>>

Startseite

>>

Einführung+Lernzitate

>>

Lernen lernen

>>

Rhetorik + Referat

>>

Gedächtnis + Gehirn

>>

Kreativität

>>

Schreiben

>>

Buchtipps

>>

LernNews

>>

Denken + Philosophie

>>

Link hinzufügen

Stichwortsuche:

Bücher suchen:
In Partnerschaft mit Amazon.de

Lerntechnik.info Newsletter abonnieren! Einfach Email eintragen:

    Mnemotechnik bei Heinrich Heine (09.09.2004 - 08:15)
    Sie finden auf den Seiten von Lerntechnik.info auch Internet-Links zur Mnemotechnik oder Gedächtniskunst. In früheren Zeiten waren diese Techniken recht verbreitet, sie finden sich sogar in der schöngeistigen Literatur: Gestern ist mir ein Text von Heinrich Heine (1797 - 1856) 'über den Weg gelaufen', in dem die Routenmethode oder Methode der Orte beschrieben ist. In Heines Romanfragment "Aus den Memoiren des Herren von Schnapelewopski" heisst es:
Er (=Herr van Moeulens) hatte die sonderbare Angewohnheit, alle tage in seiner Wohnung die Aufstellung der Möbel zu verändern, und wenn man zu ihm kam, fand man ihn entweder beschäftigt, die Kommode an die Stelle des Bettes oder den Schreibtisch an die Stelle des Sofas zu setzen.
Der kleine Simson bildete in dieser Beziehung den ängstlichsten Gegensatz. Er konnte es nicht leiden, dass man in seinem Zimmer das mindeste verrückte; er wurde sichtbar unruhig, wenn man dort auch nur das mindeste, sei es auch nur eine Lichtschere, zur Hand nahm.
Denn seine Möbel und sonstige Effekten dienten als Hilfsmittel, nach den Vorschriften der Mnemonik allerlei historische Daten oder philosophische Sätze in seinem Gedächtnis zu fixieren.
Als einst die Hausmagd in seiner Abwesenheit einen alten Kasten aus seinem Zimmer fortgeschafft und seine Hemde und Strümpfe aus den Schubladen der Kommode genommen, um sie waschen zu lassen, da war er untröstlich, als er nach Hause kam. Und er behauptete, er wisse jetzt nichts mehr von der assyrischen Geschichte und alle seine Beweise für die Unsterblichkeit der Seele, die er so mühsam in den verschiedenen Schubladen ganz systematisch geordnet, seien jetzt in die Wäsche gegeben.
-
Soweit der Textauszug von Heinrich Heine. Suchen sie einmal unter www.google.de nach den Stichworten 'Mnemotechnik', 'Loci-Methode' oder Methode der Orte oder nutzten Sie die Suche auf Lerntechnik.info : bei dieser Technik geht es darum, auf einer festgelegten Route durch die Wohnung, Dinge, an die man sich systematisch und in Reihenfolge erinnern möchte, mit Einrichtungsgegenständen gedanklich zu kombinieren, zu verketten. Läuft man die Route zu Wiederholungszwecken wieder ab, so fallem einem meist nach kurzer Zeit die Bilder und Fakten wieder ein, die man hier deponiert hatte. Ausprobieren lohnt - zudem versteht man dann auch recht gut, warum der Herr Simson im obigen Text so die Fassung verlor, als die Möbel- und Kleiderordnung, an die er sein Wissen knüpfte, durcheinander kam. (Jens Plasger)
    Wie Kinder besser lernen (09.09.2004 - 07:50)
    'Wie Kinder besser lernen' - so lautet der Titel eines Themenspecials im Nachrichtenmagazin STERN. Gingen in früheren Zeiten die Hirn- und Gedächtnisforscher auf der einen und die Pädagogen auf der anderen Seite eher getrennte Wege, so zeichnet sich in den letzten Jahren eine Trendwende ab: Neurodidaktik als neuer Trend mit leichter Modeerscheinung versucht, das Labor und Schulzimmer, die Lernforscher und Pädagogen, einandern näher zu bringen. Im STERN wird mehrseitig beschrieben, wie der Hirnforscher Einzug in den Unterricht hält.
STERN: Wie Kinder besser lernen - klick hier
(Jens Plasger)
    Neue Meldungen zum Thema Lernen und Gedächtnis (20.01.2004 - 11:35)
    Hirn-Stretching vor geistiger Arbeit - damit die grauen Zellen in Schwung kommen.
Oftmals wird das Gehirn in seinen geistigen Funktionen mit einem Muskel verglichen, den man durch Training zu besseren Leistungen bringen kann. Doch wie auch beim Sport, so gilt es vor geistigen Arbeiten das Gehirn zunächst durch ein wenig Lockerungsübungen fit und warm zu machen für die nachfolgenden Aufgaben. Wer also vor einer Prüfung ein wenig Kreuzworträtsel löst oder sich Denksportaufgaben widmet, bringt die Hirndurchblutung auf Trab und geht aufgewärmt in die nachfolgende Prüfung.

