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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo Ihr lieben,

    Hab mal eine allgemeine Frage/Umfrage: An welchen Uni ist die Promotion an die Note gekoppelt? Dh. Man müsste ein Examen mit einer mindest Note machen, um seinen Doktor zu bekommen.

    Liebe Grüße

    WLAN



  2. #2
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    In Mainz hat sich die Promotionsordnung geändert von heute auf morgen. Keiner, selbst die Professoren haben es nicht mitbekommen. Nach der neuen darf man erst mit einer abgeschlossen Studium und einer bestimmten Note seine Doktorarbeit anmelden. Für Medizin und Zahnmedizin gilt die gleiche Ordnung. Jetzt meine Frage, ist das überhaupt rechtens? Manche haben Ihre Anträge zurück datiert; und versuchen jetzt noch in die alte rein zu kommen. Ist grad richtig viel Unruhe, Vorallem hat die neue Ordnung alle überrascht, kein Schwein wusste was davon. Man hat das Gefühl es wäre alles Absicht gewesen um ein Ansturm von 1000 Anmeldungen zu verhindern vom Dekan. Hat davon denn keiner was mitbekommen? Ich finde es so krass, jeden Mistst findet man im Internet, jede unwichtige Info in den Medien, aber davon, das es eine neue prüfungsordnung gibt, und alle Mainzerstundenten umhaut, das ist nirgends zu finden. Muss ich das hinnehmen?



  3. #3
    Platin Mitglied Avatar von Shizr
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    Zitat Zitat von WLAN Beitrag anzeigen
    Nach der neuen darf man erst mit einer abgeschlossen Studium und einer bestimmten Note seine Doktorarbeit anmelden. Für Medizin und Zahnmedizin gilt die gleiche Ordnung. Jetzt meine Frage, ist das überhaupt rechtens?
    Warum genau sollte das nicht rechtens sein?
    Es ist durchaus zulässig, die Zulassung zur Promotion von einer Mindestnote abhängig zu machen. Dass das in der Medizin ziemlich bescheuert ist, weil die Noten nichts über eine eventuelle wissenschaftliche Leistungsfähigkeit aussagen, ändert nichts daran, dass es zulässig ist. (Ist z.B. bei Juristen durchaus gängig.)

    Und soweit man der online verfügbaren Version entnehmen kann, sind alle zu beteiligenden Gremien beteiligt worden, also scheint die Promotionsordnung wirksam zustandegekommen zu sein. Da ist insofern sicherlich nichts mehr zu reißen. Man hat halt keinen Rechtsanspruch auf die Promotion, "nur" weil man das Studium absolviert hat. (Ich finde nur eigenartig, wieso für Zahnmediziner 2,0 oder besser erforderlich ist und für Humanmediziner nur 3,0 oder besser. Sind die Zahnis im Schnitt bei den Examina echt so viel besser? Oder macht sich da jemand Sorgen, dass dem eigenen humanmedizinischen Labor die wissenschaftlichen Lakaien wegbrechen könnten?)


    Was das "Keiner hat es mitbekommen" angeht... da bin ich ehrlich ein wenig irritiert.
    Sowas fällt ja nicht einfach vom Himmel, und in den Gremien, die solche Entscheidungen treffen, sitzen üblicherweise auch studentische Mitglieder.
    Da könnte man mal nachfragen, ob's ehrlich zu viel verlangt gewesen wäre, eine anstehende Änderung der Promotionsordnung auch mal mitzuteilen. (Aber gut. Es gibt halt solche und solche Fachschaften. Einige sind halt grundlegend damit überfordert, Informationen weiterzugeben.)



  4. #4
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    Danke für die Antwort. Ja es waren Fachschaftsmitglieder dabei, die die i gi nicht weitergegeben haben, die haben wir uns schon geschnappt! Aber die sagen halt auch, das es Ihnen nicht so vermittelt wurde, wie es gekommen ist. Auch wenn sie es verbockt haben, ganz ehrlich, vom
    Dekan geht auch jede pups Nachricht raus, Schwulentreffen oder Prof vom
    Hubschrauber gestürzt, da kann man doch einen Monat vorher sagen die neue Prüfungsordnung genehmigt ist oder zumindest eine Übergangszeit geben oder? Ich hatte mein Thema vor der Stichtag, aber alle waren über Halloween im Urlaub, Professorin hat es nicjt rechtzeitig eingereicht. Einige sollen einfach zurückdatiert es nachgereicht haben, ganz ehrlich, sind wir hier auf dem Basar? Angeblich haben einige Profs guten Draht zum Dekan, die schmuggeln ihre Leute noch rein, alle andere haben Pech.

