Das Schöne und Sublime

Büroarbeit

Büroarbeit

Mir fällt auf, ich lebe für das Schöne und Sublime. Im antiken Griechenland galt Müßiggang und somit auch das genießen von allem Schönen als das oberste anzustrebende Lebensziel, ganz unabhängig von geleisteter Arbeit. Ein solches Unterfangen will natürlich auch pekuniär gemeistert werden. Eine Hürde, die mich und viele andere also vom richtigen Leben abhält. Solch ein Bestreben steht im krassen Gegensatz zu den heutigen Werten wie „gut zu funktionieren“, „sich etwas leisten können“, „Erfolgreich sein“, auch im Vergleich zu anderen. Schönes und Fragen der Ästhetik rücken aus dem Blickfeld. Mich fuchst das ja immer noch, dass ich ich 50% meines mickrigen Komparsenlohnes in Form von Vorsteuer abgezogen bekommen habe. Natürlich ging von nix auch noch 16 Euro Parken und 10 Euro Sprit ab. Musste ich vorlegen. Das macht dann ein Euro die Stunde, keine schwere Arbeit und mein Zorn auf das öffentlich rechtliche Fernsehen und dieses kaputte Steuersystem. Egal, manchmal kostet lernen eben Geld. Jetzt wird erst mal Segeln gelernt, damit kann man sicher auch etwas Verdienen (an Erfahrung). Unser Anatom der Woche ist Lanterman.
Lanterman, A.J (1860-1920) amerikanischer Anatom und Namensgeber der Lanterman Einkerbung. Da habe ich zum Geburts- und Todesdatum allerhand unterschiedliche Angaben gefunden. Verzeiht, das wird sicher noch korrigiert. Zusammen mit dem Anatomen Schmidt. Der kommt aber eben erst bei S. Als Schmidt-Lanterman-Einkerbungen bezeichnet man die im mikroskopischen Schnittbild erkennbaren, quer zu Faserrichtung laufenden Lücken oder Spalten in der Myelinscheide einer Nervenfaser.
Die Lanterman Einkerbungen stellen segmentierte Zytoplasmaräume der Schwann-Zellen dar. Diese Zytoplasmaräume werden durch Gap Junctions in den Lamellen der Myelinscheide direkt miteinander verbunden. Dadurch können Nährstoffe und andere für den Zellstoffwechsel der Schwann-Zelle wichtige Verbindungen zwischen Zytoplasmainseln migrieren, ohne dem Spiralverlauf der Myelinscheide zu folgen.
Jetzt sind wir auch schon beim zweiten drittel, da geht es um die Leberpforte. Was meinen wir damit. Die Leberpforte ist die Einmündungsstelle der Pfortader sowie der Leberarterie b.z.w. die Austrittsstelle der beiden Lebergallengänge. Hier noch etwas ausführlicher: Die Leberpforte, oder lateinisch Porta hepatis, bezeichnet die Stelle an der Unterseite der Leber, an der Blutgefäße, Gallengänge, Lymphgefäße und Nervenfasern in die Leber eintreten bzw. das Organ verlassen.
Die Leberpforte ist ein kurzer, etwa 4-5 cm langer transversal verlaufender Spalt, der sich zwischen dem Lobus quadratus und dem Lobus caudatus befindet und beide Leberlappen voneinander trennt. In der Leberpforte finden sich von rechts nach links folgende Strukturen:
Ductus hepaticus communis (Lebergallengang)
Vena portae (Pfortader)
Arteria hepatica propria (Leberarterie)
Der Ductus hepaticus communis bildet sich im Bereich der Leberpforte aus dem Ductus hepaticus dexter und dem Ductus hepaticus sinister.
Zum letzten Drittel vor dem Sport. Beim letzten Mal hatten wir über die Händedesinfektion gesprochen, hier noch im Anhang die Händehygiene generell. Beim Untersuchten kommt es immer besser an, wenn die Hände warm und nicht feucht sind, die Nägel gepflegt und kurz und mit dem Schmuck sehr zurückhaltend. Das ganze soll natürlich eine Keimreduktion begünstigen und einen ordentlichen Eindruck machen. Das laß ich mal so stehen, ein Tattowierer ohne Tattoos würde auch schlecht gehen, aber ein Arzt oder Untersucher ohne Krankheit.. vielleicht ein schlechter Vergleich. Euch eine schöne Woche.

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