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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : O-Töne aus der Uni-Umfrage -- Deine Meinung ??



Sani
07.06.2004, 12:45
Hallo,

die folgenden Aussagen zur Uni Mainz stammen aus der Medi-Learn Uni-Umfrage.


Weitere Infos zur Uni-Umfrage 2004, dem deutschlandweiten Ranking - klick hier! (http://www.medi-learn.info/seiten/basismodul/Detailed/627.shtml)




Die Vorklinik der Uni Mainz ist eine Unverschämtheit. Das geht sogar soweit, dass ich mir nach dem Physikum
ernsthaft überlegt habe, eine Homepage zu erstellen - www.schweiss-uni-mainz.de
Ich habe das Gefühl, dass die Vorklinik in Mainz eine ganz schöne Massenabfertigung ist. Der Kontakt zu den
Lehrenden ist in den meisten Fächern sehr kühl. Mir kommt es häufig vor, als ob man als Vorkliniker (oder als
Medizinstudent?) überhaupt nicht erwünscht ist. Nur sehr wenige Profs machen ihren Job mit dem nötigen
Ehrgeiz und Elan.
Forschung und Lehre halten sich hier leider nicht die Waage: Viele Profs sind so auf die Forschung fixiert, dass
für ihre Lehre nicht viel übrig bleibt. Ihnen fehlt es an "soft skills", an dem Gespür, wie es den Studierenden geht
und wo man Verbesserungen anbringen kann.
Erfreulicher Weise werden in letzter Zeit von den einzelnen Fachbereichen am Ende eines Semesters
Evaluations-Bögen verteilt, wo die Studierenden den Lehrenden Feedback geben können.
Leider nehmen ausgerechnet die Fachbereiche, wo eine dringende Änderung der Umstände nötig ist, nicht an
Evaluationen teil (z.B. Physiologie).
Anders im Fachbereich Anatomie: Hier ist man sehr auf die Meinung der Studierenden bedacht. Als zusätzliche
"Serviceleistung" bietet der Fachbereich parallel zum Präparier-Kurs ein Internet-Forum an. Dort können sich
Studierende und Lehrende direkt (und schnell!) austauschen und Themen diskutieren. In anderen Fächern hätte
ich mir das auch gewünscht.
Allerdings hat auch der Fachbereich Anatomie seine "Macken": Der Präp-Saal ist zwar weitestgehend auf dem
neuesten Stand, auch das Lüftungssystem ist sehr gut. Das Gebäude des Anatomischen Instituts läßt aber sehr
zu wünschen übrig. Seit Jahren kann man hier z.B. die Damentoiletten nicht abschließen ("uns fehlt das Geld"!!!).
Es macht insgesamt einen sehr renovierungsbedürftigen Eindruck.
Auf einen letzten Punkt möchte ich noch eingehen: In Mainz zahlen wir mehr als 150 Euro Semesterbeitrag!
Deutschlandweit protestieren wir gegen Studienkonten und -gebühren und in Mainz haben wir sie eigentlich
schon! 150 Euro - 300 Mark - ist eine ganze Stange Geld...
Dafür kann man auch was von der Uni verlangen. Beispielsweise sollte mindestens eine Bibliothek auch
Samstag/Sonntag geöffnet haben. In anderen Uni ist das Standart. Dort ist es auch nicht unüblich, dass
Bibliotheken 24 h geöffnet sind. In Mainz hat die Zentral-Bib nur samstags für knapp 5 h geöffnet.
Dies ist keine Service! Gerade auf den Service für Studierende sollten Unis immer mehr achten, weil die
Studierenden auch auf solche Dinge bei der Uni-Wahl achten. Viele Unis in Deutschland haben dies verstanden
und was draus gemacht (s. Uni Mannheim). Die Uni Mainz hat's bisher verpennt...
Don't come here!
(Mainz)
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Medi-Learn Uni-Umfrage 2004
42
Ich finde es vor allem wichtig, wie viel Kontakt man mit den Patienten bekommt. Die Kurse bei uns sind viel zu
theoretisch ausgelegt und wir werden so gut wie gar nicht auf den Klinikalltag vorbereitet. Den Dozenten liegt
mehr an der Anwesenheit als am Lerneffekt. Außerdem fänd ich es interessant, wo überall POL-Kurse oder
praktische Extrakurse angeboten werden.
(Mainz)
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Wir hatten in Mainz leider nur 3 Wochen Zeit nach
der letzten Physio- Klausur um für das Physikum zu lernen!!! Das hat uns alle sehr "glücklich" gemacht!!!
(Mainz)
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Leider hab´ ich nicht viel Gutes zu sagen. Ich muß leider sagen, dass die gesamte Vorklinik in Mainz ein reiner
Psychoterror ist. Wer das hier durchsteht, der kann wirklich sehr stolz auf sich sein. Wenn man aber die
