Gnothi seauton- Erkenne Dich selbst

Gnothi seauton

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Eben habe ich einen spannenden Artikel gelesen. Endoproteasen und Endopeptidasen zur Erkennung von Bakterienbefall, dass ist ja mal eine geile Erfindung. Kaugummi der mit Peptidsequenzen belegt ist, die bei Bakterienbefall und in Zukunft wohl auch Streptokokken und Virenbefall von den Endopeptidasen zerschnitten wird und dabei einen Bitterstoff freisetzt. Endopeptidasen sind zur Gruppe III der EC-Klassifikation gehörige Enzyme, die die hydrolytische Spaltung von Peptidbindungen im Inneren einer Peptidkette katalysieren und damit Peptide in kleinere Fragmente zerlegen, die von Exopeptidasen in einzelne Aminosäuren aufgeschlossen werden können. Bedeutende Vertreter der Endopeptidasen sind Pepsin, Trypsin, Plasmin oder Chymotrypsin. Herr erleuchte mich, wie geht das chemisch. Bakterienenzyme? Klingt gut, verstanden hab ich es aber nicht. Bleiben wir lieber noch ein wenig bei meinem neuen, alten Baby. Der psychopathologisch oft nicht klar verwertbaren Persönlichkeitsstruktur und seine eventuell die sich daraus ergebenden dysfunktionalen Konsequenzen. Ihr wisst schon, die häufig angesprochene neuronale Entwicklungsstörung ADHD oder ADS. In Ermangelung an ätiologischem Erkenntnisgewinn durch diagnostische Innovationen, muss die Beobachtung zur Feststellung veränderter Persönlichkeitseigenschaften mit seinen Konsequenzen für den Betroffenen gedeutet werden. Aber zu welchem Massstab. Was ist denn nun normal, was ist die Persönlichkeit, wann, oder besser ab wann gelten Symptome und Eigenschaften als pathologisch. Ist es überhaupt eine Entwicklungsstörung, oder nur eine andere Entwicklung anstelle einer neuropsychiatrischen Erkrankung. Erst durch das Erkennen des Umstandes pekuliärer Eigenschaften einer Persönlichkeit kann das Verhalten verziehen werden- Sei sie autistisch oder holistisch (eine nicht vollständige Erklärbarkeit des Ganzen aus den Eigenschaften seiner Teile) ist sie das Instrument, mit dem die Melodie des Lebens gespielt wird, ob man will oder nicht. Weiter bin ich noch nicht.Kommen wir nun zum Anatomen der Woche, dem Lubarsch.
Lubarsch, Otto (1860-1691) deutscher Pathologe und Entdecker des Lubarsch-Kristalloids. Als Lubarsch-Kristalloid bezeichnet man eine von mehreren kristalloiden Strukturen im Zytoplasma in der Nähe des Zellkerns von Spermatogonien des Typ A.
Das spermatogoniale Kristalloid von Lubarsch findet sich im Zytoplasma in der Nähe des Kerns, ist stabförmig und erscheint unter dem Elektronenmikroskop mit maximalen Abmessungen von 7 × 1,4 μ. Die Kristalloide bestehen aus dicht gepackten Filamenten in paralleler Anordnungen von mit 80-130 Å. Auf makromolekulärer Ebene unterscheiden sie sich von den in den Sertoli-Zellen befindlichen Kristalloiden Strukturen. Eine metabolische Funktion wird diskutiert. Fast klingt es schon wie meine mündliche Prüfung, denn da ging es in der Organeprüfung auch erst um Darm und plötzlich bekam ich noch die Hoden rein geschmissen, nun andersherum machen wir jetzt den Verdauungskanal, natürlich nicht auf mikroskopischer Ebene.
Unter dem Begriff Verdauungstrakt werden die Organe bzw. Organsysteme zusammen gefasst, die der Aufnahme, der Verkleinerung, dem Weitertransport und der Resorption der Nahrung dienen.
Im klinischen Sprachgebrauch wird der Begriff häufig auch synonym mit „Gastrointestinaltrakt“ verwendet, obwohl letzterer streng genommen nicht den Kopfteil des Verdauungstraktes (Mundhöhle, Zunge etc.) einbezieht. Hier der Weg der Nahrung:
Mundhöhle und Zunge
Zähne und Zahnhalteapparat
Oropharynx
Speicheldrüsen
Ösophagus
Magen
Dünndarm
Duodenum
Jejunum
Ileum
Anhängende Drüsen
Pankreas
Leber
Gallenblase
Dickdarm
Caecum
Colon
Sigmoid
Rectum
Anus
In der Embryologie wird der Verdauungstrakt in folgende Abschnitte unterteilt:
Kopfdarm (oberer Vorderdarm)
Mundhöhle
Pharynx
Rumpfdarm
unterer Vorderdarm
Mitteldarm
Mastdarm
Wie Ihr seht, handelt es sich um ein durchgehendes Rohr vom Mund bis zum Anus. Der enzymatisch durch Speichel vorbereitete und durch die Zähne zerkleinerte Speisebrei gelangt über die Mundhöhle im Schluckakt in den Mundrachenraum, über den Kehlkopfraum, über die Speiseröhre in den Magen. Dort wird durchgemischt bis der Chymus vom Pförtner (Pylorus) in den Dünndarm übergeben wird. Mehrere Meter folgen, Zwölffingerdarm, Leerdarm und Krummdarm, dann wieder eine Klappe (Bauhinnsche Klappe) die Ileozökalklappe. Siphonartig hängt da der Blinddarm mit seinem Wurmfortsatz dran und es geht wieder Aufwärts im Dickdarm, aufsteigender Teil, unter der Leber vorbei der Querliegende und dann der absteigende Anteil des Dickdarms genannt. Jetzt nochmal eine S-förmige Schlenkerei, wieder Ringverschluss, Ampullar Recti, gasdichter Verschluß und raus ist der Sch…. Sollte man eigentlich gleich eine schöne Geschichte draus machen. Aber nicht heute.
Im letzten Teil kommt wieder die Untersuchung des Bewegungsapparates, erstmal die Schultern. Zuerst die Inspektion des Schultergürtels, seine Symetrie, geführte und auch selbstständig ausgeführte Bewegungen nach unseren Kenntnissen der Anatomie und eine Palpation der knöchernen Strukturen. Angaben über Schmerzen, Dermatomausfälle werden dann Rückschlüsse geben können. Jetzt aber ab in die schöne Woche

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