mehr Info - hier klicken
Quelle: Apotheken-Umschau
####################################

Schlaf als Lernhelfer (1): warum Schlummern für das Lernen hilfreich ist
Wer gut lernen will, sollte sein Pensum auf mehrere Tage verteilen: Schlaf verbessert nicht nur das Erinnerungsvermögen, sondern kann sogar verloren geglaubtes Wissen wieder an den Tag bringen. Das wiesen amerikanische Wissenschaftler nach, indem sie Studenten lernen ließen und das Gelernte anschließend mit und ohne dazwischen liegende Schlafpause überprüften. Über ihre Ergebnisse berichten die Forscher in der Fachzeitschrift Nature (Bd. 425, S. 614).

mehr Info - hier klicken
Quelle: Wissenschaft.de
####################################

Schlaf als Lernhelfer (2): was passiert im Tiefschlaf mit zuvor Gelerntem?
Wie neue Erfahrungen in der Tiefschlafphase verarbeitet und vertieft werden: Im Tiefschlaf ruft das Gehirn neu gemachte Erfahrungen erneut auf und festigt so die Erinnerung daran. Das haben amerikanische Forscher herausgefunden, als sie die Gehirnaktivität von Ratten über mehrere Wochen aufzeichneten. Wie bei einem Echo waren dabei nachts, während die Tiere schliefen, die selben Gehirnbereiche aktiv wie in dem Moment, in dem die Nager die neue Erfahrung gemacht hatten. Das berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Public Library of Science: Biology (Bd. 2, S. 126).

mehr Info - hier klicken
Quelle: Wissenschaft.de
#####################################

Bewegung ist gut für das Gehirn - zuviel Hirnarbeit ist allerdings schädlich
Wahrscheinlich führt körperliche Aktivität zu einem trainingsbedingten Ökonomisierungsprozess im Gehirn, wie wir ihn im Herz-Kreislaufbereich nach Training kennen. [...]Anhaltende neuronale Aktivität in einem bestimmten Gebiet lässt diese Änderungen nicht mehr nur mikroskopisch, sondern auch makroskopisch sichtbar werden. Selbst im Gehirn des Erwachsenen bewirkt die körperliche Bewegung die Anregung zu neuen Neuronen, die sich aus Stammzellen heraus entwickeln.[...]Überbelastungen von längerer Dauer [führen] zur dendritischen Atrophie (Minderung der Zellfunktion).

mehr Info - hier klicken
Quelle: Journalmed.de
###################################### (Jens Plasger)
    Was weiß die Bevölkerung über Lernen und Gedächtnis? (09.12.2003 - 16:30)
    'Im Alter lernt man schwerer', 'Lernen ist auch im Schlaf möglich', 'Die Lernkapazität eines Menschen lässt sich beliebig steigern'. So lauten typische Aussagen über das Lernen. Solche Aussagen kennzeichnen auch weit verbreitete Vorstellungen darüber, wie Lernen eigentlich stattfindet. Auch ohne sich intensiv mit der Thematik beschäftigt zu haben, verfügt jeder über alltägliches Wissen über Lernen, Behalten und Vergessen und darüber, wie diese Vorgänge im Gehirn, bewältigt werden. 'Worin genau dieses Alltagswissen besteht, wissen wir allerdings nicht', betont Professor Reinhold S. Jäger, Leiter des Zentrums für empirische pädagogische Forschung (zepf) der Universität in Landau. Das zepf ist diesem Alltagswissen mit Hilfe einer Online-Untersuchung auf der Spur.

