Kühlschrank kaputt, keine Wärme draussen

Kaffe nach dem Training

Kaffe nach dem Training

Die Woche war wieder so was von wert entleert. Seit Monaten habe ich nun schon diesen Kühlschrank und der dritte Termin ist seitens des Bauknecht gecancelled worden. Dabei wissen die noch gar nicht, was kaputt ist, warum er mir alles einfriert. Natürlich ist er zu kalt. Dann rufen die an und wollen schon einen Einbau der Ersatzteiletermin machen. Eine polnische Servicenummer, alles schon sehr seltsam. Was war gut diese Woche, Laufhosen sind gekommen und haben mich auf 30Minuten die 5km beschleunigt. Leider schmerzt mich jetzt wieder mein Rücken, brutal. Es sind möglicherweise die Schuhe. Wollte ich doch diese Woche in die Neurologie und ein Praktikum anstreben, aber irgendwie hat das nicht hingehauen. Aufschreiben, nächste Woche. Unser Anatom der Woche ist Lesshaft.
Lesshaft, Pjotr Frantsowitsch (1836-1909) russischer Anatom und Entdecker für das Lesshaft Dreieck. Zugeschrieben wird ihm insbesondere die Entdeckung des Trigonum lumbale superius, aber der Ordnung halber schreibe ich ihm das inferiore auch zu. Die Grynfeltt Hernie lege ich noch oben drauf (Hab sie auch als Grynfellt-Lessahft Hernien gefunden). Als Trigonum lumbale bezeichnet man zwei dreieckige Körperregionen im Lendenbereich.
Das Trigonum lumbale inferius wird auch Petit-Dreieck oder einfach nur kurz Trigonum lumbale genannt. Es wird von der Crista iliaca, dem Hinterrand des Musculus obliquus externus abdominis und dem Vorderrand des Musculus latissimus dorsi eingeschlossen.
Das Trigonum lumbale inferius grenzt an folgende andere Körperregionen:
kranial: Regio infrascapularis
kaudal: Regio glutealis
medial: Regio vertebralis
lateral: Regio abdominalis lateralis
Das Trigonum lumbale inferius bildet eine Schwachstelle der hinteren Leibeswand. In seinem Bereich können Lumbalhernien auftreten.
Das Trigonum lumbale superius, oder Grynfeltt-Lesshaft-Dreieck, wird medial vom Musculus quadratus lumborum, lateral vom Musculus obliquus internus abdominis und superior von der 12ten Rippe und vom Musculus serratus posterior inferior eingeschlossen. Der Boden des Trigonum lumbale superius wird von der Fascia transversalis, das Dach vom Musculus obliquus externus abdominis gebildet.
Im Bereich des Trigonum lumbale superius kann die seltene vorkommende Grynfeltt-Hernie auftreten. Für den Heilpraktiker kommen wir heute zu dem Kornealreflex. Dieser ist ein Hornhautreflex, ein sogenannter Fremdreflex der durch Berührung oder Reizung zum automatischen Schließen des Augenlides führt. Das würde schon reichen für die Prüfung. Doch was passiert genau. Der Lidschlussreflex ist ein polysynaptischer Fremdreflex, der am Auge den Lidschluss herbeiführt.
Nach mechanischer Reizung der Cornea (Hornhaut), dem Rezeptor des Reflexbogens, läuft der Reiz zuerst über den afferenten Schenkel des Reflexbogens mit dem Nervus nasociliaris, einem Ast des Nervus ophthalmicus (1. Trigeminusast) zum Ganglion trigeminale. Hier sitzen die Perikaryen der sensiblen Fasern. Von hier aus ziehen die zentralen Fortsätze der Ganglienzellen zum Kerngebiet des Nervus trigeminus.
Nach Umschaltung im Nucleus spinalis nervi trigemini wird der Reiz über den Colliculus superior oder Nucleus ruber zur Formatio reticularis geleitet, um von dort aus zum Nucleus nervi facialis zu ziehen. Einige wenige Fasern erreichen den Facialiskern auch direkt.
Der efferente Schenkel beginnt mit den Fasern des Nucleus nervi facialis, der sich den Fasern der anderen Facialiskernen (Nucleus salivatorius superior, Nucleus tractus solitarii) anlagert, um mit ihnen gemeinsam den Nervus facialis (VII. Hirnnerv) zu formieren. Mit seinen speziell-viszeromotorischen Fasern innerviert er den Musculus orbicularis oculi, dessen Kontraktion den Lidschluss verursacht.
Die Latenzzeit des Reflexbogens beträgt etwa 250ms. Wie der Pupillenreflex ist der Lidschlussreflex ein konsensueller Reflex, d.h. die Afferenzen werden sowohl auf den ipsilateralen als auch auf den kontralateralen Facialiskern verschaltet. Das hat zur Folge, dass beide Augenlider sich verschließen, obwohl der Reiz nur an einem Auge ausgelöst wurde.
Der Lidschlussreflex ist ein Schutzreflex, der dem Schutz der Cornea bzw. des Augapfels vor Fremdkörpern und Austrocknung dient.
Der Reflex fällt sowohl bei Verletzung des afferenten als auch des efferenten Schenkels aus, z.B. bei einer Fazialisparese. In der Anästhesie wir der Reflex als ein Kriterium zur Einschätzung der Narkosetiefe genutzt. Beim Erreichen des Toleranzstadiums fällt der Reflex aus.
Im dritten und letzten Teil sind wir immer noch bei der Untersuchung des Bewegungsapparates. Hier die Anamnestischen Anhaltspunkte, die uns Hinweise auf die Erkrankung des Bewegungsapparates geben können. Persistierende, rezidivierende Rückenschmerzen. Schulterschmerzen bei den täglichen Bewegungen. Belastungsschmerzen der Gelenke oder lokale Entzündungsreaktionen. Das war es schon wieder für heute. Eine superschöne Woche.

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