countdown

Letzter Akt: Epi-Klausur

3. Februar 2012 geschrieben von Peter

Es ist mal wieder spät in der Nacht. Mein Wecker zeigt 1:15 und das sollte bedeuten, dass ich eigentlich längst schlafen sollte. Morgen früh – also genauer heute früh, sprich gleich, steht um 10 Uhr nämlich die Epidemiologie-Klausur an. Nach einem verwirrenden Semester mit noch verwirrenderenden Epi-Seminaren hat das Ganze nun ein Ende. Dann hat das Leben endlich wieder einen Sinn: Semester 7 aus und vorbei und damit auf in die Semesterferien. Hier steht vor allem meine Famulatur in der Anästhesie an, die gleich Montag startet. Im Anschluss daran werde ich wohl den restlichen März mit Doktorarbeit und Co. verbringen. Da muss ich jetzt auch wieder reinklotzen. Die letzten wenigen Untersuchungen und Auswertungen stehen an und dann geht es so langsam aber sicher ans Schreiben und damit erstmal wieder ans Paperlesen. Das habe ich letztes Jahr viel zu selten getan. Naja … wie das eben so ist. Irgendwas ist ja (leider) immer.

Ab Montag werde ich euch dann regelmäßig aus der Anästhesie auf dem Laufenden halten. Ich freue mich schon. Endlich mal wieder ein neues Krankenhaus, neue Gesichter und eine neue Herausforderung. Aber drückt mir für morgen – äh für gleich – erstmal die Daumen….

FKDS-Grundkurs

22. Januar 2012 geschrieben von Peter

Das Semester plätschert allmählich zu Ende. Am Donnerstag stand meine FKDS-Grundkurs OSCE Prüfung an – und kurz um: es ist bestens gelaufen. Damit habe ich jetzt bereits meinen 2. Sono-Grundkurs erfolgreich in der Tasche. Was mir nicht bewusst war: Unsere Uni scheint wohl deutschlandweit die einzige Uni zu sein, die überhaupt FKDS-Kurse für Studenten anbietet, zumindest nach der Aussage unseres Dozenten. Umso mehr freue ich mich, dass ich diesen Kurs nun gemacht habe. Damit habe ich gleich auch mein klinisches Wahlpflichtfach erledigt :-) .Und weil wir solche “Helden” sind, haben wir zum erfolgreichen Abschluss auch gleich die nebenstehende, formschöne Sono-Anstecknadel bekommen ;-) . Jedenfalls ein witziges Gimmick ;-) .

Einer der nächsten Kurse soll dann noch ein Wochenendkurs Röntgen-Thorax sein. Das ist denke ich auch eine wichtige Schlüsselqualifikation, die einem im späteren Dienst weiterhelfen kann. Mal sehen, ob es mit einem Platz klappt. In der kommenden Woche stehen dann noch Epi-Vorlesung und -Seminar auf dem Plan. Die Klausur ist übernächste Woche. Dann ist das Semester auch schon wieder vorbei und wir können einen Haken unter Semester Nr. 7 machen, das wirklich schnell verging. Damit bleiben dann nur noch 3 Semester mit Vorlesungen und Klausuren, die mich von Scheinfreiheit und PJ trennen. Einfach unglaublich…

Prüfung voraus?!

15. Januar 2012 geschrieben von Peter

So – die erste Woche im neuen Jahr is rum! Arterielle Hypertonie abgehakt. War leider mal wieder super super schlecht – bis auf eine Ausnahme. Da hatten wir doch tatsächlich seit langem mal wieder Unterricht am Krankenbett mit sehr guter Anleitung! Der Rest war für die Tonne. Naja eigentlich nix neues ;-) . Dann stand auch die letzte Stunde FKDS als Wiederholungskurs auf dem Plan. Denn nächste Woche ist OSCE Prüfung – sollte aber eigentlich gut fluppen.

Damit wäre dass dann Prüfung 1 / 2 in der 2. Semesterhälfte. In der kommenden Woche steht noch das letzte Modul Luftnot auf dem Plan. In 2 Wochen ist dann Epi-Klausur. Da bin ich echt mal gespannt. Wir erhoffen uns viel vom Wiederholungsseminar bzw. Klausurvorbereitungsseminar. Mal schauen wie es wird. Nächste Woche berichte ich dann mehr … bis dahin.

