Hokaido-Kürbis-Suppe

Mal wieder im Clusters

Mal wieder im Clusters

Ach, was hab ich mir eine leckere Hokaidosuppe gezaubert. Viel zu schade, in die Kürbisse nur Gesichter rein zu schneiden. Könnte jeden Tag so ein Süppchen schlabbern. Die nahende Weihnachtszeit hat so viel zu bieten. Mein Rücken quält mich, aber das Süppchen macht‘s wieder gut. Herrlich. Jetzt wollt ich mir gerade ein schönes Helles aus dem Kühlschrank holen, da hat das wohl einer schneller geschnappt. Tztztz, wenn ich den erwische. Ich habe das Gefühl, das mit im Winter die Knochen länger oder sogar immer schmerzen. Der Winter ist einfach nicht meine Zeit. Mein Knochenmann, John Doe, grinst mir zu. Wenigstens hat der und seine körperlosen Schädelfreunde immer gute Laune. Mich treibt es nicht einmal zu den Weihnachtsmärkten. Brrrrr. Ich hänge momentan mit diesen Psychologiebüchern rum, die stapeln sich, kurz eingelesen neben dem Bett. Trockener Mist. Winterzeit halt. Junior ist zufrieden auf der Science Schule, so komme ich vielleicht doch noch zu meinem Nobelpreis. Noch wenige Tage dann starte ich das Medikinet Adult Projekt. Da bin ich wirklich drauf gespannt. Ich muss dringend in der ADHD Angelegenheit weitermachen. ADHD Coach, das könnte etwas für mich sein. Würde auch passen, der „Prokrastinator“ wird Strategienmeister.Wir beschäftigen uns jetzt wieder mit unserem Anatom der Woche, der Lister.
Lister, Joseph (1827-1912) englischer Chirurg und Anatom und Namensgeber des Lister-Höckers. Uns ist der bekannt als Tuberculum dosale radii– Das Tuberculum dorsale radii ist ein kleiner Knochenvorsprung auf dem dorsalen Aspekt des distalen Endes des Radius. Es dient als Ursprung des Ligamentum radiotriquetrum dorsale und wirkt als Trochlea für die Sehne des Musculus extensor pollicis longus.
Wir kommen schon wieder zu dem Heilpraktiker, da, die Lage des Herzens. Das Herz befindet sich retrosternal im Mediastinum und ist nahezu vollständig vom zweiblättrigen Herzbeutel (Perikard) umgeben. Der größte Teil der kardialen Masse wird durch die Herzmuskulatur (Myokard) gebildet, die zum Lumen hin mit Endokard ausgekleidet ist, nach außen hin vom Epikard bedeckt wird.
Anatomisch ist das Herz aus zwei Kammern (Ventrikel) und zwei Vorhöfen (Atrien), den so genannten Herzhöhlen, aufgebaut. Sie sind durch Herzklappen voneinander getrennt und in den Körper- beziehungsweise Lungenkreislauf eingeschaltet. Die bindegewebige Trennschicht zwischen Vorhof- und Ventrikelmyokard in der Ventilebene des Herzens bezeichnet man als Herzskelett. Für die proprietäre Blutversorgung des Herzens sind die Koronararterien verantwortlich.
Die nach kranial und dorsal weisende Fläche des Herzens, an der die großen Gefäßstämme münden, bezeichnet man als Herzbasis (Basis cordis), das ihr entgegen gesetzte Ende als Herzspitze (Apex cordis). Hups, schon wieder zu tief ins Detail. Also nochmal, liegt im Mediatinum, dem Raum zwischen den beiden lungenflügeln hinter dem Sternum. Es ist geneigt, liegt, wenn nicht ein Organus inversus vorliegt, zu zwei Dritteln links und zu einem Drittel rechts der Körpermittellinien, von dem Menschlein selbst ausgesehen. Man kann so sagen zwischen fünftem Interkostalraum innerhalb der Medioklavikularlinie. Beim nächsten Mal kommen wir zur Herzachse. Hatten wir schon die Lagen im medizinischen Sinn besprochen. Muss nochmal nachsehen.
Wir waren im Untersuchungsteil der Wirbelsäule beim Schober-Zeichen angelangt. Jetzt kommt das Ott-Zeichen. Damit wird die Dehnungsfähigkeit der Brustwirbelsäule überprüft. Das Ott-Zeichen ist eine einfache klinische Funktionsprüfung für die Beugefähigkeit bzw. Inklinationsfähigkeit der Brustwirbelsäule.
Man palpiert am stehenden Patienten den Dornfortsatz des 7. Halswirbels (Vertebra prominens), misst mit einem Maßband 30 cm nach kaudal und markiert hier einen Punkt. Unter Beobachtung dieses Punktes lässt man den Patienten sich maximal nach vorne beugen (Fingerspitzen zu den Zehen). Nun kann man die Vergrößerung der Strecke am Maßband ablesen.
Normal ist eine Zunahme der Strecke um 3-4 cm beim Erwachsenen. Ein pathologisches Ott-Zeichen (Zunahme < 3 cm) findet sich bei Versteifung der Wirbelsäule beispielsweise im Rahmen einer Spondylitis ankylosans, beim Morbus Bechterew, bei Skoliose, dem Morbus Scheuermann oder auch anderen Spondylosen. Genug für heute, eine schöne Woche Euch allen.

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