Paraskavekatriaphobie und Halsweh

Salatdiät

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Jetzt schmerzt mir auch noch der Hals. Ach, das gesunde Essen, vielleicht habe ich es aber auch einfach nur zu scharf gewürzt und dabei gesungen. Deshalb die Halsschmerzen. Oder eine Allergie. Dabei war ich nur gegen den Allergie Auslöser Histamin allergisch. Wer weiß.
Jetzt kann man sich schon bald Gedanken machen, welche Weihnachtsgeschenke man besorgen muss und wo man den Jahreswechsel verbringen wird. Die Zeit vergeht so schnell. Eben war doch noch Spargelsaison. Wo war denn nur der Sommer. Und diese verdammte Müdigkeit. Hatte ich nicht etwas von 20 Grad gehört? Meine Finger sind Eis gefroren. Awakenwithjp, das wird mich jetzt wach amüsieren, genauso wie Southpark, ach, wie ich es liebe. Unser Anatom der Woche ist Leonardo.
Vinci, Leonardo da (1452-1519) steht hier als Genius, lassen wir das und sagen er kam aus Firenze, Italien. Ihm werden die Leonardo-Muskelbalken zugeschrieben, Trabecula septomarginalis ventriculi dextri. Als Trabecula septomarginalis bezeichnet man ein Stück band- bzw. bälkchenförmiges Herzmuskelgewebe, das man im rechten Herzventrikel findet. Es gehört zu den Trabeculae carneae und zieht von der Basis des vorderen Papillarmuskels zum Kammerseptum.
Ursprünglich nahm man an, das Moderatorband würde den rechten Herzventrikel vor einer „Überdehnung“ schützen. Heute geht man davon aus, dass die Trabecula septomarginalis ein Teil des Erregungsleitungssystems des Herzens ist, der die elektrische Erregung vom rechten Tawara-Schenkel auf den vorderen Papilllarmuskel überträgt. Wenn man jetzt die Zeichnungen Leonardos kennt muss man sich wundern, dass ihm nicht auch noch viel mehr Strukturen zugeschrieben werden.
Genie wird bei mir wohl eher nicht drauf stehen. So, wo sind wir jetzt. Ah, ja, Untersuchung des Bewegungsapparates. Das passt doch. Da war Leo auch ganz groß, für uns reichen aber die Angaben der Heilpraktikergesetzen. Ausschluss eines Notfalls, von denen beim Bewegungsapparat die häufigsten die Fraktur mit Leitsymptomen einer Achsenabweichung oder abnorme Beweglichkeit sowie sichtbare Knochenfragmente und Krepitationen sind. Dann haben wir noch den Bandscheibenvorfall mit seinen Leitsymptomen der plötzlichen, Bewegungsabhängigen radikulären Schmerzen und eventueller neurologischer Ausfälle ist. Sensibilitätsverluste in den entsprechenden Dermatomen, erloschene Eigenreflexe und Schwäche der Kennmuskeln.
Dann die septische Arthritis, plötzliche Entwicklung von Entzündungssymptomatik, Rötung, Schwellung, Schmerzen und eventuelle Übererwärmung mit eingeschränkter Bewegung.
Im nächsten Teil kommen wir zur Anatomie und Physiologie, das Gelenk.
Ein Gelenk ist eine bewegliche Verbindung zwischen zwei oder mehreren knöchernen oder knorpeligen Skelettelementen.
Die Lehre von den Gelenken ist die Arthrologie.
Eine Einteilung der Gelenke erfolgt nach Gelenkart
Man kann die Gelenke des menschlichen Körpers in „echte“ (diskontinuierliche) und „unechte“ (kontinuierliche) Gelenke unterteilen.Eine Einteilung der Gelenke erfolgt in echte Gelenke (Diarthrosen):
Echte Gelenke oder Diarthrosen weisen zwischen den am Gelenk beteiligten Knochen eine Diskontinuität (Unterbrechung) auf. Diesen Spaltraum nennt man Gelenkspalt. Er trennt die vom Gelenkknorpel überzogenen Gelenkflächen. Von außen ist das Gelenk von einer straffen Gelenkkapsel umgeben. Sie kann an einigen Stellen Verstärkungen aufweisen, die man als Gelenk- bzw. Kapselbänder bezeichnet. Die Gelenkkapsel besteht aus zwei Schichten:
einer äusseren Schicht, der Membrana fibrosa, aus straffem, kollagenem Bindegewebe. Diese Schicht geht in das Periost über.
einer inneren Schicht, der Membrana synovialis oder Gelenkinnenhaut, die ein epithelähnliches Erscheinungsbild hat.
