Die Wintertage

Der Weihnachtsmann ist da

Der Weihnachtsmann ist da

Es sind die finsteren Tage angebrochen, die Winterzeit in Stockholm. Der kleine hat erste Anzeichen einer beginnenden Depression, 15 Jahre alt,, der schulische Stress in den letzten drei Jahren, die noch auf ihn zukommen bis zum Abitur, auch wenn das im Liceo Frances anders heißt, und, ich denke, es ist die Pupertät. Eine Erste vorm von pre- midlife Crisis. Gibt es sowas denn, Pupertät Crisis. Es war auf jeden Fall Grund genug, nach meinem Kleinen zu sehen. Klein ist gut, er ist schon ein wenig größer als ich, Schuhgröße beinahe meine, da kommt also noch ein Riese bei raus. Hier sihet man sehr viele Männer mit Kinderwagen, bedeutet das, hier darf Papa die Kinder hüten und Mami geht die horrende Miete bezahlen. Spitze, hier.
Dann wollte ich eigentlich schön ein wenig laufen, jetzt ist es aber schon um drei Uhr mMittags wieder dunkel. Terror, meine Frage, warum nicht entspannen und die Bande nach Deutschland holen. Ich hab mir erst Mal ein Sushi geholt und schaue mir die Menschlein durch das Fenster an. Die alten Schein sind nicht mehr gültig, niedlich. Dabei hatte ich so schön gespart. Wenigstens wird das Essen nicht warm. Suppe gibt es umsonst dazu. Mizu Suri hatte ich das letzte Mal in Tokyo, oder war es bei mir zu Hause. Hatte ich ganz vergessen, wie lecker die war. Japan, daruf hätte ich auch Lust. Mensch sind hier viele Taxen Teslas.Und auch so kann man sagen, dass ist die dichteste Konzentration an Teslas, die ich kenne. Aber hunderttausend Euro, das schreckt schon erst einmal ab. Parken ist hier auch ein Katatrophe, man braucht auf jeden Fall einen Chauffeur oder jemanden, der im Auto sitzen bleibt. Und es ist noch nicht Winter, also richtig Winter. Minus 20-30. Brrrr. Ich lasse mir den Rücken behandeln und meine Bandscheibenvorfälle im Genik.Schaue ich mich so um, ist das wirklich keine schöne Stadt. Manche Häuser könnten aus einem sozialistischen Platenbaurecycling stammen, dann ein paar Bauten aus der Königspalastgegend aber so, nee. Die Menschen sind sehr nett. Aber was soll man hier auch sonst machen, außer nett sein. Sogar die Wasserabläufe der Dächer sind beheizt. Oh, ja, die Reha ist durch. War ja auch wieder ein Kampf. Nur über den Ort sind wir uns noch nicht einig. Unser Anatom der Woche ist der Lieberkühn.
Lieberkühn, Johann Nathaniel (1711-1756) deutscher Arzt und Entdecker der Lieberkühn Krypten. Krypta intestinales oder auch Glandulae intestinales. 45 Jahre alt geworden, na das ist ja schon wenig. Die Lieberkühn-Krypten sind schlauchförmige Einsenkungen des Dünndarm- und Dickdarmepithels. Die Lieberkühn-Krypten reichen bis zur Lamina muscularis mucosae und sind etwa 0,2 bis 0,4 mm tief. Teilweise weisen sie Verzweigungen auf. Im Dünndarm münden sie zwischen den Zotten, im Dickdarm frei in das Darmlumen. In ihren basalen Abschnitten befinden sich Stammzellen, die für den Zellnachschub sorgen, und die so genannten Paneth-Körnerzellen. Letztere sind Zellen mit rundem Zellkern und azidophilem Zytoplasma, das am apikalen Zellpol eine deutliche Granulierung zeigt.
Folgende Zelltypen kommen in den Lieberkühn-Krypten vor:
Becherzelle
Paneth-Körnerzelle
Enteroendokrine Zelle
Enterozyt
Die Lieberkühn-Krypten dienen der Oberflächenvergrößerung der Darmschleimhaut und sezernieren zahlreiche Enzyme, u.a. Endo- und Exopeptidasen, sowie Invertase und Maltase. Tatahh, kommen wir beinahe übergangslos zu den Leukozyten. Als Leukozyten bezeichnet man die – im Gegensatz zu den Erythrozyten – kernhaltigen Zellen des menschlichen Bluts, die keinen Blutfarbstoff (Hämoglobin) tragen. Man nennt sie deshalb auch weiße Blutkörperchen.