Zwei Ziele stehen bei dieser Untersuchung im Vordergrund. Sie soll eine umfassende Bestandsaufnahme des Alltagswissens von Personen über Lernen und Gedächtnis liefern und das Thema 'Lernen und Gedächtnis' selbst stärker ins Bewusstsein rücken.

hier klicken zur Online-Befragung Lernen und Gedächtnis (Jens Plasger)
    Mnemotechnik in Meyers Konversationslexikon aus 1888 (07.12.2003 - 17:30)
    Die Psychologie unterscheidet ein dreifaches Gedächtnis: (1) das menchanische oder äusserliche, welches Vorstellungsreihen oder Gruppen, so wie sie sich natürlich darbieten, ohne Rücksicht auf ihre innere Zusammengehörigkeit einprägt; (2) das ingeniöse oder künstliche Gedächtnis, welches die Vorstellungen durch künstliche Hilfen (Brücken) verknüpft und (3) das judiziöse oder logische, verständige Gedächtnis, welches die Vorstellungen durch Urteile verknüpft.

Für eine wahrhaft humane Ausbildung des Gedächtnisses muß die Pflege des ersten (mechanisches Gedächtnis) als unerlässliche Grundlage, die des letzten (logisches Gedächtnis) als das allein bestimmende Ziel angesehen werden. Aber auch zu der Einprägung von Vorstellungen mittels KÜNSTLICHER Kombinationen haben die mannigfaltigen Ansprüche des Lebens immer gedrängt, und niemand wird sich ihrer ganz entschlagen (Knoten im Taschentuch, Gedächtniswörter und -verse in der Grammatik). In gewisser Weise kann man selbst die Bezeichnung der Lautsprache durch die an sich willkürlich gewählten Schriftzeichen hierher rechnen. Gegen eine systematisch Anwendung künstlicher Gedächtnishilfen haben sich aber wiederholt gewichtige Stimmen ausgesprochen. Kant z.B. nennt die Methode des ingeniösen Memorierens in seiner Anthropologie geradezu ungereimt und zweckwidrig, indem man nach ihr zwei oder mehr willkürlich zusammengesuchte Vorstellungsreihen statt einer einprägen müsse.

Andererseits hat die Gedächtniskunst von jeher eifrige Pflege gefunden. Schon bei begabten Naturvölkern, z.B. den alten Peruanern, hat man sie beobachtet. Die alten Griechen und Römer kannten sie als angebliche Erfindung des Dichters Simonides, welche besonders bei den Rednern Verwendung fand (Cicero De oratore, II,84,85). Diese merkten sich grosse Vorstellungsmassen dadurch, dass sie dieselben örtlich in einer Stadt oder in mehreren Städten und innerhalb dieser wieder in Häusern und Zimmern von bestimmter Anzahl verteilt dachten. Seit dem 15. Jahrhundert wurde diese Methode, wenn auch hier und da verändert, wieder hervorgezogen und oft mit überraschendem Erfolg angewandt. Konrad CELTES, Giordano BRUNO, Picus von MIRANDOLA, die Deutschen Lambert SCHENKEL und WINCKELMANN, der Engländer GREY wussten die Aufmerksamkeit der gelehrten Welt auf die Mnemotechnik zu lenken. LEIBNIZ beschäftigte sich mit ihr im Interesse der von ihm gesuchten Pasigraphie,d.h. einer für alle Sprachen gemeinsam einzuführenden Schrift.

