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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #21
    Blaulichtgurke Avatar von Sebastian1
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    Achja: Etomidate - gar nicht mehr. Bekannte UAW, postulierte "bessere Kreislaufstabilität" eher einer schlechteren Hypnose zuzuschreiben Bei sehr schlechten Patienten vorher hinreichende Kreislaufunterstützung und dann dennoch Propofol.



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  2. #22
    Von hier an blind Avatar von Logo
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    Eto-Sedierung Fallzahl ist bei mir n=10. Da hat sich Gott sei Dank nachher keiner beschwert
    Meist geht es ja anders, vmtl. wäre es bei den 10 auch anders gegangen, wenn es nicht dagewesen wäre...



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  3. #23
    Administrator Avatar von Brutus
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    ^^ Ist ein ganz einfaches Setting: ich habe ja "damals", an einem Ort vor unserer Zeit, noch gelernt, dass man auf der Intensiv und auf der Straße ohne Relaxans zu intubieren hat, weil das ist da böse!
    Wenn man jetzt nur mit Fentanyl und Propofol intubieren will, dann geht das i.d.R. gut, weil Propofol ja "auch" den Larynx "anrelaxiert". Außerdem habe ich mit der "Standarddosis" ~ 2mg/kgKG eine adäquate Narkosetiefe, sodass ich gut intubieren kann, allerdings ein wenig auf Kosten des Kreislauf.
    Wenn ich das Ganze mit Etomidate machen will und die "Standarddosis" ~ 0,2mg/kgKG nehme (entspricht ebenfalls etwa einer Ampulle), dann wehrt sich der Patient dagegen und lässt sich nicht wirklich intubieren. Allerdings ist eben der Druck weiter gut. Weil keine Narkosewirkung vorhanden. Nimmt man für einen "Normalbürger" (ca. 80kg) eine adäquate Einleitungsdosis Hypno (entsprechende 3 Ampullen Hypno), dann ist auch endlich der Kreislauf weg. Auf der anderen Seite sagt dann auch endlich mal der Internist: "Och, die Intubation war jetzt aber einfach!"
    Und das Niveau liegt unter dem Bett und weint.

    Hallo. Ich heiße Ingo und ich werde gemobbt. - Halt die Fresse Ingo!!!

    9 von 10 Menschen finden Mobbing gut!



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  4. #24
    Von hier an blind Avatar von Logo
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    Ja, klar.
    Für Strom hat Hypno bisher gereicht, war so mein Eindruck. Zumindest auf Nachfrage... Oder der Patient hat gelogen, damit der Typ mit den Paddles nicht nochmal kommt
    Intubation ist anderer Schnack.



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  5. #25
    Platin-Mitglied Avatar von LasseReinböng
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    Zitat Zitat von Brutus Beitrag anzeigen
    Eigentlich muss der Patient ja nur einmal kurz weg sein.
    Wenn er das freiwillig aufgrund von wenig Auswurf macht, dann kriegt er gar nichts.
    Ansonsten nehme ich Propofol. In der Regel kommst Du ja schon mit 0,5mg/kgKG hin.
    Wenn er nix mehr sagt, brrrrrzzzzzzt.
    Ansonsten halt noch mal 0,25/kgKG nachschießen.
    Ketanest Dormicum geht auch, klar. Aber wer schon mal in die panischen Augen eines jungen Menschen post Ketanes gesehen hat, der mag das vielleicht auch nicht mehr so gerne...
    Benutzt Du tatsächlich Ketanest für eine EKV ?

    Ich bin mir nicht sicher, wie relevant die sympathomimetischen Nebenwirkungen sind bei tachykarden HRST. Hab vor langer Zeit mal einen Abstract zu einer Studie gelesen, wo Ketanest als ungünstig bewertet wurde, da die EKV-Erfolgsrate schlechter war, ging glaube ich primär um TAA/VHF.

    Hatte bislang damit aber auch sehr wenig zu tun bzw. in solchen Fällen dann immer Propo eingesetzt.

    Propofol kann man sehr gut nehmen, wenn man es titriert. Ist halt schnell wieder raus. Mida lässt sich nicht so gut steuern, dafür aber antagonisieren.

    Morphin habe ich ein paar Mal dafür benutzt und es ging ganz gut...leichte Analgesie+Sedation+gegen evtl beginnende Stauung...

    Zum Thema Propofol titrieren: für Sedierung der beste Weg, für Intubation m.E. totaler Käse. Ich war mal kurz in einem Haus, wo Propo immer titriert wurde, bis der Patient die Augen schloss - dann sollte man intubieren. Ätzend. Die haben alle gehustet und gewürgt und ich habe da gleich in Serie ein paar Leutchen fehlintubiert. Da mache ich lieber eine tiefe Narkose und unterstütze bei Einleitung den Kreislauf.
    .



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