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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo,

    (vorab will ich mich entschuldigen, falls bereits ein Thread mit demselben Thema existiert.)

    Ich werde dieses Jahr mein Abitur abschließen und interessiere mich für das Pharmazie-Studium.
    Wie schon dem Titel zu entnehmen, wundert mich das Zustandekommen dieser doch relativ eindeutigen Zahl
    ( ca 80%). Eindeutig in dem Sinne, dass ich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nach Abschluss des Studiums in einer Offizin arbeiten würde.
    Ich möchte hier keinesfalls den Apotheker-Berufs schlecht reden, ich persönlich könnte mir diesen aber nicht interessant genug vorstellen, weil er zu sehr in Richtung Betriebswirtschaft bzw. zu wenig in Richtung wissenschaftliches Arbeiten geht.
    Laut einer Umfrage ( auf www.apotheke-adhoc.de) wollen noch nicht mal 50% diesen Weg einschlagen, dennoch tut es der Großteil der Studenten.
    Ich habe dieselbe Frage schonmal in einem anderen Forum gestellt (Studis online), dort wurde mir gesagt, dass Industrie anstrengend und Forschung undankbar sei. Abgesehen davon würde man durch das Pharmazie-Studium so oder so zum Arbeiten in der Apotheke ausgebildet/vorbereitet.

    Ich hoffe nun, in diesem Forum etwas hoffnungsvollere Antworten zu bekommen.
    Werde ich nach dem Studium wohl oder übel akzeptieren müssen, in der Offizin zu arbeiten?
    Wie stehen meine Chancen, doch in Richtung Industrie oder Forschung zu gehen?
    Ist es nur ein naiver Traum eines Schülers, später mal an der Erforschung von neuen Heilmittel mitzuarbeiten?

    Mit freundlichen Grüßen,
    Slumdog_Skillionaire



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  2. #2
    Registrierter Benutzer
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    1.825
    Hey slumdog, das ist eine interessante Frage, die nicht nur du dir als Schüler stellst, sondern auch ich als Student im 6. Semester. Denn ganz so zufrieden wäre ich in der Offizin auch nicht. Ich denke, dass man auch wirklich gut sein muss (also am Ende gute Noten und ein paar gute Kontakte), um dann an der Uni oder in der Industrie zu bleiben. Es kann aber sein, dass es einigen in der Industrie zu stressig und anstrengend wird. Mein Prof, der vorher auch in der Industrie gearbeitet hat, sagte uns in der Chemie Vorlesung, dass er die Arbeitsbedingungen in der Industrie nicht mochte, weshalb er dann lieber etwas weniger verdient.
    Ich denke aber, dass du dran bleiben solltest. Die meisten, die in der Forschung sind oder in der Industrie landen gehören dann zu "den Besten" im Jahrgang. Der gute Abschluss erhöht natürlich die Chancen, irgendwo in diesem Bereich zu arbeiten.



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  3. #3
    Registrierter Benutzer
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    720
    Manchmal ist es aber auch so, dass man sich anfangs vorstellt, in die Forschung zu gehen oder doch in nem Unternehmen zu arbeiten, aber wenn man das mal in der Praxis sieht (Praktikum in nem Pharmaunternehmen oder Hiwi in der Uni) , ist es dann doch nicht das, was man sich vorgestellt hat.



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  4. #4
    Pillenfee Avatar von Phosphorsalzperle
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    837
    Zitat Zitat von Slumdog_Skillionaire Beitrag anzeigen
    Hallo,


    Werde ich nach dem Studium wohl oder übel akzeptieren müssen, in der Offizin zu arbeiten?
    Wie stehen meine Chancen, doch in Richtung Industrie oder Forschung zu gehen?
    Ist es nur ein naiver Traum eines Schülers, später mal an der Erforschung von neuen Heilmittel mitzuarbeiten?
    Hallöchen,
    dein Post ist zwar schon etwas älter, aber vielleicht ist es trotzdem noch interessant

    Ich war letzten auf einem Vortrag der Apothekerkammer NRW und da ging es um die berufliche Zukunft der Pharmazeuten.
    Es wurde ausdrücklich gesagt, dass der Weg in die Apotheke nur noch einer von vielen ist und das zunehmend die Richtung in die Pharmaindustrie eingeschlagen wird. Aber damit sind auch noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Auch die Krankenhauspharmazie wird immer interessanter, weil allmählich Konsens darüber herrscht, dass es sinnvoll ist den Apotheker in ein interdisziplinäres Team einzubinden.
    Wer es lieber offizieller mag hat gute Chancen auch bei Behörden etwa in der AM-Überwachung tätig zu werden. Natürlich ist auch die Forschung immer ein Weg. Dafür muss du natürlich vorher noch eine Promotion hinlegen.
    Die Möglichkeiten neben der Apotheke bestehen definitiv. Wenn dich das Studium also immer noch interessiert, triffst du eine gute Entscheidung für eine bunte Arbeitswelt.
    Aufstehen, Krone richten, weiter machen!



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  5. #5
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    05.07.2014
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    720
    Zitat Zitat von Phosphorsalzperle Beitrag anzeigen
    Hallöchen,
    dein Post ist zwar schon etwas älter, aber vielleicht ist es trotzdem noch interessant

    Ich war letzten auf einem Vortrag der Apothekerkammer NRW und da ging es um die berufliche Zukunft der Pharmazeuten.
    Es wurde ausdrücklich gesagt, dass der Weg in die Apotheke nur noch einer von vielen ist und das zunehmend die Richtung in die Pharmaindustrie eingeschlagen wird. Aber damit sind auch noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Auch die Krankenhauspharmazie wird immer interessanter, weil allmählich Konsens darüber herrscht, dass es sinnvoll ist den Apotheker in ein interdisziplinäres Team einzubinden.
    Wer es lieber offizieller mag hat gute Chancen auch bei Behörden etwa in der AM-Überwachung tätig zu werden. Natürlich ist auch die Forschung immer ein Weg. Dafür muss du natürlich vorher noch eine Promotion hinlegen.
    Die Möglichkeiten neben der Apotheke bestehen definitiv. Wenn dich das Studium also immer noch interessiert, triffst du eine gute Entscheidung für eine bunte Arbeitswelt.

    ich finde auch, dass unser Studium so gestaltet ist, dass danach viele Türen offen stehen. Also erstmal anfangen und danach oder währenddessen schauen, wohin es sonst noch gehen kann außer Offizin. Das war auch der Grund, weshalb ich mich für Pharmazie entschieden habe.



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