Neu ist bei den modernen Vertretern der Mnemotechnik wesentlich nur das Mittel der SUBSTITUTION, indem man sinnliche Vorstellungen, Begriffe, Buchstaben durch Zahlen und diese durch jene ersetzt. In unserem Jahrhundert erregten nacheinander folgende Mnemoniker durch ihre Schriften grösseres Aufsehen: KÄSTNER, ein sächsischer Landgeistlicher um 1800 (Mnemotechnik oder System der Gedächtniskunst, Leipzig 1805), Freiherr VON ARETIN (Systematische Anleitung zur Theorie und Praxis der Mnemotechnik, 1810); die Franzosen FEINAGLE (1805), Aimé PARIS (1833), Feliciano und Alexandre DE CASTILHO (1835); ferner die Polen Jazwinski und General Bem, der Däne Karl OTTO, genannt Reventlow und schliesslich Hermann KOTHE und Hugo WEBER-RUMPE. Mehrere der Genannten empfahlen als Reisende ihre Theorien durch praktische Vorstellungen, bei denen teilweise ausserordentliche Leistungen zu Tage traten. In dieser Beziehung ist als verwandte Erscheinung der Schnellrechner Zacharias Dase zu nennen.

Die Pädagogik, der man immer wieder die Mnemotechnik angepriesen hat, kann wohl von einigen mnemonischen Kunstgriffen, z.B. im Gebiet der Chronologie, fruchtbare Anwendung machen, wird aber, je mehr sie sich auf wissenschaftlich-psychologische Grundlage aufbaut und die innere Aneignung des Unterrichtsstoffs von seiten der Schüler anstrebt, desto entschiedener das verständige Gedächtnis bevorzugen und die systematische Anwendung der Mnemotechnik den Polyhistoren und Gedächtnisvirtuosen überlassen müssen.

leicht adaptiert aber im Wesentlichen unverändert aus:
Meyers Konversationslexikon, Eine Encyklopädie des allgemeinen Wissens, vierte Auflage, Leipzig, 1888-1889 digitalisiert und online verfügbar gemacht von Christian Aschoff. Auf dieser Seite werden Sie in 16 Bänden mit insgesamt etwa 16.000 Seiten des oben genannten Werkes recherchieren können. Wenn Sie nicht nur wissen möchten, wie Enzyklopädisten die Mnemotechnik vor mehr als 100 Jahren definierten, dann schauen Sie diesen - und vielleicht weitere Sie interessierende Begriffe - in Meyers Konversationslexikon aus dem Jahre 1888 nach, das sich unter http://www.meyers-konversationslexikon.de online befindet. (Jens Plasger)
    Lachen wirkt... (07.12.2003 - 10:24)
    Dass Humor und Lachen gesund sind, weiss schon der Volksmund zu berichten. Nun gelang amerikanischen Wissenschaftlern der Nachweis, dass Lachen in gleichen Hirnregionen wirkt wie zum Beispiel die Droge Kokain. Und noch dazu fand man den Sitz des "Humorzentrums" im Gehirn, das sich in einer Region namens Nucleus accumbens (Bereich der Basalganglien) befindet.
mehr zum Thema Humor und Gehirn ()
    Der Natur auf´s Maul schauen: Bionik (17.11.2003 - 09:45)
    Der Natur auf´s Maul schauen - Bionik

Das Biotechnik-Zentrum der TU Darmstadt zeigt in Kooperation mit der IHK Darmstadt und dem Landesmuseum für Technik und Arbeit Mannheim die Ausstellung "Bionik - Zukunfts-Technik lernt von der Natur". In zahlreichen Exponaten und Objekten zum Anfassen und Staunen wird rund um die Bionik informiert. Die Ausstellung ist im Gebäude der IHK Darmstadt, Rheinstraße 89, ab Samstag, den 13. Dezember 2003, bis zum 18. Februar 2004 täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr zu sehen (mittwochs bis 20.00 Uhr, am 31. und 24.12. ist die Ausstellung geschlossen). 
Die Bionik, von vielen auch im Repertoire der Kreativitätsmethoden und - techniken angesiedelt,  hat den Ansatz, einerseits Prinzipien und Prozesse der Natur für die Technik nutzbar zu machen und andererseits die Natur mit Methoden der Technik besser verstehen zu können. Das Wort "Bionik" leitet sich aus einer Kombination der beiden Begriffe "Biologie" und "Technik" her. Ziel der Bionik ist die Übertragung der Problemlösungen der Natur in den Bereichen der Technik, um die in Jahrmillionen entwickelten und optimierten "Erfindungen der Natur" zu nutzen. So ist zum Beispiel der weitverbreitete Klett-Verschluss nicht nur dem Namen nach der Klette verwandt, sondern diese Lösung wurde seinerzeit der Klette abgeschaut und in die technische Produktion übernommen.
Info zur Austellung in Darmstadt (Okt.-Dez. 03): [1] , [2]
Bionik-Kompetenz-Netz
Was der Pinguin mit der Technik zu tun hat - Beispiele für Bionik
Wie aus der Schnecke ein Motor wird
(Jens)
    Gedächtnisforschung (06.11.2003 16:50)
   
