Fast den Titel vergessen, HWS nach Unfall

HWS nach Unfall

HWS nach Unfall

Ich sitze schon im dicken Fließpulli und überlege, ob nicht die Heizung angemacht werden sollte. Ein Blick auf das Thermometer zeigt mir fast zwanzig Grad. Seltsam, fühlt sich kühler an. Die Schule hat wieder angefangen und ich habe meine ersten beiden Kurse gegeben. 1-4 Klasse. Eigentlich zu früh für Computer, finde ich. Suum cuique- jedem das Seine. Ich könnte mich gerade zusammenrollen und vor dem Ofen schlafen. So was von antriebslos. Mir schmerzt immer noch die HWS, der Unfall hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Meint der Orthopäde, das sieht aber gar nicht mehr so gut aus. Dabei dachte ich, jetzt kommen die guten Jahre. Diese Woche verschwinde ich in das Schlaflabor. Ich fühle mich immer so unausgeruht. Es ist sicher nur die innere Einstellung oder der Kater von gestern. Wir kümmern uns jetzt um den Anatomen der Woche, der Lanz.
Lanz, Otto (1865-1935) schweizer Chirurg und Namensgeber des Lanz-Punktes. Als Lanz-Punkt bezeichnet man einen Ort im rechten Drittel der Lenzmann-Linie zwischen beiden Spinae iliacae anteriores superiores, in dessen Bereich bei einer Appendizitis durch Druck Schmerzen ausgelöst werden können.
Diese Schmerzen zählen zu den Appendizitiszeichen.
Jetzt sind wir schon wieder bei der Anatomie, Physiologie der Heilpraktiker angelangt, heute die Magendrüsen und was aus ihnen rauskommt. Diese Magendrüsen sind in der Erscheinung schlauchförmig und produzieren den sauren Magensaft. Mikroskopisch lassen sich Haupt- , Neben-, und Belegzellen differenzieren. Hauptzellen produzieren eine unwirksame Vorstufe des eiweißspaltenden Enzyms Pepsin, die Belegzellen sorgen für die Salzsäure und den Intrinsic-Factor und die Nebenzellen sorgen für den Magenwand auskleidenden schützenden Schleim. War Euch das jetzt zu wenig? Das würde für die Prüfung reichen.
Im dritten Teil sind wir noch beim Allgemeinen der körperlichen Untersuchung. Es war bislang von Händedesinfektion und Händehygiene die Rede. Nun sprechen wir kurz über die räumliche Voraussetzung. Die körperliche Untersuchung sollte in einem wohl temperierten, ruhigen Raum erfolgen. Störungen wie durch Handyklingeln sind unbedingt zu vermeiden. Auch finde ich laute Musik störend. Sinnig ist eine nicht blendende aber helle Beleuchtung. Auch ist eine Untersuchungsliege immer gerne gesehen. Für die Visusprüfung sollte der Raum mindestens 6 Meter lang sein. Damit entlasse ich Euch nun in die Woche, Eine schöne Wünsche ich.

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