countdown

Da bin ich wieder

8. Mai 2012 geschrieben von Peter

Sodele, entschuldigt! Aber da waren jetzt zuviele Problemchen auf einmal. Erst war es mit Uni und Arbeit doch sehr stressig und dann gab mein PC zwischenzeitlich mal den Geist auf. Heute also mal ein kleines Zwischenupdate. Wir Schreiben Semesterwoche Nummer 6. Diese Woche steht das Thema Knochenschmerz auf dem Plan, nachdem wir letzte Woche das Thema “Gelenkschwellung” also v.a. Rheuma auf dem Plan hatten.

Knochenschmerz heißt diese Woche v.a. Rückenschmerz und damit Ortho bis zum Umfallen :-( . Bin absolut kein Orthopädie-Fan. Naja – egal. An sich hat wenigstens der Großstress nachgelassen. Ich muss zwar noch ein paar Tage arbeiten und hab auch sonst genug um die Ohren aber das Schlimmste ist erstmal überstanden. Nächste Woche habe ich eine “Freiwoche”. Also d.h. zumindest gibt es keinen Modulunterricht zu absolvieren. Passt eigentlich ganz gut ins Konzept, denn unsere Lerngruppe formiert sich solangsam wieder und legt mit der Klausurvorbereitung los. Also Lesen – Kreuzen – Lesen – Kreuzen – Lesen – Kreuzen … ;-)

Daher werde ich jetzt auch mal das erste Lerntreffen vorbereiten. Denn um 13 Uhr stehen die Jungs vor der Tür ;-) . Nachher dann noch zum Sport … denn der ist bekanntlich gesund, wenn man sich nicht wieder den Rücken verrenkt oder einen Ball ins Auge bekommt :-| .

Woche 3 oder: Wie ich versuche nicht wahnsinnig zu werden

16. April 2012 geschrieben von Peter

Puh! Momentan habe ich wirklich Arbeit bis über beide Ohren. Heute morgen war ich wieder arbeiten. Jetzt habe ich diese Woche eigentlich modulfrei – doch auch diese Woche werden wir ein Modul vorziehen. Das beginnt heute Gott sei Dank erst um 14:30, sodass ich noch in Ruhe ein bisschen Arbeit erledigen kann. Unter anderem wartet meine Doktormutter auf die Daten und ich muss noch ein paar Dinge erledigen. Bin wirklich mal gespannt, was diese Woche noch so bringt. Ich kann mich über zu wenig Beschäftigung echt nicht beklagen. Alles prasselt gleichzeitig auf einen ein. Da wird man wirklich fast wahnsinnig.

Jetzt werde ich mir erstmal einen Kaffee genehmigen und dann weiter meine Arbeit vorbereiten und mich nachher mal auf den Weg zur Uni machen. Der Tag wird ja dann zum Nachmittag hin doch echt lang. Gott sei Dank gibt es nicht so schnell die nächsten Klausuren. Die sind erst am Semesterende. Das wäre der Tropfen, der das Fass zum überlaufen brächte…

2. Semesterwoche

16. April 2012 geschrieben von Peter

Tja – einen blöderen Uniplan kann man garnicht haben. Jetzt ist gerade Semesterwoche 2 und ich habe diese und nächste Woche eigentlich keine Module. D.h. eigentlich: denn in Absprache mit Studenten/Dozenten kann man andere Module auch vorziehen, sofern die Gruppengröße nicht zu umfangreich wird. So geschehen. Daher habe ich Modul “Ikterus” nun auch schon in Woche zwei belegt. Gleichzeitig bin ich noch ein bisschen im Labor und mache meine letzten PCRs. Bin mal gespannt, was am Ende dabei rum kommt. Bald findet dann die Auswertung und Besprechung der Daten statt. Dann ist es nicht mehr weit, bis ich mich mit dem Schreiben der Dissertation beschäftigen muss/darf :-) .

Auch diese Woche steht noch viel Arbeit auf dem Plan. Daher müssen die Vorlesungen von 8-10 Uhr daran glauben und auf mich verzichten. So wie ich höre sind diese aber mal wieder sehr durchwachsen. Ich denke am Ende werden eben Müller und Herold für Chirurgie und Innere meine besten Freunde ;-) . Im Modulunterricht gab es diese Woche viel Patientenkontakt. Das war wieder sehr aufschlussreich. Leider ist der begeleitende Unterricht dazu immer sehr dürftig. Daher auch diese Woche wieder nicht allzuviel Wissenszuwachs. Vielleicht nächste Woche? Mal sehen!

