Winterstille und der Frost

Augen-Op, Resultat folgt, Patient sehr zufrieden

Augen-Op, Resultat folgt, Patient sehr zufrieden

Da ist sie schon wieder, die unberührte Haut des Morgens
Stille, nur von fröhlichem Gesang unterbrochen
Alles umhüllt,
vom üppigen Geräusch der Nacht. Väterchen Winter hat noch einmal sein Mäntelchen über unsere Länder gelegt. Gerade, wo ich die Rollläden Dämme und der Innenputz trocknen muss. Natürlich bei offenem Fenster. Die Körper der Anatomie würden sich sicher bei mir wohlfühlen, aber in diesem besonderen Fall nehme ich keine Arbeit mit nach Hause. Die Telekom hat mich natürlich auch in einem digitalen Vakuum gelassen, die Umschaltung hat nicht funktioniert. Ich wollte so schön eine Anleitung schreiben, wie man denn mit Adhs Personen umgehen sollte, to-do’s und not-to.do’s. Kommt beim nächsten Mal. Tethering über das Handy. Der Anatom der Woche ist Macewen.
Macewen, William (1848-1924) englischer Chirurg und Namensgeber der Foveola supramentalis, einer kleinen dreckigen Grube über der Öffnung des Meatus acusticus externus. Die hört auch noch auf den schönen Namen Foveola suprameatica processus zygomatici ossis temporalis, oder eben Macewens Dreieck.
Kommen wir jetzt zur Anatomie und Physiologie, der des Wirbels. Unter einem Wirbel versteht man das knöcherne Grundelement der Wirbelsäule. Normalerweise besteht die menschliche Wirbelsäule aus 34 solcher Wirbel.
Man unterteilt die Wirbel nach ihrer Lokalisation in:
Halswirbel (7)
Brustwirbel (12)
Lendenwirbel (5)
Kreuzwirbel (5)
Steißbeinwirbel (4-5)
Jeder Wirbel besteht aus einem Wirbelkörper (Corpus vertebrae), einem Wirbelbogen (Arcus vertebrae) und verschiedenen Fortsätzen (Processus vertebrae), die je nach Lokalisation des Wirbels variieren können.
Wirbelkörper und Wirbelbogen umschließen das Wirbelloch (Foramen vertebrale). Die Gesamtheit der Wirbellöcher bildet den Wirbelkanal (Canalis vertebralis), in dem das Rückenmark verläuft.
In der Medianebene ragt vom Wirbelbogen ein unpaarer Dornfortsatz (Processus spinosus) nach dorsal.
Jeder Wirbel besitzt zwei nach lateral weisende, paarige Querfortsätze (Processus transversi). Sie sind in den verschiedenen Abschnitten der Wirbelsäule sehr unterschiedlich deutlich ausgeprägt.
Darüber hinaus weist jeder Wirbel 4 Gelenkfortsätze (Processus articulares) auf, über die er mit den Gelenkfortsätzen der beiden benachbarten Wirbel verbunden ist.
Zwischen den Wirbelkörpern zweier benachbarter Wirbel befinden sich die Bandscheiben (Disci intervertebralis), welche zusammen mit den Wirbelkörpern die Symphysis intervertebralis bilden. Die Brustwirbel artikulieren zusätzlich über das Rippen-Wirbel-Gelenk mit den Rippen.
Zwischen den einzelnen anatomischen Elementen der Wirbel ziehen eine Vielzahl von Bändern, die die Statik der Wirbelsäule sichern.
Ligamentum longitudinale anterius: an der Vorderfläche der Wirbelkörper
Ligamentum longitudinale posterius: an der Hinterfläche der Wirbelkörper
Ligamenta flava
Ligamenta intertransversaria: zwischen den Querfortsätzen
Ligamenta interspinalia: zwischen den Dornfortsätzen
Ligamentum supraspinale: zwischen den Spitzen der Dornfortsätze
Ligamentum nuchae: zwischen Hinterhaupt und Ligamentum supraspinale
Ligamentum sacrococcygeum posterius superficiale
Ligamentum sacrococcygeum posterius profundum: Fortsetzung des Ligamentum longitudinale posterius
Ligamentum sacrococcygeum anterius: Fortsetzung des Ligamentum longitudinale anterius
Ligamenta sacrococcygea lateralia
Die Wirbel entwickeln sich durch enchondrale und perichondrale Ossifikation aus einer zentralen und zwei lateralen Knochenanlagen.
Kommen wir jetzt noch geschwind zur Untersuchung der Schulter mit Hilfe des Nackengriffes. Als Nackengriff wird in der Orthopädie und Neurologie ein klinischer Test zur Beurteilung der Außenrotations- und Abduktionsbewegung im Schultergelenk bezeichnet. Es handelt sich um einen globalen Bewegungstest zur Überprüfung der Gelenkbeweglichkeit.
Der Nackengriff kann im Stehen oder Sitzen ausgeführt werden. Der Patient wird zunächst gebeten, die offenen Hände simultan über den Kopf und anschließend an den Nacken zu führen. Ist eine Seitendifferenz beobachtbar, kann diese mit Hilfe der Bestimmung des jeweiligen „Daumen-Vertebra prominens-Abstand“ quantifiziert werden. Hierzu wird der Patient gebeten, eine Hand nach der anderen mit abduziertem Daumen an den Nacken zu führen. Der jeweilige Abstand zwischen Daumen und Dornfortsatz des siebten Halswirbelkörpers entspricht dem „Daumen-Vertebra prominens-Abstand“ und erlaubt einen semiquantitativen Seitenvergleich.
Unterschiede im Seitenvergleich können auf eine Schädigung der für die Abduktion und/oder Außenrotation zuständigen Schultermuskulatur bzw. eine Schädigung der sie versorgenden Nerven hinweisen. An der Abduktion bis 70° ist dabei insbesondere der Musculus supraspinatus der Rotatorenmanschette, ferner der Musculus deltoideus beteiligt. Ist die Bewegungseinschränkung bilateral vorhanden, kann dies entsprechend ein Hinweis auf eine beidseitige Störung sein. Dann ist ja bald Faschingstrallalla und ich wünsche Euch eine super Woche

Sieht doch ganz gut aus

Sieht doch ganz gut aus

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