Neue Akteure in komplexen Lernprozessen ermittelt (journalMed)

Die fehlerfreie Entwicklung von Gehirnzellen und ihrer Verschaltungen untereinander bilden die Grundlage von Lernen und Gedächtnisbildung - Prozesse, die trotz immenser Fortschritte immer noch nicht umfassend verstanden sind. Dem Team um Prof. Dr. Arthur Konnerth und PD Dr. Christine Rose vom Institut für Physiologie der LMU gelang nun der Nachweis, dass bestimmte, vom Gehirn produzierte Wachstumsfaktoren beim Lernen und der Gedächtnisbildung beteiligt sind - mit bislang unbekannter Wirkungsweise (Nature, Bd. 426, S. 74-78, 2003). Überraschend war auch, dass die so genannten Gliazellen, denen bislang nur Stützfunktionen zugeschrieben wurden, dabei eine entscheidende Rolle spielen. 
zum Artikel Lernprozesse hier klicken

Zelluläre und molekularen Modelle für Lern-Gedächtnis-Bildung (journalMed)

Die Entschlüsselung der zellulären und molekularen Mechanismen der Lern- und Gedächtnisbildung ist eine der spannendsten Fragen der modernen Neurowissenschaften. Die Arbeitsgruppe von Juniorprofessor Dietmar Schmitz in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern aus England und den USA konnte in einem 'Research Article in Nature Neuroscience' neue Ergebnisse beisteuern. Das Zentralnervensystem ist kein statisches Organ, sondern ändert sich plastisch in Abhängigkeit von Aktivität und Erfahrung. Für die Abspeicherung von Erfahrungen scheint der Hippocampus und seine angrenzende Struktur, der entorhinale Cortex (EC), als "Tor zum Gedächtnis" von besonderer Wichtigkeit zu sein. 
zum Artikel Modelle Lern-Gedächtnisbildung hier klicken

Die molekulare Basis von Lernen und Gedächtnis (journalMed)

Die molekularen Grundlagen des Lernens und Erinnerns sind ein immer noch weitgehend unverstandenes Rätsel. Nervenzellen leiten nicht nur Informationen untereinander weiter, sondern sie entscheiden auch darüber, was wir uns merken und was wir wieder vergessen. Heute geht man davon aus, dass die dem Gedächtnis zugrunde liegenden Prozesse an den Kontaktstellen zwischen den Nervenzellen, den so genannten Synapsen, stattfinden. In der April-Ausgabe der Zeitschrift Molecular Biology of the Cell (Mol. Biol. Cell, Vol. 14: 1570-1582) stellen Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie in Tübingen ein neuartiges Testsystem vor, mit dem sie die Bildung von Proteinen in einer lebenden Nervenzelle direkt sichtbar machen.  Im Artikel finden Sie wunderschöne Aufnahmen der kleinsten Akteure im Lernprozess, den menschlichen Nervenzellen des Gehirns
zum Artikel molekulare Grundlagen der Gedächtnisbildung hier klicken

Ginkgo: Natürlicher Schutz für die "Kraftwerke" der Gehirnzellen (journalMed)