 

Semesterstart: 1. Semesterwoche

16. April 2012 geschrieben von Peter

Hallo zusammen! Wie das in letzter Zeit so zur Gewohnheit geworden ist, habe ich eine Menge um die Ohren. Dabei ist das Bloggen leider viel zu kurz gekommen. Daher versuche ich euch jetzt zum Beginn der 3. Semesterwoche auf den aktuellen Stand zu bringen und danach dann hoffentlich wieder regelmäßig. Doch fangen wir langsam an ;-) .

1. Semesterwoche

Anders als gedacht begann der Modulunterricht dieses Semester bereits in der 1. Semesterwoche. Bisher war das eigentlich immer erst in der 2. Semesterwoche. Das liegt wohl daran, dass die Blockveranstaltung klinische Pharmakologie, die ich letztes Semester absolviert habe, nun keine Blockveranstaltung mehr ist, sondern wöchentlich stattfindet. Egal … jedenfalls ging es also direkt mit dem Modul los. Thema: Blutungen inkl. GI-Blutung. Und da Freitag direkt mal Karfreitag war (und damit studentenfreundlich frei ist), wurde der freitagstermin auf montags vorgezogen. Thema: gynäkologische Blutungen. Naja – was soll ich sagen. Ein Modultag zum abhaken – wie auch die gesamte Woche. Denn der Dozent hat in den letzten Jahren nur noch im Brustzentrum gearbeitet und keine Ahnung mehr von Blutungen. Dementsprechend hat er ein Flow-Diagramm vor sich gelegt und abgearbeitet. Lerneffekt gleich null, dafür haben wir viele Anekdoten aus dem wahren Medizinerleben gehört. Nicht alle machen Lust auf mehr …

Am Ende der Woche war dann donnerstags der Spuk vorbei und die erste Gesamtlaufzettelunterschrift im Sack. Ansonsten habe ich wie immer leider zu wenig gelernt. Sinnvolles nimmt man nur wenig von diesen Modulen mit. Naja … gleichzeitig stand dann noch viel Arbeit auf dem Plan. Meine Doktormutter hat auch schon geäußert, dass sie sich freut, mein Gesicht wieder zusehen. Eigentlich bin ich ja auch schon fast fertig. In der Woche vor dem Semesterstart habe ich zumindest schonmal meine Histologie-Präparate fertig ausgezählt. So konnte das Semester dann wenigstens nicht ganz so gestresst beginnen.

Hier weiterlesen 2. Semesterwoche

Fortschritte

23. März 2012 geschrieben von Peter

So ihr lieben, nach langer Pause – in der es aber auch wirklich nix Interssantes zu erzählen gab, bringe ich euch heute zu später Stunde mal auf den aktuellen Stand. Zur Zeit arbeite ich viel und versuche mein Studentengehalt (formally known es BAFöG) aufzubessern ;-) . Allerdings versuche ich auch in Sachen Doktorarbeit Fortschritte zu machen. Und heute hat es endlich zu einem weiteren Schritt gereicht. In den letzten Wochen des vorletzten Semesters habe ich bereits mit dem Auszählen von Histologie-Präparaten angefangen. Das habe ich dann in den letzten paar Tagen jetzt natürlich weiter durchgezogen. Und heute habe meine letzten Präparate durchgezählt und eine entsprechende Exceltabelle angelegt. Und siehe da: 18630 gezählte Zellen später bin ich endlich am Ende! Jetzt fehlen noch ein paar molekularbiologische Untersuchungen, die abgeschlossen werden müssen und dann dürfte es hoffentlich bald an die “Diss” gehen. Nicht dass das alleine schon genug Arbeit wäre. Aber in Zeiten wie Guttenberg, Chatzimarkakis und Koch-Mehrin ist es mir vor allem auch als Mediziner sehr wichtig, eine qualitative und vorallem auch wissenschaftlich anspruchsvolle und selbstverständlich ehrlich zu stande gekommene Dissertation zu schreiben. Aber bis meine Dissertation mal fertig ist, wird bestimmt noch mindestens mal ein Jährchen ins Land gehen. Ziel ist es aber, das ganze vor dem PJ fertig zu stellen. Also werde ich in den nächsten wohl mal ordentlich reinhauen, dass das gute Stück bald mal Formen annimmt ;-) . So … dann werde ich jetzt erstmal mein Wochenende genießen. Denn ganz zu meiner Freude habe ich heute eine Rückzahlung von den Stadtwerken erhalten. Ganze 130 € ;-) … Grund zum feiern … oder lecker essen.