Möglichkeit hat, woanders zu studieren, dann sollte man meiner Meinung nach diese nutzen.
(Mainz)
*
Ihr solltet in Eurem Statement mehrere Studies dazu ermutigen, nach dem Physikum / 1.STEX mal die Uni zu
wechseln, der Gewinn (Selbstvertrauen, neues Umfeld , andere Lehre an der Uni etc.) ist unüberschätzbar!!!
(Mainz)
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Ich denke mir mal, dass es an anderen Universitäten auch sein dürfte, dass sich Vorklinik und Klinik stark
unterscheiden. Bsp. Mainz Vorklinik: nicht empfehlenswert, Klinik: soll ganz annehmbar sein
(Mainz)
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ich denke, dass viel weniger wert auf physik, chemie, psychologie oder terminologie gelegt werden. reine
zeitverschwendung. ausserdem finde ich anwesenheitskontrollen völlig überflüssig, denn wir sind keine kinder
mehr und jeder weis selbst , was er braucht oder was er sich schenken kann. jeder dozent, der eine unterschrift
verlangt, erkauft sich damit die existenzberechtigung für seine schlecht vorlesung. bei uns an der uni kommt dies
sehr häufig vor und ich hasse es!!!
(Mainz)
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Hallo,
die vorklinischen Fächer waren vom Lehrplan besser organisiert, aber von der Leistungsanforderung schwieriger.
(Mainz)
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Chemie überdurchschnittlich schwer.
(Mainz)
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In der VK wird man wesentlich stärker geführt, durch wöchentliche Prüfungen auf Trab gehalten. Das schafft ein
gewisses Selbstvertrauen, denn gegen Ende des Semesters hat man die Prüfungen ja quasi vorzeitig bestanden.
Streß ist konstant mittelmäßig. Raum für private Freizeit eher eingeschränkt.
In der Klinik findet nach meiner Meinung keine Unterricht statt. Grundsätzlich wird es abgedunkelt, und dann folgt
eine Powerpointpresentation mit informationsüberladenen Slides oder wenn man Glück hat, mit Netter-Bildchen.
Wenn man nicht beim Vorlessungsbeginn direkt einschläft, so kommt das schon früh genug... Wenigstens kann
man ja die Netter-Bilder in den kleinen Büchlein nachschlagen - Lobet die Bibliothek!!!
Die anderen Slides schafft man nicht einmal ganz zu lesen, geschweige denn abzuschreiben. Wenn man es
dennoch versucht, so bekommt man ein stark motivierendes "brauchen Sie nicht mitzuschreiben, ist eh nicht
Prüfungsrelevant".
Ausserdem wechseln die Dozenten in der Regel alle zwei Wochen durch. Einen "Roten Faden" sucht man
vergebens!
ZUsammendfassen kann meiner Meinung nach gesagt werden, daß die Vorlesungen in der Klinik nur deswegen
stattfinden, damit die "Jungakademiker" ihr Habilitationsverfahren abschließen können.
Gerechterweise muß man aber sagen, daß es auch rümliche Ausnahmen gibt, nämlich: Mikrobiologie,
Hämatologie, Pharma & Patho.
Leider werden das vermutlich nicht diejenigen lesen, die mich dazu gebracht haben, den Vorlesungen fern zu
bleiben. Ich glaub ein Dosis Midazolam ist nicht halb so einschläfernd, wie manch ein Dozent in der klinischen
Abschnitt.
Was ich noch zu bemerken hab: Sobald es ein P-Patient ist, wird er nur vom Oberarzt praktisch versorgt. Student
darf zuschauen, aber nichts anfassen. Assisstenzärzte fühlen sich vermutlich ihrerseits nicht fit genug den
Studenten etwas beizubringen. So kommt es, daß ich bis dato mindestens 50 mal eine Puppe intubiert habe, aber
noch nie einen Patienten intubieren durfte.Ich frage mich, ob ich so etwas nicht im Studium unter Aufsicht lernen
sollte?!? Vermutlich werde ich irgendwannmal in die Verlegenheit kommen, dies zu tun - hoffentlich ist der
Unterschied zur Puppe nicht allzu groß, denn dann tut mir das "Opfer" schon jetzt leid.
(Mainz)
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Medi-Learn Uni-Umfrage 2004
43
in Mainz wird jeder Kurs in jedem Semester angeboten, deshalb muss man nicht warten bis man einen nicht
bestandenen Kurs wiederholen kann. Somit geht keine Zeit verloren.
(Mainz)
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Zur Wohnugssuche hätte ich noch etwas zu sagen: Es ist wohl gut möglich in Mainz ein(e) Zimmer /Wohnung zu
