Wo sind denn meine Beiträge hin?

29. Februar 2016 geschrieben von nadine

Ich bin gerade ganz perplex. Ich suche meine zahlreichen Beiträge. Wo stecken sie nur?
Ich hatte Videos hochgeladen, Bilder geteilt und über mein neues Stethoskop bzw. über dessen Kauf berichtet 😉

Verdammt!
Seht ihr was?

Hoffentlich ist es irgendwo hier gespeichert.

Irgendwie hab ich manchmal in so technischen Sachen Pech. Erst heute früh im Krankenhaus bemerkt, aber ein anderes Thema…;)

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch

31. Dezember 2015 geschrieben von nadine

Ihr Lieben, ich hoffe ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest und feiert nun ausgelassen Silvester.
Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins Neue Jahr. 2015 neigt sich dem Ende zu, doch 2016 gehts los.

Teil 2

29. November 2015 geschrieben von nadine

Ich war außer mir. Außer mir vor Schreck und Panik. Ich ließ andere vor und kümmerte mich im Hintergrund. Recht schnell beruhigte sich mein Herzschlag wieder und ich realisierte, was eben passiert war. Es war unheimlich. Auch wenn ich das mit dem Kollegen besprach und ihm mitteilte, dass ich auch geschockt wurde, so war das nicht zielführend. Ich dachte, man würde kurz ein EKG schreiben können, aber wir hatten so einen Stress, dass außer einem “sorry” nichts kam. Eigentlich für mich in Ordnung, aber ich war zunehmend besorgt und dachte, dass ich so doch nicht nach Hause gehen könnte.
Letzendlich ging ich nach Hause. Auf dem Heimweg rief ich erstmal eine befreundete Internistin an, die das gar nicht witzig fand und meine Sorgen ernstnahm. Für 24 h war ich nun in Gefahr Herzrhythmusstörungen zu entwickeln! Ein Stromunfall gehört überwacht, so ist die Regel. Ich merkte die Diskrepanz: Auf der einen Seite sage ich genau das immer den Patienten, die sich bei mir in der Ambulanz vorstellen, auf der anderen Seite war genau ich jetzt Zuhause. An dem Nachmittag war es mir leider wirklich nicht möglich stationär zu bleiben. Aber ich hatte zu keiner Zeit ein gutes Gefühl. Erst recht nicht, als mir abends ein befreundeter Anästhesist schrieb, dass er sofort in ein Krankenhaus gefahren wäre. Mir lag auf der Zunge ihn zu fragen, ob man ihn mieten kann für eine Nacht 😀 , aber ich entschied mich spontan dagegen. Irgendwann schlief ich ein und war so erleichtert,als die Zeit rum war. Ich hoffe, dass mir das nie wieder passiert. Ich würde in jedem Fall nicht mehr Zuhause bleiben, sondern 24 h Monitoring vorziehen, genau so eben, wie ich das meinen Patienten auch rate. 😉

Reanimation überlebt! OJE!

2. November 2015 geschrieben von nadine

Ich dachte es trifft mich der Schlag und das tat es! :( Beim Reanimieren wurde ich geschockt, aber wir beginnen mal von vorne.
Angekündigt war ein Patient, der V.a. Myokardinfarkt hatte. Deutliche EKG Veränderungen (na, welche? :P) und Thoraxschmerzen, ausstrahlend in den linken Arm. AZ reduziert, kardial vorbelastet.
Wir nahmen den Patienten umgehend auf, der Rettungsdienst bzw. der Notarzt machten uns eine Übergabe und los ging es – mit dem gewohnten und routinierten Procedere: Laborkontrolle, EKG – nach kurzer Anamnese und körperlicher Untersuchung. Relativ schnell war klar: Die Lage ist richtig ernst! Der Trop war dick positiv, wir rannten direkt mit dem Notfallkoffer auf die Intensivstation. Und kaum angekommen, passierte es. Mitten auf dem Tisch flimmerte die Patientin. Wir sprangen sofort auf sie drauf und jeder nahm seine Funktion ein. Wir defibrillierten mehrfach. Leider vergass der Kollege bzw. hörte man es nicht zu sagen, dass er defibrilliert. Ein Stromschlag durchfuhr meinen Körper. Es hatte eine enorme Leistung und haute mich um. Sofort spürte ich maximales Herzrasen, “eine Tachykardie” schoß es mir durch den Kopf. Panik stieg in mir auf, gleichzeitig trat ich zurück, da mich der Kollege ablöste. Den Raum verließ ich nicht, schließlich gab es noch was zu tun.