Famulatur Numero 3 hat fertig

6. März 2012 geschrieben von Peter

So … es ist “geschafft”. Nein eigentlich müsste ich sagen: “Schade, heute war der letzte Tag in der Anästhesie”. 30 Tage Famulatur liegen hinter mir und ich muss sagen, dass war eine der besseren Famulaturen wenn nicht sogar die beste. Und trotzdem muss ich feststellen, dass ich mich nicht 100% in die Anästhesie verliebt habe. Es ist eben doch sehr sehr viel Routine und geprägt von einer Menge Warterei. Die Zeit vor der OP in der Einleitung ist natürlich umso interessanter. Viele manuelle Tätigkeiten, interessante Punktionen und vieles vieles mehr. Sicherlich ein sehr reizvolles Gebiet mit vielen Facetten und in den Sekunden der Angst, wenn es schnell gehen muss und man mit vielen Dingen und Problemen gleichzeitig konfrontiert wird, auch extrem anspruchsvoll. Und dann gibt es natürlich auch den intensivmedizinischen Bereich, den ich ja prinzipiell hoch attraktiv finde. Allerdings findet in der Anästhesie keinerlei bzw. sehr wenig Diagnostik statt. Abgesehen von der Prämedikatio sowie dem Schmerzdienst gibt es natürlich wenig, was mit Erkennung und Behandeln von Erkrankungen zu tun hat. Weshalb ich ja eigentlich auch immernoch eher in Richtung Innere Medizin tendiere. Denn auch über diesen Weg ist ein Einstieg in die internistische Intensivmedizin möglich über eine, sich dem Facharzt anschließende, berufsbegleitende Zusatzweiterbildung. Mal sehen … das alles ist ja noch ferne Zukunftsmusik. Und wenn alle Stricke reißen kann man natürlich sowohl in der Inneren als auch in der Anästhesie jeweils ein Jahr des anderen Faches anerkennen lassen und nochmal umsteigen. So … jetzt genieße ich erstmal meine Ferien und werde mich mal um meine bessere Hälfte kümmern und ein bisschen Geld verdienen gehen. Geld allein macht ja auch nicht unglücklich ;-) .

Der letzte Tag

5. März 2012 geschrieben von Peter

Morgen isses soweit: Der letzte Tag meiner Anästhesiefamulatur steht an. Schon wieder sind 30 Tage ins Land gegangen. 30 Tage, an denen ich viele neue Erfahrungen gesammelt habe und viele neue Menschen kennengelernt habe. Einige Dinge haben schon gut geklappt … andere Dinge sind sicher noch ausbaufähig. Aber dafür sind Famulaturen ja da. Obwohl ich einen großen Einblick in die Arbeitswelt der Anästhesie bekommen habe, bin ich dennoch keinen Schritt bei der Entscheidungsfindung, welche Fachrichtung ich in gut 2,5 Jahren ergreifen soll, weiter gekommen. Daher werde ich wohl oder übel das PJ abwarten müssen. Da ist Anästhesie als Wahltertial schon fest gebucht. Und wenn ich so drüber nachdenke wird mir bewusst, dass ich schon nächstes Jahr im August ins PJ starte. Das geht verdammt schnell. So … jetzt aber schnell ins Bett, denn morgen ist der letzte Tag!

Woche 3

23. Februar 2012 geschrieben von Peter

Hallo zusammen! Tja – wie der Berufsalltag ja eben so ist. Vor lauter Arbeit hab ich es einfach nicht geschafft, euch auf dem laufenden zu halten. Sowas aber auch. Daher hier ein schnelles Update: Zur Zeit läuft Anästhesie-Famulatur-Woche Nr. 3. Nach dem die erste Woche sehr schleppend verlief und ich doch recht unsicher war, wie ich mich verhalten soll, kann und darf fällt es mir doch jetzt wesentlich leichter. Bei einigen Assistenten und einem Oberarzt kann man doch schon sehr schnell recht selbständig arbeiten.

z.B. war auch heute so ein Tag. Bei einer unkomplizierten Gallen-OP hieß es dann auf einmal vom OA: So der Herr! Ihre Patienten, sie machen. Ich setze mich hier mal irgendwo hin und greife nur ein, wenn sie groben Unfug machen. Ansonsten schauen sie jetzt mal! Das ist wirklich das beste Training. Selbstverständlich halte ich natürlich bei allem was ich tue Rücksprache. Aber es ist doch schon was anderes, wenn man selber an alles denken muss.