Frohes neues Jahr!

2. Januar 2012 geschrieben von Peter

Ein frohes und neues Jahr 2012 wünsche ich euch! Ich hoffe, ihr habt den Jahreswechsel genauso gut überstanden, wie ich :-) . Mit dem Jahr gibt es natürlich auch neue Ziele, die es umzusetzen gilt.

Zum einen möchte ich dieses Jahr meine Laborarbeit abschließen und meine Dissertation schreiben und zum anderen möchte ich mein in 2011 begonnenes Sportprogramm noch ein bisschen intensivieren.

Neben ein paar kleineren, weiteren Vorsätzen, stehen auch noch ein paar Veränderungen und Termine an. Im kommenden Semester stehen z.B. die Hauptklausuren an, im Februar freue ich mich auch meine Famulatur in der Anästhesie und im September werde ich wohl oder übel endgültig aus dem Studentenwohnheim ausziehen. Außerdem wird meine bessere Hälfte ihr Studium abschließen und für mich gehts dann ab Ende des Jahres mit großen Schritten auf PJ und Hammerexamen zu. Ab heute sind es noch 1005 Tage – also ist bald die magische 1000-Tage-Grenze schon erreicht.

Konkret stehen jetzt in den letzten Semesterwochen noch meine FKDS-OSCE-Prüfung sowie die Epidemiologieklausur an. Und dann ist das Semester Nr. 7 auch schon wieder passé und Semester 8 von 12 startet im April.

Erschreckend ist eigentlich der Gedanke, dass ich (nur) noch 3 Semester Vorlesungen habe. Danach folgt dann PJ und Examen … und schneller als man denkt ist man approbiert und für seine ersten, eigenen Patienten verantwortlich. Das Gefühl lässt sich sehr gut mit einer Mischung aus Vorfreude, Respekt und Ungewissheit beschreiben. Man weiß ja nicht wirklich, was auf einen zukommt, wo man letztlich landet und wie sich das alles so entwickelt. Aber trotzdem freut man sich darauf…

Bis zum “Rückrundenstart” in den Rest des Semesters sind es jetzt noch ein paar Tage. Danach geht es dann am Montag wieder in alter Frische los. Es stehen noch 2 Module an. Zum einen Luftnot und zum anderen arterielle Hypertonie. Bis dahin euch noch ein ruhiges Wochenende!

Frohe Weihnachten

23. Dezember 2011 geschrieben von Peter

Hallo zusammen,

ich möchte nicht versäumen, euch schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen. Die vergangenen Tage waren wirklich nicht der Rede wert. Labormedizin sei Dank, war bereits gestern der letzte Tag des Unijahres. Daher halte ich mich auch heute nur kurz. Denn jetzt beginnen ein paar erholsame Tage. Und erst im nächsten Jahr geht es dann weiter mit Dem Endspurt. Bis dahin alles Gute für euch.

EKG und Co. KG

12. Dezember 2011 geschrieben von Peter

Sodele … diese Woche steht das Modul “EKG” auf dem Plan. Mein schon ewig vergöttertes diagnostisches Corpus delicti steht endlich an. Garnicht mal so verkehrt, wenn ich im Februar in die Anästhesie gehe. Da wird sicherlich die ein oder andere EKG-Diagnose anstehen. Heute war dann auch gleich mal die Einführung. Insgesamt recht nett gemacht. Leider kommt wie so oft die Systematik einfach zu kurz. Uns braucht natürlich keiner mehr groß was über PQRST etc. zu erklären. Aber so ein Überblick über die wichtigsten und häufigsten EKG-Diagnosen und den entsprechenden Befundkonstellationen wäre schon super. Schauen wir mal, ob es so klappt bei der EKG und Co. KG  ;-) Damit ich ein bisschen mehr davon habe, werde ich mir heute abend ein wenig mit Isabel die Zeit vertreiben … sozusagen mit meiner neuen Freundin ;-) .

Ansonsten war die letzte Woche doch insgesamt wenig lehrreich. Ein bisschen was zu Lymphknotenschwellung und Hodgkin sowie NHL und die ganze Latte der Leukämien. Sicherlich ein wichtiges Thema. Doch so im Schnelldurchgang auf Station während der Visite und mit ein paar Erklärungen bleibt doch zunächst viel im Dunkeln.