Unser Gehirn muss täglich Höchstleistungen bringen. Neben der Steuerung der meisten Körperfunktionen und der Verarbeitung von Sinneseindrücken ist es der Sitz unserer Erinnerungen und damit der Gradmesser unserer kognitiven Fähigkeiten (Merkfähigkeit, Aufmerksamkeit, Lernfähigkeit usw.). Ginkgo-Extrakt kann zu einer Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit beitragen. 
zum Artikel Ginkgo schützt das Gehirn hier klicken (Jens)
    Gehirnjogging, Lernen, Gedächtnis, Schlafen, Merktricks (01.11.2003 11:30)
    Klimmzüge für die kleinen grauen Zellen (Quelle: GesundheitPro.de)
Wer seine geistigen Fähigkeiten trainiert, hat im Leben mehr Erfolg. Zwanzig Minuten pro Tag reichen aus, um die Geisteskraft zu steigern.
Pro Tag sollten Sie sich mindestens zweimal zehn Minuten Zeit für Ihre grauen Zellen nehmen – einmal am Vormittag und einmal am Nachmittag. 
Nutzen Sie dazu eine der zahlreichen „Gehirnjogging-Aufgaben“, die Sie auf der Seite GesundheitPro.de vorfinden.
zum Gehirnjogging hier klicken
---------------
Senioren lernen genauer (Quelle: GesundheitPro.de)
Hirnforscher: Firmen sollen Wissen der Älteren nutzen, denn im Alter nimmt nicht die Fähigkeit zum Lernen
ab, sondern nur die "Lernschrittweite". "Ältere Menschen lernen zwar langsamer, aber dafür genauer", erklärt Prof. Manfred Spitzer,
Hirnforscher und Ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Ulm, in der Gesundheitszeitschrift "Apotheken Umschau". Ältere Menschen behalten das Gelernte auch länger. Prof.
zum Artikel hier klicken
---------------
Gedächtnis - Wie kleine Übungen Ihren IQ steigern (Quelle: SeniorenPro.de)
Gehirnjogging heißt das Zauberwort gegen geistigen Abbau. Es hält die grauen Zellen aktiv und kann das Lernen erleichtern. 
zu weiteren Gehirnjogging-Aufgaben hier klicken
---------------
Gedächtnis ist trainierbar wie ein Muskel, nicht alles ist angeboren
mehr Infos - hier klicken
----------------
Gedächtnis - Sie haben es in der Hand (Quelle: SeniorenPro.de)
Neurologen raten: Fangen Sie noch heute an zu lernen, denn Studien beweisen, dass das Gedächtnis ein Leben lang fit bleiben kann. 
Hier finden Sie neun wichtige Punkte, die das Gedächtnis nachhaltig trainieren.
----------------
Gedächtnis - Merktipps für komplexe Zusammenhänge, Zahlen (Quelle: GesundheitPro.de)
Beim Einkauf nichts vergessen? Bei der Organisation der Betriebsfeier an alles gedacht? Bei der wichtigen Rede auch wirklich nichts übergangen? Das Merken komplexer Zusammenhänge fordert unserem Gehirn das Letzte ab. 
zu den Tipps - Teil 1 hier klicken
zu den Merktipps für Namen und Zahlen hier klicken
-----------------
Lernen, lernen, lernen – schlafen, schlafen, schlafen
Wie Wissen büffeln tief ins Gedächtnis dringt, erfahren Sie in Kurzform hier
----------------- (jp)
    News zum Thema Gedächtnis (31.10.2003 13:05)
    Tag strukturiert, Gedächtnis trainiert (oberpfalznet)
Diplom-Psychologin Regina Koller klärt über geistige Leistung auf - Auch im Alter noch effektives Training möglich. "Das Ultrakurzzeitgedächtnis ist wie ein großer Filter. Hier gehen alle Reize ein, aber nur das Wichtigste wird weitertransportiert", erklärte Diplom-Psychologin Regina Koller in ihrem Vortrag "Gedächtnis im Alter" den interessierten Senioren... 
mehr lesen - hier klicken
Quelle: oberpfalznet
------------------------------
Menschen sind auch nur Computer (Spiegel)