Die Gelenkkapsel definiert einen rundherum abgeschlossenen Hohlraum, die Gelenkhöhle, die mit einer viskösen Flüssigkeit (Synovia) gefüllt ist.
Beispiele für echte Gelenke sind:
Oberes Sprunggelenk (Articulatio talocruralis)
Unteres Sprunggelenk (Articulatio talocalcaneonavicularis)
Kniegelenk (Articulatio genus)
Schultergelenk (Articulatio humeri)
Hüftgelenk (Articulatio coxae)
u.v.a.
Oft besitzten echte Gelenke noch Hilfsstrukturen, die seine Funktion unterstützen. Dazu zählen:
Ligamenta (Bänder)
Disci bzw. Menisci articulares (Gelenkzwischenscheiben)
Labra articularia (Gelenklippen)
Bursae synoviales (Schleimbeutel)
Recessus articulares (Gelenktaschen)
Eine Sonderform der echten Gelenke sind die Amphiarthrosen. Dabei handelt es sich um echte Gelenke, die in ihrer Beweglichkeit jedoch stark eingeschränkt sind.Eine weitere Einteilung der Gelenke sind unechte Gelenke (Synarthrosen):
Unechte Gelenke sind kontinuierliche knorpelige oder bindegewebige Knochenverbindungen, die keine Unterbrechung (Spalt) aufweisen und daher auch nur eine eingeschränkte Beweglichkeit besitzen. Sie haben aber als Wachstumszonen des Körpers eine wichtige Bedeutung. Zu ihnen zählen:
Knorpelgelenke (Synchondrosen, Articulationes cartilagineae)
Synchondrosen: Verbindung über hyalinen Knorpel, z.B. am Sternum
Symphysen: Verbindung über Faserknorpel, z.B. an den Bandscheiben
Bindegewebsgelenke (Articulationes fibrosae)
Suturen: Knochennaht, z.B. zwischen den Knochen des Schädels
Syndesmosen: Bandhaft, z.B. zwischen Radius und Ulna
Gomphosen: Einkeilung, z.B. Zähne im Zahnfach
Nach Abschluss des Wachstums kann es zu einer vollständigen knöchernen Durchwachsung des Knorpels oder Bindegewebes unechter Gelenke kommen, die man als Synostose bezeichnet.
Eine weitere Einteilung der Gelenke erfolgt in pathologische Gelenke (Pseudarthrosen):
Einen Sonderfall bilden Falschgelenke (Pseudarthrosen). Sie sind keine Gelenke im eigentlichen Sinn, sondern mehr oder weniger bewegliche, pathologische Unterbrechungen der normalen Kochenstruktur, die bei einer mangelhaften Frakturheilung auftreten können.
Eine Einteilung der Gelenke erfolgt nach Gelenkform bzw. -beweglichkeit:
Nach der Form der Gelenkflächen lassen sich die echten Gelenke untergliedern in:
Kugelgelenk (Articulatio spheroidea)
Nussgelenk (Enarthrosis spheroidea)
Scharniergelenk (Articulatio cylindroidea bzw. Ginglymus)
Drehwinkelgelenk (Trochoginglymus)
Sattelgelenk (Articulatio sellaris)
Kondylengelenk (Articulatio condylaris)
Drehgelenk (Articulatio trochoidea)
Radgelenk
Zapfengelenk
Eigelenk bzw. Ellipsoidgelenk (Articulatio ellipsoidea)
Ebenes Gelenk (Articulatio plana)
Eine Einteilung der Gelenke erfolgt nach Aufbau:
Articulatio simplex: Einfaches Gelenk zwischen zwei Knochen
Articulatio composita: Zusammengesetztes Gelenk zwischen mehreren Knochen und mit mehr als zwei Gelenkteilen.
Eine Einteilung der Gelenke erfolgt nach Freiheitsgraden:
Einachsige Gelenke (z.B. Scharniergelenke)
Zweiachsige Gelenke (z.B. Eigelenke, Sattelgelenke)
Dreiachsige Gelenke (z.B. Kugelgelenke)
Eine Einteilung der Gelenke erfolgt nach biomechanischer Bedeutung:
Hauptgelenk
Nebengelenk
Gelenke sind hohen biomechanischen Belastungen ausgesetzt und werden daher häufig bei Verletzungen des Bewegungsapparats in Mitleidenschaft gezogen. Traumatische, aber auch nicht-traumatische Gelenkschäden äußern sich in der Regel durch Gelenkschmerzen („Arthralgien“) in Ruhe oder bei Belastung sowie durch Gelenkschwellungen.
Die Entzündung eines Gelenks bezeichnet man als Arthritis, degenerative, primär nicht-entzündliche Veränderungen als Arthrose. Da habt Ihr wieder etwas zu tun diese Woche, bis die nächste. Anm. Als Krepitation wird das hör- und fühlbare Knistergeräusch bei Reibung von Fragmenten eines frakturierten Knochens bezeichnet. Die Krepitation gilt als sicheres klinisches Frakturzeichen.

Na gut, nicht nur Salat hehehe

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