Bei Leukozyten handelt es sich nicht um eine homogene Zellsorte, sondern um eine Familie von Blutzellen, die im menschlichen Immunsystem sehr unterschiedliche Funktionen ausüben. Man kann die Leukozyten nach morphologischen Kriterien grob unterteilen in die folgenden Klassen:
Granulozyten
neutrophile Granulozyten
jugendliche Granulozyten
stabkernige Granulozyten
segmentkernige Granulozyten
basophile Granulozyten
eosinophile Granulozyten
Lymphozyten
B-Lymphozyten (B-Zellen)
T-Lymphozyten (T-Zellen)
Natürliche Killerzellen (NK-Zellen)
Monozyten
Diese Einteilung wird teilweise auch zur Erstellung des sogenannten Differentialblutbilds herangezogen. Das Verteilungsmuster der verschiedenen Zellsorten dient unter anderem zur Beurteilung des Immunstatus bzw. des Verlaufs von Infektionskrankheiten.
gelangen von dort aus in den Blutstrom. Den Prozess der Bildung aus pluripotenten hämatopoetischen Stammzellen bezeichnet man als Leukopoese.
Durchmesser schwankt zwischen 7 µm bei Lymphozyten und 20 µm bei Monozyten. Der Zellkern kann je nach Zelllinie rundlich, bohnenförmig, stabförmig oder segmentiert sein. Der Zytoplasmasaum ist bei Lymphozyten sehr schmal, bei Monozyten deutlich breiter. Das Zytoplasma selbst kann transparent sein oder Granulationen aufweisen.
Im Gegensatz zu Erythrozyten sind Leukozyten amöboid beweglich und können aktiv aus dem Blutstrom in verschiedene Zielgewebe einwandern. Diesen Vorgang bezeichnet man als transendotheliale Migration.
Leukozyten sind die zellulären Elemente des menschlichen Immunsystems. Ihre Aufgabe besteht unter anderem in der Erkennung körpereigener und körperfremder Strukturen, der Bildung von Antikörpern und der Phagozytose von Krankheitserregern und körpereigenen Abbauprodukten. Die einzelnen Leukozyten-Subgruppen übernehmen im komplexen Prozess der Immunabwehr dabei jeweils spezialisierte Teilaufgaben, die bei den einzelnen Zellarten ausführlich beschrieben sind.
Die Bestimmung der Leukozytenzahl ist ein wichtiger klinischer Parameter, der u.a. Hinweise auf die Aktivität von Entzündungen oder Infektionen gibt. Die Bestimmung erfolgt in der Regel vollautomatisiert im EDTA-Vollblut mittels Durchflusszytometrie. Der Referenzbereich der Leukozytenzahl bei gesunden Erwachsenen liegt bei:
4.000 – 10.000 Zellen/µl bzw. 4-10 x 109/l
Bei einer Abweichung von diesem Normwert unterscheidet man:
Leukopenie: Verminderung der Leukozyten
Leukozytose: Vermehrung der Leukozyten
Kommen wir nun noch zur Untersuchungsform der Palpation.Die Palpation gehört zu den Basistechniken der klinischen Untersuchung und bezeichnet die manuelle Untersuchung eines Patienten durch Ertasten von Körperstrukturen mit einem oder mehreren Fingern bzw. Händen.
Die Palpation wird zur Untersuchung von Strukturen eingesetzt, die entweder direkt (Körperoberfläche, Operationssitus) oder indirekt (durch Deckschichten: Bauchdecke, Subkutangewebe) zugänglich sind. Sie erfasst u.a. folgende Qualitäten:
Größe (Dimension): z.B. kirschgroß, pflaumengroß etc.
Festigkeit (Konsistenz): weich, hart, derb
Nachgiebigkeit (Elastizität): unnachgiebig, prall-elastisch, federnd
Beweglichkeit (Mobilität): verschieblich, nicht verschieblich
Schmerzempfindlichkeit (Druckdolenz): indolent, druckdolent
Wird die Palpation mit beiden Händen durchgeführt, spricht man auch von einer „bimanuellen Palpation“.
Neben der Palpation zählen auch die Inspektion, die Perkussion und die Auskultation zur körperlichen Untersuchung.

Kommentarfunktion ist deaktiviert