Donnerstag war dann noch Glühwein-Weihnachtsmarkt-Cocktailbar-Abend angesagt. Eine (sehr sehr) nette alternative zum anstrengenden Wochenplan :-) . Schauen wir mal, wie es diese Woche so wird. Also bis die Tage!

Spektakulär unspektakulär

5. Dezember 2011 geschrieben von Peter

Tja wie das sooft ist im Semester, kaum ist/sind die Klausur(en) vorbei, wirds wieder laaangweilig ;-) . Gut nicht wirklich, weil man noch allerlei nebenbei zu tun hat. So renne ich zur Zeit wieder fleißig ins Labor und werte meine Proben weiter aus. Zur Zeit mikroskopiere ich recht viel, sodass ich nun eben meine Abende – wenn die Zeit es zu lässt – am Mikroskop verbringe.

Am Wochenende war ich über den Hartmannbund beim Notfallmedizin-Kurs für Medizinstudenten. Und ehrlich gesagt war ich enttäuscht. Denn die Inhalte gingen mal so garnicht über das Niveau eines Ersten Hilfe-Kurses hinaus. Insgesamt nur Basic Life Support – sprich Ablauf der Reanimation mit AED. Alles andere kam eindeutig zu kurz. Da hatte ich mich eigentlich schon auf ein paar Intubationsübungen an der Puppe eingestellt. Naja – wenigstens der eine Versuch klappte direkt beim ersten Mal ;-) . Für die Anästhesie-Famulatur werd ich dann wohl nochmal woanders üben müssen. Schauen wir mal.

In dieser Woche steht das Thema Lymphknotenschwellung auf dem Plan. Mal gucken, ob das Modul besser wird, als letzte Woche. Denn da stand Abdomenschmerz bzw. akutes Abdomen auf dem Plan und das war – sagen wir – richtig schlecht. Eigentlich weiß ich wieder mal nichts mehr als vorher. Und das war vorher eigentlich auch alles selbst angelesen, erfahren in Famulaturen etc. Alle sprechen immer wieder davon, wie wichtig die praxisnahe Ausbildung im klinischen Abschnitt ist, und das es unbedingt besser werden muss. Und auch im Jahr 2011 stellen wir fest: Ideen Top, Umsetzung flopp(t).

Nach dieser spektakulär unspektakulären Woche werde ich dann wieder einmal aufs neue auf eine lehrreiche und interessante Woche hoffen. Im FKDS-Kurs ist der Druck jetzt auch erstmal weg, denn 3 Antestate abgeleistet heißt, fertig antestiert ;-) . Also kann man sich jetzt um die wichtigen Dinge des (Uni-)Lebens kümmern. Ach ja – bald ist Weihnachten … z.B. Geschenke kaufen?!

Pharma phertig!

18. November 2011 geschrieben von Peter

So – es ist geschafft. Pharma adé! Mit der letzten Klausur am heutigen Freitag ist die Pharmakologie bis zum Hammerexamen nun ad acta gelegt. Und auch wenn die Durchfallquoten mit knapp unter 10% gering war, fand ich die Schwerpunktsetzung fragwürdig. Sehr sehr fragwürdig. Egal … Pharmakologen haben eh nicht alle Tassen im Schrank.

Jetzt bin ich also fertig mit der Pharmakologie und musste mir nicht ein einziges Mal über irgendwelche Dosierungen einen Kopf machen. Irgendwas läuft in der Ausbildung doch schief. Dafür lerne ich als Student dann schon mal die verschiedenen onkologischen Therapieschemata. Super! Gehört ja normalerweise auch nur in die Hände von Experten mit Facharzt. Aber wayne!

Jedenfalls hab ich jetzt jede noch so kleine CYP-Interaktion und Verdrängung aus der Plasmaeiweißbindung gelernt, mir darüber gedanken gemacht welches Abführmittel wohl das beste ist. Und wenn ich dann in 2,5 Jahren Arzt bin, werde ich dann doch jeden Beipackzettel auf links drehen müssen.

Naja … Hauptsache phertig.