Menschen funktionieren wie Computer - zumindest, was das Abspeichern von Erinnerungen angeht. Forscher verfolgten den Weg von Sinneseindrücken auf die "Festplatte" im Oberstübchen - und fanden heraus, dass nur ein ausgeschlafenes Hirn die "Speichern"-Taste findet...
mehr lesen - hier klicken
Quellen: Spiegel, nature [1], [2] 
------------------------------
Eine Brille für´s Gedächtnis - memory glasses (Heise)
US-Wissenschaftler haben ein Computersystem entwickelt, das Menschen mit Gedächtnisstörungen helfen soll...
mehr lesen - hier klicken
Quelle: Heise
------------------------------
Lernen ist Nervenzellentraining (idw)
Wie ein Muskel durch stete Beanspruchung wächst, so wächst auch der für bestimmte Reize zuständige Bereich im Gehirn, wenn er über längere Zeit stimuliert wird. Besonders gut funktioniert das, wenn mehrere Reize zeitgleich verarbeitet werden müssen (Koaktivierung). Diese Effekte konnten die RUB-Neurowissenschaftler mit der funktionellen Kernspintomografie (fMRI) erstmals genau beobachten...
mehr lesen - hier klicken
Quelle: idw
------------------------------
Entscheidungen im Gehirn werden sichtbar - Wie Gehirnhälften miteinander kommunizieren (idw)
Wo im Gehirn wird kontrolliert, ob die linke oder rechte Hirnhälfte eine Arbeit erledigen soll? Wo wird festgelegt, welche Hirnregionen eine Aufgabe lösen? Zum ersten Mal konnte der Hirnforscher Prof. Dr. med. Gereon Fink vom Forschungszentrum Jülich und der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Aachen jetzt diesen Entscheidungsprozess beobachten: eine Struktur im Stirnhirn weist den Hirnhälften die Arbeit zu. ...
mehr lesen - hier klicken
Quelle: idw
------------------------------
Wissenschaftler versuchen Erinnerungsvermögen zu verbessern (wissenschaft online)
Wissenschaftler in Göttingen haben einen Grund dafür gefunden, warum die Gedächtnisleistung bei älteren Menschen nachlässt. Ein bestimmtes Protein sei in ihren Gehirnen stärker vorhanden als bei jüngeren Menschen und hemme die Leistung. Werden diese Eiweißbausteine pharmakologisch unterdrückt, nehme die Gedächtnisleistung wieder zu...
mehr lesen - hier klicken
Quelle: wissenschaft-online
------------------------------
Salbei stärkt das Gedächtnis
Inhaltsstoffe der alten Heilpflanze Salbei verbessern das Gedächtnis. Das haben britische Wissenschaftler jetzt erstmals unter wissenschaftlichen Testbedingungen nachgewiesen. In einer Placebo-kontrollierten Doppelblindstudie mit jungen Erwachsenen steigerte ein Salbei-Extrakt ätherischer Öle das Erinnerungsvermögen signifikant: Die 44 Testpersonen nahmen unterschiedliche Mengen des Extraktes oder ein Placebo ein. Vorher und bis zu sechs Stunden danach absolvierten die Probanden einen computerbasierten Worterinnerungstest. Dabei erzielten die mit dem Heilpflanzenextrakt Behandelten ein statistisch signifikant besseres Ergebnis...
mehr lesen - hier klicken
Quelle: wissenschaft-aktuell
------------------------------
(jp)

1 2 3 [weitere Seite(n)>>]

  
  
Home - Kontakt - Disclaimer - Newsletter - WeiterempfehlenEmail  
Zuletzt geändert: 09.01.2007. - © Jens Plasger - www.lerntechnik.info
Warburghof 18 - 30627 Hannover  


Partner: MindManager - Interaktiver Gedächtnistrainer - Phase-6 - Trainplan - Amazon

Weitere Informationen und Services

Suchbegriff(e):

Suche in wissenschaftlichen Texten

powered by

Medi-Learn - Die Community zum Medizinstudium (Medizinstudent)