Der Sinn des Lebens

Theraoiepferd

Therapiepferd

Wie schon berichtet, friere ich mir gerade den Hintern ab in den nördlichen Hemisphären. Die Tage haben nur wenige Stunden Licht und wäre es nicht für meinen Sohn, würde ich sicher nicht meine Zeit hier oben verbringen. Der Tag fängt mit frieren an und hört mit frieren auf. Der mittlerweile größer als ich gewachsene hat zu alledem auch noch Schule von morgens um 8 bis abends um 19 Uhr. Das macht ihm keinen Spaß. Und ich friere. Ab Dienstag habe ich wieder meine kleinen, irgendwie eine Aufgabe für mich. Aber ich habe die Fähigkeit zur Empathie, ein Zeichen von Menschlichkeit, mit dem Land und seinen Leuten. Doch ich will etwas erleben, natürlich um der ernüchternden Sachlichkeit zu entkommen, denn es erfüllt mich nicht, nur zu funktionieren. Doch ist es hier im Paradies Erde leer, wenn nicht Interesse, Freude oder Wichtigkeit empfunden werden kann, oder wenn man sich nicht mit anderen erfreuen kann (Längle 2015). Weg vom idealen Menschen der frei aller affektiver Kontamination ist. Diese Kälte kontaminiert mein Schönheitserleben, nichts hat eine emotionale Tiefe, zumindest hier im Norden, zumindest für mich, zumindest momentan. Wohlgefühle sind mehr als oberflächliche Gipfelerlebnisse. Pooh, das klingt jetzt aber düster, es gibt auch keinen Systembolaget in der Nähe, womit man seine Gedanken stimulieren könnte. Brrrr, wende ich mich doch lieber wieder meinem Herz zu, der Anatomie. Wer ist denn der Anatom der Woche. Es ist Lieutaud.

Lieutaud, Joseph (1703-1780), französischer Arzt und Anatom und Namensgeber des Lieutaud-Dreiecks, uns besser bekannt als Trigonum vesicae. Das Trigonum vesicae ist ein dreieckiges Schleimhautfeld am Blasengrund (Fundus vesicae), das sich zwischen den Einmündungen der beiden Harnleiter (Ureter) und dem Abgang der Harnröhre (Urethra) befindet. Die dorsale Begrenzung wird von der Plica interureterica gebildet. Histologisch unterscheidet sich der Wandaufbau im Bereich des Trigonum vesicae vom Rest der Harnblase. Im Trigonum fehlt eine Tela submucosa. Dadurch erscheint das Trigonum vesicae makroskopisch faltenfrei, da die Mukosa fest und unverschieblich mit der darunterliegenden Tunica muscularis verwachsen ist. Diese festere Struktur ist beim Harnfluss von großer Bedeutung, da eine Faltenbildung zu einer evtl. Blockierung der zu- und abführenden Harnwege führen könnte. Das war es schon wieder für heute mit unserem Anatomen der Woche, kommen wir zum Heilpraktiker und seiner Vorbereitung zur Prüfung. Wir gehen zuerst an das Blutbild. Das Blutbild ist eine Untersuchungsmethode aus der Labormedizin, bei der mikroskopisch oder photometrisch die quantitative Verteilung der Blutzellen und die Hämoglobinkonzentration bestimmt wird. Darüber hinaus gibt das Blutbild Auskunft über die Zellmorphologie und das Vorhandensein irregulärer Zellen (z.B. Vorläuferzellen). Die Bestimmung des Blutbildes erfolgt heute überwiegend durch automatische Hämatologiegeräte, z.B. mit Hilfe der Durchflusszytometrie. Die Bewertung des Blutbilds ermöglicht die Diagnose verschiedenster Erkrankungen. Umgangssprachlich wird der Begriff „Blutbild“ gelegentlich auch als Synonym für Laborwerte im Allgemeinen benutzt. Der diagnostische Umfang eines Blutbilds ist abhängig von der klinischen Fragestellung. Man unterscheidet: Kleines Blutbild, Differentialblutbild, großes Blutbild (eine Kombination aus den beiden). Hämatologiegeräte können verschiedene weitere Parameter messen, die nicht ohne Weiteres in die historische Einteilung „kleines“ oder „großes“ Blutbild passen, z.B. Erythrozytenmorphologie, Erythrozytenverteilungsbreite (EVB), Erythrozytogramm, Price-Jones-Kurve, sog. Thrombozyten-Indizes, Thrombozytenhämatokrit, mittleres Thrombozytenvolumen (MTV), Thrombozytenverteilungsbreite, Retikulozyten, Retikulozytenzahl (pro Volumeneinheit oder als prozentualer Anteil der Erythrozytenzahl), Retikulozyten-Index / Retikulozytenproduktionsindex, Retikulozytenreifeindex, mittlere Hämoglobinmenge der Retikulozyten als Parameter der aktuellen Eisenversorgung der Hämotopoese, Normoblasten. Natürlich kann man noch viel aufwendigere Analysen betreiben, aber das macht der Homeopath selten. Beim letzten Mal sind wir auf die Palpation bei der initialen Untersuchung eingegangen. Heute kommen wir zur Perkussion.Die Perkussion gehört zu den medizinischen Basistechniken. Sie versetzt durch das Beklopfen der Körperoberfläche das darunter liegende Gewebe in Schwingungen und löst dabei verschiedene Schallqualitäten aus. Dieser Klopfschall liefert Informationen über die Ausdehnung und die Eigenschaften der im Untersuchungsareal befindlichen Organe oder Gewebe.Die Perkussion kann vom Arzt mit einem Perkussionshammer oder einfach mit den Händen bzw. Fingern durchgeführt werden. Ein weitere Variante ist die Verwendung eines Plessimeters. Die häufigste, weil am einfachsten durchzuführende Methode, ist die so genannte Finger-Finger-Perkussion.Genutzt wird sie insbesondere bei der Thoraxperkussion und der abdominalen Perkussion. So, das war es wieder für diese Woche, eine schöne dergleichen.

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