Jedenfalls macht die Arbeit in der Anästhesie schon eine Menge Spaß und ich habe bereits eine Menge gelernt. Allerdings bin ich in meiner Entscheidungsfindung noch keinen Schritt weiter: Nämlich was ich später wohl für eine Fachrichtung einschlage. Anästhesie und Innere sind die beiden Favoriten. Mal sehen … Gott sei Dank steht ja auch noch das PJ in gut 1,5 Jahren an…mal sehen wie es danach aussieht …

Wird mal kurz hell im Hals

7. Februar 2012 geschrieben von Peter

So! Das Semester ist vorbei. Freitag war noch die Epi-Klausur und die war echt stressig. Man man, was für ein Stress. Die Ergebnisse lassen noch auf sich warten. War ja Prosa-MC-Mix. Mal sehen was am Ende dabei rum kommt. Bestandenhaben sollte ich die Klausur aber.

Seit gestern famuliere ich nun in der Anästhesie. Und wie es so üblich ist in einem völlig neuem Krankenhaus mit neuem Team und nur unbekannten Gesichtern: Man muss sich erstmal ein bissl eingewöhen und hängt noch in der Luft. Ein sehr netter Oberarzt hat mir allerdings den ersten Tag im OP schon sehr versüßt. Mit zahlreichen Fragen hat er mich auf Trab gehalten und mir schnell meine Wissenslücken aufgezeigt. Warum präoxygenieren wir? Wieviel ml Sauerstoff braucht ein Erwachsener wie errechnet sich die Compliance und und und. Jetzt bin ich wieder etwas schlauer :-) .

Am heutigen zweiten Tag durfte ich dann auch mal etwas machen. Die erste orange Viggo hat direkt ml gesessen :-) . Mehr war allerdings noch nicht drin. Intubationen und Punktionen: Fehlanzeige. Oberarzt 1, Famulant 0.

Trotzdem gab es heut ein wenig Aufregung. Ein noch garnicht so alter Patient wurde am Bauch operiert und hatte nach Hautschnitt und Baucheröffnung gleich mal eine kurze Phase Herzstillstand und brauchte kurze Zeit Unterstützung und Medikamente. Gott sei Dank ging alles glimfplich ab. Der Pat. hatte nach wenigen Minuten wieder einen Sinusrhythmus und ist im Anschluss an die Narkose sehr schnell wach geworden und fühlte sich soweit wieder gut. Aber ne Schrecksekunde war es schon … ich war doch kurzzeitig extrem überfordert, weil ich damit überhaupt nicht gerechnet hatte. Aber so ist sie, die Anästhesie.

Ich freue mich schon auf Morgen. Da steht um 7:30 Tag 3 an und ich bin mal gespannt, was morgen auf mich wartet. Vielleicht darf ich bald mal ein bissl was mehr machen. Außerdem ist morgen die PJ-Fortbildung, an der ich gerne teilnehmen möchte, wenn ich darf. Nächste Woche steht sogar ein Reanimationskurs auf dem Plan – das wär doch mal was…

Letzter Akt: Epi-Klausur

3. Februar 2012 geschrieben von Peter

Es ist mal wieder spät in der Nacht. Mein Wecker zeigt 1:15 und das sollte bedeuten, dass ich eigentlich längst schlafen sollte. Morgen früh – also genauer heute früh, sprich gleich, steht um 10 Uhr nämlich die Epidemiologie-Klausur an. Nach einem verwirrenden Semester mit noch verwirrenderenden Epi-Seminaren hat das Ganze nun ein Ende. Dann hat das Leben endlich wieder einen Sinn: Semester 7 aus und vorbei und damit auf in die Semesterferien. Hier steht vor allem meine Famulatur in der Anästhesie an, die gleich Montag startet. Im Anschluss daran werde ich wohl den restlichen März mit Doktorarbeit und Co. verbringen. Da muss ich jetzt auch wieder reinklotzen. Die letzten wenigen Untersuchungen und Auswertungen stehen an und dann geht es so langsam aber sicher ans Schreiben und damit erstmal wieder ans Paperlesen. Das habe ich letztes Jahr viel zu selten getan. Naja … wie das eben so ist. Irgendwas ist ja (leider) immer.

Ab Montag werde ich euch dann regelmäßig aus der Anästhesie auf dem Laufenden halten. Ich freue mich schon. Endlich mal wieder ein neues Krankenhaus, neue Gesichter und eine neue Herausforderung. Aber drückt mir für morgen – äh für gleich – erstmal die Daumen….