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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1641
    Verabscheut Pümpel! Avatar von Trianna
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    ja, lasse mich da mittlerweile auch nicht mehr kirre machen.

    Aber der Trend zum Pathologisieren ist grauenvoll.
    "I can´t come to work today, I have no face"




  2. #1642
    Diamanten Mitglied Avatar von annekii
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    Ja, das Buch trifft da auch sehr meine Gedanken dazu. Ich lese es parallel zum Krimi gerade ;)

    Aber es ist oft soooo schwer, sich da durchzusetzen. Ganz besonders wenn das Kind einfach auch wenig häsulich gefördert wird. Dann ist es oft zurück in so manchen Sachen, z.T. kommen dann Verhaltensauffälligkeiten dazu. Und am Ende soll es die Ergo "spielerisch" lösen. 1x in der Woche zum Spielen zur Ergo und alles soll klappen. "Was? ich soll dann was davon zuhause üben? Nee, dafür haben wir echt keine Zeit, Frau Doktor"
    Ein Standpunkt ist kein Grund, sich nicht zu bewegen.



  3. #1643
    Weiterbildungsfrischling
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    Was habt ihr so an Meinungen zu einer Lokaltherapie bei Stomatitis? In meinem PJ-Haus gab es eine sagenumwobene "Stomatitis-Lösung" (deren Zutaten mir leider nicht bekannt sind, ich denke aber, es war sowas wie dieses hier: https://www.klinikum.uni-heidelberg....is-Loesung.pdf ), in meinem aktuellen Haus hat mir eine erfahrenere Kollegin Tantum verde vorgeschlagen - das finde ich (weil alkoholhaltig) aber nicht so ganz optimal.
    Was nehmt ihr? Dynexan? oder nur Analgesie und gekühlte Getränke etc.?



  4. #1644
    Registrierter Benutzer
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    Kamistad/Infectogingi ist mein Freund, allerdings auch mit Ethanolextrakt (wobei ich mir da ehrlich gesagt noch nie länger als 5 Minuten Gedanken zu gemacht habe). Ansonsten bei ausgeprägten Befunden zusätzlich fest Ibuprofen und die Kinder dürfen essen, was sie möchten. Ansonsten gibt es noch NRF 7.13. Lidocain+Dexpanthenollösung ohne Kamillenextrakt.

    Edit: Danke für den Buchtipp! Passend dazu gab's letztes Jahr von ihm einen schönen Artikel: http://www.faz.net/aktuell/gesellsch...-12815971.html
    Geändert von Schorsche (13.07.2016 um 20:37 Uhr)



  5. #1645
    wieder an Bord :-) Avatar von Muriel
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    Das Buch hört ich spannend an, danke für den Tipp
    Ich habe derzeit einen solchen mittlerweile elfjährigen Jungen, dessen Mutter mich wahnsinnig macht. Wisst Ihr, was ich meine, wenn ich sage, er ist vom ersten Eindruck schon genau der Typ Kind, von dem man weiß, dass er es ist, der (bildlich gesprochen) in der Pause in der Mülltonne landet? Seit dieses Kind im Vorschulalter ist, wird es von einer Therapie zur nächsten geschickt. Physio, Ergo, Logo... Dann mehrere Jahre die "Therapie" eines hier ansässigen Optometristen, den ich auf den Mond schießen könnte. Dieses Kind hat eine LRS, deren Diagnose in der fünften Klasse nun aber wieder aufgehoben würde, dazu (angeblich?) alles Andere noch dazu. Dieser dickliche Junge sitzt ganz schlapp vor mir, schaut mich nicht an, antwortet sehr marginal und hat einen angegebenen mit Sicherheit aber aggravierten Visus von 0,6 (früher bei uns 1,0). Daneben sitzt eine überbesorgte Mutter, die mir erzählt, was sie mit Sicherheit aus Fürsorge und Liebe zu ihrem Kind an Therapien, Beschäftigungen etc mit ihm macht. Mein Gott, was läuft da seit Jahren schief... Ich habe dann mal das Thema angesprochen, wie es denn so abseits des Unterrichtsstoffs in der Schule laufe, Volltreffer... Der Junge tut mir so Leid, eigentlich bräuchten sie am ehesten eine Familietherapie. Der Zug für "das Kind Kind sein und einfach mal machen lassen" scheint leider abgefahren zu sein. Das Opferschild pappt auf der Stirn.



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