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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Zweitstudent
    Mitglied seit
    03.03.2009
    Ort
    Lübeck beware ...
    Semester:
    Klinik
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    722
    Was ist da euer Favorit, wenn nicht direkt konvertiert werden kann? Metoprolol, Verapamil oder Digoxin i.v. bzw. Kombinationen? Schon mal Komplikationen dadurch gehabt?



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  2. #2
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
    Mitglied seit
    24.01.2009
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    Rettungssöldner
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    9.608
    Betablocker. Patient kann halt bradykard werden. Die Gefahr ist aber relativ gering, wenn man vorsichtig dosiert. Und an Asthma als KI denken.
    In meiner letzten Klinik war aber tatsächlich auch Digitalis üblich.
    This above all: to thine own self be true,
    And it must follow, as the night the day,
    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



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  3. #3
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    31.05.2005
    Beiträge
    355
    Am Liebsten erstmal Cormagnesin (ich weiß, veraltert) und Metoprolol. Mit etwas Abwarten konvertieren viele oft spontan oder werden zumindest langsamer... falls das auch nichts bringen sollte, als nächstes Digitalis (obwohl nach Leitlinie auch nicht mehr immer indiziert). In der Leitlinie gibt es ganz gute Empfehlung, allerdings habe ich damit nie Erfahrungen sammeln können, daher bin ich mit alternativen Präparaten eher zurückhaltend.

    Aber nochmal ne andere Frage: Was nehmt ihr bei V.a. AVNRT, wenn ein Asthma bekannt ist (dann ist Adenosin ja kontraindiziert)? Ajmalin? Hatte den Fall zum Glück noch nie.



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  4. #4
    Reaktiviert Avatar von Sebastian1
    Mitglied seit
    04.04.2002
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    Fýrisvellir
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    OA
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    Kommt aufs Setting an. In meinen Settings (OP, Intensiv oder Rettungsdienst) hab' ich die eCV immer als Option; solange es aber ein stabiler Zustand ist, würde ich das immer erstmal hintenan stellen.

    Zur akuten Frequenzkontrolle präklinisch ß-Blocker falls notwendig. Lieber Brevibloc als Metoprolol (wenn verfügbar), FALLS ich Probleme bekomme, dann dauern die nur kurz. Wenn Brevibloc gut vertragen wird -> Metoprolol, wobei das in dem Setting dann in der Regel bereits Entscheidung des Kardiologen ist und es ja durchaus auch noch mehr gute Betablocker gibt und jeder einzelne spezifische Vor- und Nachteile je Patient bietet. Da haben die Kardiologen sicher mehr Überblick als ich.

    Im Rahmen der Intensivtherapie und falls es ein chronisches Problem ist und wenn eCV nicht erfolgversprechend oder kontraindiziert ist gerne auch Digitoxin (hab ich allerdings auch schon präklinisch gegeben, ist nur selten Verfügbar). Wirkt halt nicht akut, sondern über die Zeit.

    Bei AVNRT Adenosin. Wenn das nicht geht, Ajmalin. Mit den beiden Medis habe ich bisher noch jede AVNRT limitiert bekommen, die ich als solche indentifiziert zu haben glaubte. Aber bei regelmäßigen Schmalkomplextachykardien mag ich Adenosin gern. (Bei benutzung bitte immer 12-Kanal-EKG mitlaufen lassen, dann ist das hinterher auch noch nachvollziehbar, was man da getan hat...).
    "Nein, wir zünden die Leberwurst nicht an."
    Sätze, auf die einen kein Elternratgeber vorbereitet.



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  5. #5
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
    Mitglied seit
    24.01.2009
    Semester:
    Rettungssöldner
    Beiträge
    9.608
    Ajmalin ist die Alternative. Und wenn gar nichts anderes geht kardiovertieren.
    Und dran denken, dass manche EKGs nach 30 sek. oder so den Drucker automatisch anhalten.

    Keine Carotismassagen bei Pat. Ü40(?) oder bekannten Gefäßerkrankungen.
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