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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #32231
    Diamanten Mitglied
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    Man hat auch den Recht beim Arbeitgeber um einen anderen Betriebsarzt bitten. Klar, für kleinere Häuser mit nur einem BA ist es sehr aufwendig aber vielleicht dann mal Versuchen. Sonst stellt der BA die Berufsfähigkeit fest und sorgt für die Gesundheit der Mitarbeitet, und soll nicht die Bewerberauswahl mitgestalten. Klar, die Emfehlung die GgT mal abzuklären, macht Sinn auch wenn unserer Labor regelmäßig gGt Werte um die 100 misst, die dann in Nachkontrollen nicht mehr nachzuvollziehen sind. Alleine davon auf Arbeitsunfähigkeit durch Alkoholismus zu schließen ist auf jedem Fall zu weit.

    Ich frage mich auch aktuell, auch wenn man jetzt laborchemisch noch eine erhöhtes MCV z.B gesehen hätte - klar, weist es auf evtl. erhöhtes Alkoholgebrauch hin, aber mich wundert ob der BA dann überhaupt immer noch das Recht hat zu sagen, dass man nicht arbeitsfähig sei (sagen wir mal ohne Koordinatonsstörungen, Gedächtnisstörungen usw)



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  2. #32232
    Administrator Avatar von Brutus
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    Zitat Zitat von WackenDoc Beitrag anzeigen
    Leberwerte und CDT sind bei uns auch ein Dauerthema- das ist aber die Folge eines V.a. C2-Abusus bzw. im Rahmen der Abklärung eines Verdachtes.
    Bei Euch geht es aber im Zweifel auch um die Verbeamtung auf Lebenszeit, oder?
    Da kenne ich das auch, dass da ggf. eine ggt-Erhöhung ein Hindernis ist. Seinerzeit ist ein guter Freund fast 2 (!) Jahre lang nicht verbeamtet worden, obwohl er sicher nachweisen konnte, dass er keinen Alkohol trinkt und die Leberwerte aufgrund eines Meulengrachts erhöht sind.

    Die Erhöhung gehört abgeklärt. Erster Schritt wäre zeitnah eine Kontrolle. Und wenn sich der Befund bestätigt halt das übliche: Sono, Serologie, weitere Laborwerte incl. CDT.
    Was ist denn mit einer Zweitmeinung. Wäre ja nicht das erste Labor, wo EIN Wert mal aus der Reihe tanzt.
    Du kannst natürlich nächste Woche nochmal zum BA stiefeln und dort nochmal stechen lassen (wobei ich das mittlerweile bei meiner verweiger und das Blut schon fertig in den Monovetten serviere).
    Oder Du gehst halt parallel zum HA und sprichst mit dem mal über die Probleme. Dann kann der ja auch noch mal Blut abnehmen und alles bestimmen. Und ggf. auch mal Diagnostik / Therapie machen.
    Und das Niveau liegt unter dem Bett und weint.

    Hallo. Ich heiße Ingo und ich werde gemobbt. - Halt die Fresse Ingo!!!

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  3. #32233
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    Zitat Zitat von Nessiemoo Beitrag anzeigen

    Ich frage mich auch aktuell, auch wenn man jetzt laborchemisch noch eine erhöhtes MCV z.B gesehen hätte - klar, weist es auf evtl. erhöhtes Alkoholgebrauch hin, aber mich wundert ob der BA dann überhaupt immer noch das Recht hat zu sagen, dass man nicht arbeitsfähig sei (sagen wir mal ohne Koordinatonsstörungen, Gedächtnisstörungen usw)
    Darum geht es eher nicht, sondern, die Wahrscheinlichkeit einer AU für die nächsten Monate gering zu halten (neben der gesundheitlichen Eignung für die angestrebte Tätigkeit und die Nichtgefährdung der eigenen Person und anderer durch Ausführung der Tätigkeit).



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  4. #32234
    Registrierter Benutzer
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    Neuer PJler auf der Station.Erste Frage,ob er auch AbschlussGespräche mit den Patienten alleine führen darf :fjalla:



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  5. #32235
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
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    Ne, bei einmalig so einem Wert würde ich auch erst einmal nachkontrollieren. Und wenn es dann weiter nicht nachvollziehbar auffällig ist, dann weitere Diagnostik.

    Wir haben eher die, die schon verbeamtet oder angestellt sind und dann im Dienst irgendwie in Richtung Alkohol auffällig werden. Aber da red ich mir auch den Mund fusselig was die GGT und das CDT angeht.

    Ja, Verbeamtung ist ein anderes Problem, da würden wir bei ner 100er GGT auch ne Abklärung fordern. Kommt da z.B. raus, dass alles ausgeschlossen ist und wohl ein Meulgengracht vorliegt (wobei da eher das Bili hoch ist, weniger die GGT), ist es kein genereller Ausschluss.

    Die Wahrscheinlichkeit einer AU in den nächsten Monaten darfst bei Angestellten im Rahmen der Einstellungsuntersuchung nur sehr begrenzt untersuchen. Es geht drum, ob der Proband in der Lage ist den arbeitsrechtlichen Verpflichtungen nachzukommen. Bei einigen Funktionen gibt es eine Eingnungsuntersuchung mit spezifischen Kriterien und nur dann ist auch eine Laborkontrolle erlaubt. Bei unseren Angestellten wird z.B. kein Labor abgenommen, nur Hörtest, Sehtest, Blutdruck, Anamnese und körperliche Untersuchung- ich frotzel immer ein bisschen, dass jemand der meine Aufforderung mir in´s Arztzimmer zu folgen versteht und die Strecke ohne wesentliche Probleme bewältigt eigentlich schon geeignet ist.
    Bei Beamten sieht das natürlich anders aus.
    Für Kraftfahrer etc. gibt es halt gesonderte Kriterien.

    Wäre man böse, könnte man sogar die Leberwertkontrolle bei einem Arzt im Rahmen der Eignungsuntersuchung anzweifeln. Wie gesagt- dann sollte man auch so konsequent sein, das CDT zu bestimmen.
    This above all: to thine own self be true,
    And it must follow, as the night the day,
    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



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