finden, allerdings muss man sehr viel Glück mitbringen oder das nötige Kleingeld. Für €250,-, wie ich es mir zu
Beginn (damals waren es noch DM 500,-)vorgestellt hatte, bekommt man ein Rattenloch. Ich hatte jetzt sehr viel
Glück und hab ne schöne 2-Zimmer-Wohnung für relativ (für Mainz geschenkt) wenig Geld bekommen.
Zum Studium: Die Vorklinik in Mainz ist teilweise sauschwer, besonders die Fächer, die niemand braucht, Chemie
an erster Stelle. Wir hatten teilweise 700 Nachschreiber aus insgesamt 3 Semestern!!!! Dafür wurde die
Rheingoldhalle gemietet!!!!!!!!!!!!!!!! Der Kurs in makroskopischer Anatomie ist leider auf ein Semester beschränkt,
was ihn so lernaufwendig und wenig effektiv fürs Langzeitgedächntnis macht.
Ach, ich hätte noch viel zu meckern, möchte aber auch mal sagen, dass ich nirgends anders studieren möchte,
weil es gerade im Sommer auch vom außeruniversitären Leben ganz toll ist. Besonders loben möchte ich auch
noch die Einführungswoche der FS Vorklinik zu Beginn des Studiums. Die legen sich mal richtig ins Zeug!
(Mainz)
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Klinische Chemie ist bei uns an der Uni total übertrieben.
Jede Woche ein mündliches Testat und dann noch Zwischenprüfung und Abschlussprüfung!! Allerdings auch
mündlich.
Wir haben immer sehr spät semesterferien und können so oft erst 2 wochen später für Examen lernen als andere
Unis!
(Mainz)
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Mainz bietet eine straff organisierte und stark verschulte Vorklinik, die trotz aller Unbequemlichkeit ein hohes
Niveau bietet.
Die klinischen Semester finden unter weniger Druck, aber auch mit vielen Möglichkeiten statt. Leider fehlen
manchen Dozenten Zeit und Motivation. Insgesamt aber trotzdem empfehlenswert.
(Mainz)
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Mainz ist eine eher ruhige Stadt, die jedoch sowohl in gastronomischer Hinsicht als auch in Bezug auf andere
Freizeitmöglichkeiten sehr abwechslungsreiche Angebote bereithält. Das Medizinstudium war bisher recht
angenehm, obwohl sich die einzelnen Fächer gewaltig unterscheiden. Es gibt Bereiche (z.B. Mikrobiologie, viele
vorklinische Bereiche)wo man merkt, dass die Dozenten wollen, dass man etwas mitnimmt und dazu auch gute
didaktische Mittel einsetzen. Auf der anderen Seite gibt es Bereiche, wo die Zeit welche man für die Kurse
aufbringen muss besser ins Selbststudium investiert wäre. Aber ich denke, mit diesem Problem steht Mainz nicht
alleine da.
(Mainz)
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Inzwischen soll die Vorklinik wesentlich schwieriger geworden sein. In der Klinik kümmert sich kaum jemand um
die Anwesenheit.
(Mainz)
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Geht nicht nach Mainz!!!!!
(Mainz)
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Die guten Veranstaltungen stehen in Mainz meist nicht im Stundenplan, man muß sie selbst zusammensuchen.
Mundpropaganda hat einen extrem hohen Stellenwert.
(Mainz)
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Die Vorklinik ist in Mainz etwas "veraltet". Auch die Gebäude sind alt und zum Teil verkommen (zumindest für den
Bereich Medizin!). Die Klinik ist genau das Gegenteil: absolut neu. Die Kurse sind trotzdem zum Teil sehr anonym
und schlecht betreut. Bei Fragen kann einem kaum weitergeholfen werden.
(Mainz)
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In der Vorklinik herrschte allgemein viel mehr "Drill" als jetzt in der Klinik, wobei man die Scheine in der Klinik
(zumindest im 1. klinischen) auch nicht geschenkt bekommt. So gabs in Pharma eine nicht ganz einfache
mündliche Prüfung, in allg. Patho gabs Kurstagstestate und eine Klausur, die im Vergleich mit der Schwarzen
Reihe mindestens zur Hälfte aus spez. Patho bestand.
Bezüglich der Räumlichkeiten gibts erhebliche Unterschiede. In der Vorklinik (die in Mainz an der Uni stattfindet)
sind die Räumlichkeiten eher veraltet, wohingegen die Uniklinik in den allermeisten Fällen topmodern
ausgestattet ist.
(Mainz)