Rezeptieren geht über Studieren

17. November 2011 geschrieben von Peter

Morgen ist es also soweit. Klausur 1/2 in diesem Semester steht an. Sollte man eigentlich meinen, dass genügend Zeit für die Vorbereitung war. Aber aus diversen Gründen schiebt man die Vorbereitung irgendwie doch immer auf die letzten beiden Wochen. Dann ist es natürlich wieder stressig und man bekommt nicht soviel geschafft, wie man wollte. Egal! Morgen steht die spezielle bzw. klinische Pharmakologie auf dem Plan. Dementsprechend genervt bin ich heute. Etwa 400 Altfragen habe ich heute gekreuzt und langsam wird es Zeit, dass ganze abzuhaken. Denn Lust hab ich keine mehr.

Meine Spezialabteilung sind die Psychopharmaka. Antidepressiva und Antipsychotika wollen wie immer nicht hängen bleiben. Wenigstens die Benzos sind einfach zu merken ;-) . Und wenn nicht immer auf CYP-Metabolismus und irgendwelchen Spezialwissenskram herumgeritten werden würde, wäre das alles auch kein größeres Problem.

Aber mal was anderes: Seit heute ist es dann wohl spruchreif: Im Oktober nächsten Jahres werde ich spätestens eine neue Wohnung brauchen. Denn netterweise fliegt man spätestens nach 8 Semestern aus dem Studi-Wohnheim. Heute kam mein letzter Mietvertrag fürs nächste Semester per Post. So langsam werd ich das Gefühl nicht los, dass ich in naher Zukunft fertig werde. Macht mich langsam schon verrückt das Ganze. Mehr und mehr wird auch bei den Kommilitonen das Wort Hammerexamen oder HEX in den Mund genommen. Man macht sich Gedanken um das PJ Fach und und und. Tja … gestern noch gefühlter Ersti und morgen schon der Arzt ihres Vertrauens ;-) . Zuletzt traf ich einen Kollegen aus der Klinik, der mich fragte wie es so läuft und in welchem Semester ich bin. Als ich sagte im 7. meinte er darauf nur: Ach dann hast du es ja in knapp 2,5 Jahren geschafft. Und ich musste wirklich lange überlegen bis ich realisiert habe, dass es nur noch 2,5 Jahre sind…argh! Aber bis dahin sind es ja Gott sei Dank noch 3 Semester + dem Rest von diesem + PJ.

Morgen habt ihr übrigens mal wieder eine Aufgabe! Wie wäre es zur Abwechslung mal wieder mit Daumen drücken? Danke!

 

Schwester Anämie bitte in den OP

15. November 2011 geschrieben von Peter

Kaum aus dem Wochenende, hat sich hier alles verändert. Also nicht bei mir. Sondern bei MEDI-LEARN. Die neuen Seiten sind endlich online. Und ehrlich? Ich find sie sehr gelungen. Hier und da noch ein Kännchen Öl und ein paar Malerarbeiten … dann sieht das Ganze doch toll aus.

Bei mir gibt es in dieser Woche auch was Neues: Ein neues Modul. Denn diese Woche steht Anämie auf dem Plan. Und jeder Assistenzarzt und Medizinstudent sollte wissen: Anämie ist nicht gleich Anämie! Da gibt es feine Unterschiede. Aber mal ehrlich. Manchmal ist es vielleicht besser, bestimmte Themen einfach aus dem Herold zu lernen. Ein 2-stündiges Seminar zum Thema Einteilung der Anämieformen muss wirklich nicht sein.

Naja – was die ÄAppO einem nicht alles so zumutet. Viel schlimmer aber noch: Diese Woche steht PHARMA auf dem Plan. Und die Pharma an sich ist ein sehr komplexes und wirres Wesen. Denn alles was man so von ihr hört und lernt, bleibt irgendwo im gyralen Äther verborgen. Zu deutsch: Ich kriegs nicht auf’n Schirm, mit der klinischen Pharma!

Freitag ist es soweit. Da heißt es mal Daumendrücken. Vorher werde ich mir dann zum 7. Mal die Psychopharmaka reinziehen, denn das sind meine ganz speziellen Freunde. Alle irgendwie anders und doch sehr ähnlich. Komische Namen … mal mit hochpotenter mal mit niedrigpotenter Wirkung mal mit mehr mal mit weniger Nebenwirkung und mal auf keinen Fall mit MAO-Hemmern kombinieren, sonst kommt es zum gefürchteten Serotonin-Syndrom … ja ja …

Mal gucken was Pharma und Schwester Anämie noch so für mich bereit halten in dieser Woche … ach ja … und FKDS-Kurs (mit Antestat) ist auch noch … argh.