    Es geht mir an erster Stelle darum, warum ich nicjt informiert wurde, weil es weis keiner. Die Universitätsleitung. ( Klinik) die Direktoren, Profs, Studenten, keiner hat es gewusst, klar ist die nicjt vom Himmel gefallen, aber wie kann sowas passieren? Alle Medizinstudenten sind am rudern!

    Dann ist noch umstritten, ob es jetzt nur einfach von der Note abhängig ist, oder ob man sich auch erst nach dem Examen anmelden kann.

    Kannst du mal bitte nachschauen, wie du den Paragrafen 4. verstehst 🙈


    Danke schoneinmal



  5. #5
    Platin Mitglied Avatar von Shizr
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    Zitat Zitat von WLAN Beitrag anzeigen
    Danke für die Antwort. Ja es waren Fachschaftsmitglieder dabei, die die i gi nicht weitergegeben haben, die haben wir uns schon geschnappt! Aber die sagen halt auch, das es Ihnen nicht so vermittelt wurde, wie es gekommen ist.
    Wollen die euch verar***en?

    Die sitzen also ernsthaft als stimmberechtigte Mitglieder im Fachbereichsrat, da wird über eine Änderung der Promotionsordnung abgestimmt und diese Knallchargen kriegen ihren blöden Ar*** nicht hoch, um das Ding auch mal zu lesen?
    Sondern vertrauen darauf, man würde ihnen ja schon häppchenweise vorkauen, worüber sie da abstimmen?

    Und ganz abgesehen davon: Der Fachbereichsrat hat vor mehr als einem Jahr über die neue Promotionsordnung abgestimmt.
    Zumindest wäre das genug Zeit gewesen, um die neue Ordnung mal jemandem zu zeigen, der Ahnung davon hat, und sie mit der alten Promotionsordnung zu vergleichen.

    Für eure Fachschaft ist das echt der Offenbarungseid.


    Zitat Zitat von WLAN Beitrag anzeigen
    zumindest eine Übergangszeit geben
    § 22.
    Wenn du nach der bislang geltenden Promotionsordnung deine Dissertation angemeldet hast, kannst du noch zwei Jahre lang nach den alten Regelungen promovieren.
    Ist immerhin besser als nix. Wenngleich ich persönlich die Zeit etwas knapp finde. Aber naja. Ist diskussionsfähig.



    Zitat Zitat von WLAN Beitrag anzeigen
    Dann ist noch umstritten, ob es jetzt nur einfach von der Note abhängig ist, oder ob man sich auch erst nach dem Examen anmelden kann.
    Anmelden (i.S.v. mit einer Dissertation anfangen und das Thema beim Dekanat anmelden) geht weiterhin vorm Examen.
    Was jetzt definitiv erst nach dem Examen möglich ist, ist der Antrag auf Zulassung zur Promotion. Ohne diese Regelung, dass man zwar vor dem Examen einreichen darf, aber das Kolloquium und die offizielle Promotion erst nach dem Examen stattfinden.


    Zitat Zitat von WLAN Beitrag anzeigen
    Kannst du mal bitte nachschauen, wie du den Paragrafen 4. verstehst 
    Welchen Teil davon? Paragraph 4 ist ar***lang
    Aber gut. Kurz zusammengefasst, musst du:
    - das Studium abgeschlossen haben
    - Gesamtnote 3,0 (Humanmedizin) oder 2,0 (Zahnmedizin) (im wirklich krassen Ausnahmefällen, wenn man wirklich geilen science-Schei** gemacht hat und zwei Habilitierte das per Gutachten befürworten, kannst du auch mit schlechteren Noten promoviert werden... ich kann mir nicht vorstellen, dass es da pro Jahr mehr als zwei gibt, die mit dieser Regel durchkommen)
    - mindestens zwei Semester in Mainz studiert haben oder mindestens ein Jahr wissenschaftlicher Mitarbeiter gewesen sein
    - Sprachkenntnisse haben (d.h. entweder hast du ein deutschsprachiges Abi, einen deutschsprachigen Studiengang, oder du hast Deutschkenntnisse nach DSH-2 und Fachsprachkenntnisse in Deutsch auf Niveau C1).
    - deine Dissertation auf Deutsch oder Englisch schreiben. Und wenn du auf Englisch schreibst, musst du zusätzlich noch den TOEFL mit 60+ Punkten nachweisen, wenn du nicht gerade einen englischsprachigen Schulabschluss hast.

    Die ganzen Sonderregelungen für Dr. rer. physiol. und Fachhochschulabschlüsse ignoriere ich mal.



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