Haben Deine Kommilitonen Recht?
Hast Du Ergänzungen?
Wie würdest Du das Studium in Mainz beschreiben?

Wir sind gespannt auf Deine Meinung.

Dein
Medi-Learn Team

docmezzomix
09.06.2004, 18:28
Erschreckend, wie recht das Gesamtbild über die Vorklinik in Mainz hat, das Zitat: " Geht nicht nach Mainz" trifft es extrem gut, zumindest für VK. Löblische Ausnahme ist Anatomie, welches allerdings nur über 1 Semester, dass gesamte Wissen in einen reinhämmern will/soll/muss, die sich aber wirklich mühe geben, dem Studenten was zu bieten. :-( mainz

Leijona
08.07.2004, 02:27
"Leider hab´ ich nicht viel Gutes zu sagen. Ich muß leider sagen, dass die gesamte Vorklinik in Mainz ein reiner
Psychoterror ist. "


na das kann man doch so nicht stehen lassen! und ich glaube auch nicht, dass der großteil meines semesters so denken würde. ich habe früher physik studiert... insofern würde ich echt sagen: psychoterror ist was anderes. im gegensatz zu den harten naturwissenschaften ist das medizinstudium absolut vorbildlich auf machbarkeit ausgelegt. manchmal muss ich sagen wundere ich mich sogar wer das hier alles noch schafft..... ;-)

ich bin im 2. semester, gehöre also zu den ersten nach neuer ao. wir haben immer einen kurs mehr als die semester über uns.

1. semester: bio, physik (neu) , chemie, termi, berufsfeld, psycho I, histo-vorlesung.

2. semester: histo, biochemie (neu) , psycho II, ana-vorlesung

3. semester: präppen, physio

im vorfeld mag das schon happig erscheinen, aber im nachhinein relativiert sich das gewaltig! im ersten semester haben wir über die ganzen naturwissenschaften gestöhnt, aber jetzt im zweiten erscheint uns das im rückblick nicht mehr schlimm ;-)

über die einzelnen fächer kann ich mich ja immer noch auslassen.
was ich aber noch sagen wollte:
lernstress hin oder her, ich finde die stimmung eigentlich ganz schön. die leute sind in ordnung und man zieht am gleichen strang. auch wenn das anatomische institut halt ein altes gebäude ist, es liegt am botanischen garten und auch sonst ganz nett im grünen.
klasse fand ich zB im ersten semester das ana-tutorium, das ältere semester für uns gemacht haben. :-top
natürlich, die didaktik ist, wie wohl an anderen unis auch, durchwachsen. aber es gibt echt schlimmeres!

sooo schlimm ist mainz auf alle fälle nicht. nicht halb so schlimm wie die uniumfrage klingt! ich bin freiwillig hier her und hab bisher noch keine schäden davongetragen...
;-) :-))

im gegenteil!
mein anatutor sagte so schön: "in mainz bleibt man nie lange single" !!

