HNO-Lehrbuch
23. Mai 2009 geschrieben von spatz
Heute eine Buchempfehlung für das Blockpraktikum oder die Famulatur in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde. Das ist der “Boenninghaus/Lenarz – HNO†aus dem Springer Verlag, die 13. Auflage für knapp 30€ zu haben.
Vorneweg: das Buch reicht für den Alltag völlig aus (auch für die große, spezialisierte Kliniken – superspezifische Operationsmethoden werden natürlich nicht vorgestellt).
Gegliedert ist das Buch folgendermaßen: den einzelnen Gebieten am und im Kopf wird jeweils ein Kapitel gewidmet (â€Ohrâ€, “Nase, Nasennebenhöhlen und Gesichtâ€, “Mundhöle und Tracheaâ€, “Hals und Kopfspeilcheldrüsenâ€. Jeweils zuerst wird die Anatomie vorgestellt, dann gibt es eine Auffrischung in Sachen Physiologie und anschließend die Krankheitsbilder mit Diagnostik und Therapiemöglichkeiten.
Mehr zu Stimm- Sprech- und Sprachstörungen später, die Bibliothekstante wirft mich grad aus dem Computersaal raus.
Möge Werder nachher gewinnen.
Wieder zurück, diesmal nicht aus der Bücherei, sondern von zu Hause. Was da in Istanbul mit Werder gelaufen ist kann nur als große Schande für den europäischen Fußball bezeichnet werden: dass ein so offensichtlich, mit Öl-Millionen bestochener Schiedsrichter völlig problemlos ein so wichtiges, entscheidendes, reguläres Tor eine Minute vor Schluss aberkennen kann, ohne Konsequenzen zu fürchten, und diese Tatsache in der deutschen Presse nicht einmal offen benannt wird, das ist ein absolutes Jammerelend!!!!!
Zurück zum Buch: es besticht und überzeugt mich durch Prägnanz und wenig Schnickschnack, sofern ich das als Student beurteilen kann werden alle relevanten Dinge abgehandelt. Wer Klinik- und Praxisnah lernen möchte, kann “Fallbeispiele” üben und Therapievorschläge machen, nachdem er oder sie die Diagnose gestellt hat.
Prüfungsschwerpunkte zur “neuen” Approbationsordnung werden hervorgehoben.
Alles in allem ein ziemlich gutes Buch.
Soviel zum HNO-Lehrbuch.
Gleich geht der Flieger über Amsterdam nach Bergen. Die lübsche Uni pflegt seit Jahrzehnten mit der norwegischen Uni zu Bergen eine Partnerschaft, die in der kommenden Woche durch eine 25köpfige Lübecker Delegation lebendig wird. Auf dem Programmpunkt steht u.a. Hochseeangeln. Sehr gespannt bin ich, was da reinbeißen wird… soweit diesmal, mehr nach Norwegen.






























