ein Sexualhormon)
Im Gegensatz zum Nebennierenmark geht die Nebennierenrinde ab etwa der 3. Entwicklungswoche (entspricht der 5. Schwangerschaftswoche) aus dem intermediären Mesoderm hervor.
Die Sekretion der Mineralokortikoide wird vor allem durch das Renin-Angiotensin-System gesteuert, durch Serotonin, Prostaglandin, aber auch durch das ACTH, ein Hormon der Adenohypophyse. ACTH steuert auch die Ausschüttung der Glukokortikoide und Androgene.
Eine Überfunktion der NNR führt zum Conn-Syndrom, Cushing-Syndrom oder zum adrenogenitalem Syndrom. Eine Unterfunktion führt zu einer Nebennierenrindeninsuffizienz mit Ausfall der Cortisol- und Aldosteronsekretion und damit zu einer Überproduktion von ACTH (Morbus Addison).
So, dann kommen wir auch schon wieder zum Schluß, der Reiseanamnese. Hier haben wir Fragen nach Fiber unbekannter Genese, Durchfallerkrankungen, Lymphknotenschwellungen oder unklaren Hautveränderungen, die Hinweise auf eine Reiseerkrankung geben können. Nachhaken müssen wir dann zum Aufenthaltsgebiet, Dauer des Aufenthalts, Prophylaxe und Sexualverhalten. Laune ist wieder besser, erst  einmal schlafen.
Dann, viel Spass die Woche

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