Leijona
08.07.2004, 02:41
ach was ich noch sagen wollte: bei den 150 euro semesterbeitrag ist das semesterticket für den gesamten regionalsverkehrsverbund dabei! und da ist ein großer bereich abgedeckt... in rheinland-pfalz und bis weit nach hessen hinein!

eine jahreskarte diesen umfangs wäre gut 3000 euro wert...

docmezzomix
08.07.2004, 03:59
Original geschrieben von Leijona
ach was ich noch sagen wollte: bei den 150 euro semesterbeitrag ist das semesterticket für den gesamten regionalsverkehrsverbund dabei! und da ist ein großer bereich abgedeckt... in rheinland-pfalz und bis weit nach hessen hinein!

eine jahreskarte diesen umfangs wäre gut 3000 euro wert...


Und was soll ich mit diesem Semesterticket? Ich fahr von mir aus 7Minuten auf den Uniparkplatz...mit ÖPNV(Bus und oder Bahn) brauch ich ca. 1 1/2Stunden!
Nutze es pro Semester maximal 1x, wenn ich abends in die City fahre und keinen habe der fährt... da aber sowohl in Wi als auch in Mz nach 1.00 kein Bus mehr fährt, hat sich die heimfahrt schon erledigt... Und ich find 130€ für eine Busfahrt schon teuer...

Leijona
08.07.2004, 12:26
naja gut... in deinem fall bringt dir das tatsächlich nicht soo viel. allerdings bist du wohl schon eher ein ausnahmefall. ich würde schätzen, das gros der studenten nützt das ticket unter der woche täglich bis mehrfach täglich. und ne ganze menge pendelt auch damit...
ich kenn die situation mit den schlechten verkehrsanbindungen selbst. ich sag nur: bus+bahn: 1,5 h - auto 20 min.
aber insgesamt bin ich schon sehr dankbar für das ticket...
oder bist du noch nie auch nur für nen abstecher nach frankfurt gefahren?
:-meinung ich denke, dass 130 euro auf 6 monate verteilt in den meisten fällen zumutbar ist. das ist am ehesten noch ein posten, den auch eltern zahlen...
und 20 euro pro monat hat man auch schnell mal sonst so auf den putz gehauen, oder? ;-)

docmezzomix
09.07.2004, 16:17
Auch wenns abschweift...

Wenn ich auf nen abstecher nach FFM fahre, nem ich i.d.Regel auch das Auto, denn auch von FFM fährt ja nach 1Uhr kein Zug mehr gen Wi. Und selbst 5Abstecher lohnen sich noch nicht...
Ich mag den Komilitonen, die sonst kein Auto brauchen (ich brauche eins für meinen Job, da ich in kurzer Zeit auf der Arbeit sein muss bzw. Schichtdienst habe) das Ticket nicht wegnehmen/vorenthalten, Gott beware, aber ich zahl halt einfach 100€ im Jahr an ein System was ich ******* finde, weil es in unserem Raum nichts leistet (Bus+Bahn), die ich auch in 2 Tankfüllungen oder in Lehrbücher etc. investieren könnte.
Die Wahl haben, Semesterticket Ja oder Nein, würd ich mir wünschen, hab ich aber laut Studiesekreteriat nicht...
Und da ich mich selbst finanziere (denke bin alt genug auf eigenen Beinen zu stehen) werde ich auch meine Mami und PApi nicht anbetteln.
Und ich kenne genug LEute in meinen Semestern, die mit dem Auto kommen, da sie in Bereichen wohnen, wo Bus und Bahn nicht vordringen, oder sie unverhältnismässig länger brauchen würden.

LG dMM