Wie es weiterging…Teil 2

Arbeiten bis der Arzt kommt!

30. August 2015 geschrieben von nadine

…ich bin wirklich ko und es reicht jetzt auch!
Ich bin NUR am Arbeiten! Einspringen, einspringen und einspringen. Man macht es gerne und hilft nicht nur gern den Patienten, aber jetzt ist es auch mal gut! :(
Man kann einfach nichts mehr planen,sagt Termine ab. Macht neue Termine und Dates aus. Klappt dann wieder nicht.
Die Doktorarbeit liegt auch brach.
Hilfe!
Brauche Tipps zur Organisation 😉

Oh je!

26. August 2015 geschrieben von nadine

Ist es denn schon Winter? Nein, Hochsommer! Trotzdem sind viele meiner Kollegen krank, sodass die Übriggebliebenden ständig Dienste schieben müssen. Ständig!
So war ich heute wieder außer der Reihe dran und bin es morgen auch wieder. An sich ist das ja völlig in Ordnung, allerdings wird es langsam echt kräftezehrend. Denn, nicht nur das man arbeiten muss, nein, man kann auch seine Freizeit gar nicht planen und ist gedanklich immer im stand by modus. Erholung gleich null. Gut, der Sommer war lang genug, der Urlaub in Überlänge nicht gerade kurz 😉 aber umso schader;) wenn der Erholungseffekt verpufft! Zumindest so schnell und vor dem Winter!

Diese Dienste!

18. August 2015 geschrieben von nadine

So langsam habe ich die Nase voll. Das muss ich jetzt mal ehrlich so sagen. 3 von vier Wochenenden sind momentan weg. Weg, weil entweder Nachtdienst oder Tagdienst den Samstag oder Sonntag bestimmen. Und wenn nicht Nacht -und Tagdienste dein Wochenende (ver-)planen,dann ist es ein Früh-oder Spätdienst oder ein Kurvendienst. Kurvendienst heißt, dass man am Wochenende (Samstag und Sonntag) die Kurven aktualisiert.Natürlich muss man dafür aber erstmal, Labor abnehmen und anschauen. Visitieren. Gespräche führen. Alles in Ordnung, aber nach einer 40 Stunden Woche und Überstunden auch schlauchend. Das einzig freie Wochenende im Monat ist dann natürlich voll und verplant 😉
Was macht man nicht alles für den schönsten (?) Beruf dieser Welt. Aber jetzt muss ich schnell ins Bett.
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Alle krank!

30. Juni 2015 geschrieben von nadine

Nein, dieses mal nicht nur unsere Patienten, sondern unsere Kollegen! Das macht es manchmal echt schwer! Im Moment gehen wir wirklich auf dem Zahnfleisch, einer nach dem anderen wird krank und die anderen teilen sich die Arbeit auf. Station, Intensiv und Ambulanzen gehören betreut. Ein Assistenzarzt wird auch immer in der angeschlossenen Praxis des Krankenhauses gebraucht. Schwups, sind wir nur noch 8 und das ist dann wirklich knallharte Arbeit und ein “Hin- und Hergehüpfe.” Auch wenn 8 viel klingt, glaubt mir, dem ist nicht so! 😀 Wir sind ein großes Haus und haben dementsprechend viel zu tun.

Im Moment sitze ich hier und habe meine müden Beine hochgelegt. Eigentlich müsste ich dringend noch was lesen und nacharbeiten. Aber das schaffe ich heute nicht mehr. Es ist schon Zeit ins Bett zu gehen, morgen muss ich fit sein. Einsatz in der Praxis. Hoher Durchlauf, kurze Pause.
Wir hören uns!

Patienten…

30. Juni 2015 geschrieben von nadine

Sie sind definitiv “König”, keine Frage! Aber bei aller Freundschaft, manchmal machen sie einem das Leben auch echt schwer. Jeden Tag trifft man so unterschiedliche Menschen. Aber für manche fehlt schon ein wenig das Verständnis. Insbesondere uns Ärzten und Schwestern gegenüber. Zum Beispiel erst heute: Eine junge Frau, die über starke Dyspnoe klagte. Sie hat alle quasi nur aufgescheucht und (zu recht) verrückt gemacht. Und was dann? Die Schwester Anna räumt direkt eines unserer besetzen Sprechzimmer und winkt sie durch. Ich werde über Funk verständigt und beim Viggolegen “erwischt”. Sofort breche ich ab und renne nahezu in die Ambulanz um die Erstversorgung zu leisten. Was dann? Sie hat keine Luftnot mehr, was nun wirklich kein Problem für mich darstellt 😉 Aber kaum beginnen wir mit der Diagnostik und besprechen den Ablauf ausführlich, wird sie nervös. “Wie lange muss ich auf die Laborwerte warten?” “Brauche ich einen Zugang?”
Da blieb mir ehrlich gesagt schon ein wenig die Spucke weg. Erst ein absoluter Notfall und dann direkt nach Abklingen der Symptome wegrennen.Da endet dann doch mein Verständnis. Aber gut, man respektiert dies natürlich. Ich konnte sie dann noch zur Geduld bewegen, aber das war es dann auch. Nach ausführlichster Aufklärung und dem dringenden Rat zu bleiben, erfolgte die Entlassung – gegen ärztlichen Rat! Troponin und EKG waren zwar unauffällig, ebenso die D-Dimere, aber sie gab dann intermittierenden Thoraxschmerz an. Das ist ein Aufnahmegrund, Empfehlung: Kontroll EKG und Labor nach 4 und 8 h. Sie unterschrieb und ging.
Ein junger Mann mit anorektalem Blutabgang stellte sich vor und klagte, dass er verbluten würde, wenn wir ihn nicht sofort behandeln würden. Er ging alle 5 Minuten zu den Schwestern und beklagte sich über unsren Ablauf. Nach keinen 20 Minuten, die er nun mal – in einer nicht lebensbedrohlichen Lage- warten musste, war ich da und behandelte ihn sofort. Zumindest wollte ich das, denn als wir über die geplante stationäre Aufnahme sprachen, guckte er erstaunt. Er war schließlich von einer sofortigen (!) ambulanten (!) Behandlung ausgegangen, die wie folgt aussah: Nach den Pommes am Mittag schnell ins KH zur Koloskopie. Auch wenn er sicher medizinischer Laie war, da war ich sprachlos. Erst so einen Terror zu veranstalten, um dann ohne jegliche ärztliche Behandlung den Rückzug anzutreten?! Unfair all denen gegenüber, die warteten und warteten und warteten. In der Zwischenzeit gab es nämlich noch eine Intensivverlegung und auf Station Zugänge zu verteilen 😉 Patienten, die Hilfe brauchen und suchen!
Das ist sicherlich die Schwierigkeit in unserem Job: Die unterschiedlichen Charaktere, Eigenschaften und Bedürfnisse des Menschen zu verstehen, auch wenn diese primär heißen: “Frau Doktor, ich geh jetzt heim!”

Trojaner – gibt’s da auch was von Ratiopharm?

31. Mai 2015 geschrieben von nadine

Ich ärger mich so schwarz! Passend zum Monatsende habe ich meinen PC und meine Festplatte mit all den wundervollen und hart ausgearbeiteten 😉 Daten wiederbekommen. Und was nun? Es ist Monatsende! 😉 Mir ist nicht frohen Mutes dabei!
Jetzt,nach 12 h Dienst, husche ich schnell ins Bett! Aber versprochen! Es folgen Videos, Artikel und Blogeinträge, wie sie (leider;)) das Leben schrieb!
Bleibt mir treu!