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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    19.11.2017
    Beiträge
    1
    Hallo, Kollegen,
    ich habe im Archiv ein altes Thema von 2007 gefunden. Da hat man ziemlich gute Sachen über das Netz geschrieben. Ist aber nicht klar, ob es noch aktuell ist. Wer hatte Erfahrung bei Helios als Assistenzarzt zu arbeiten? Seid ihr mit der Arbeit zufrieden?
    Danke im Voraus für Antworten!



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  2. #2
    Registrierter Benutzer
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    09.07.2002
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    PJ III/III
    Beiträge
    120
    würde mich auch interessieren! kann jemand vergleichen zwischen öffentlichen und privaten Häusern?



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  3. #3
    Registrierter Benutzer
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    20.08.2013
    Beiträge
    49
    War im PJ in einem Helios-Haus.

    Personaldichte: Kommt sicherlich aufs Haus an, ich konnte keinen Unterschied zwischen öffentlichem und Helios-Haus feststellen.
    Überstunden/Dienste: Da wo ich war, wurden die Überstunden erfasst. Soweit ich mitbekommen habe, konnten die manchmal abgefeiert werden, manchmal wurde ausbezahlt. Hängt aber bestimmt auch vom Haus ab.
    Technische Ausstattung: Kein Unterschied bemerkt.
    Stimmung: Kommt aufs Haus und auf die Abteilung an. Wenn die Abteilung finanziell gut läuft, bemerkt man keinen Unterschied zum öffentlichen Haus. Wenn nicht, kommt das Thema Geld öfters zur Sprache. Dabei ging es in meiner Zeit vor allem darum, die Station möglichst gut zu füllen. Auf die medizinische Behandlung hatte das Thema Geld aus meiner Sicht keinen Einfluss, der Patient hat bekommen was er gebraucht hat und wurde nicht zu früh nach Hause geschickt oder Ähnliches. Auch wenn der Versicherungsstatus unklar war. Allerdings war unter den Assistenten zum Teil auch Unzufriedenheit über den Helios-Konzern zu hören. Ich habe dann mal nachgefragt, warum die Person nicht an die Uni oder ein städtisches Haus wechselt. Die Antwort war: "Ach da war ich schon und alles war noch schlimmer."


    Würde ich in einem Helios-Haus anfangen? Wenn mir die Stelle zusagt, ja.



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  4. #4
    zurück in der Berufswelt
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    15.07.2010
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    Kinder Kuschelzeit
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    1.155
    Mein Bekannter war bei Helios.Da wurde alles nur aufgenommen was ging und erhielt fast immer je nach Beschwerden eine Colo,Gastro oder Herzkatheter.Adipösen Pat wurde immer eine Ernährungsberatung verpasst,weil man die abrechnen.konnte.Es kommt immer auf den Chef und das Team an.Uni hat mehr Personal, aber höhere Arbeitsbelastung durch Forschung und Lehre.Weniger Dienste als im kommunalen oder privaten Haus da es sich auf mehr Leute verteilt.



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  5. #5
    Diamanten Mitglied
    Mitglied seit
    17.03.2006
    Beiträge
    1.000
    Ich hätte auch gesagt "kommt aufs Haus an". Die öffentlichen Häuser haben inzwischen auch so einen extremen Kostendruck, dass sie entsprechend wirtschaftlich arbeiten müssen. In einem städtischen Haus der Maximalversorgung wurde wurden vor ca. 4 Jahren einfach mal die Verträge von 4 Unfallchirurgen nicht mehr weiter verlängert um Kosten zu sparen. Dies erfolgte aus heiterem Himmel für die Betroffenen und hat nicht nur die Betroffenen maximal motiviert. Die ganze Abteilung fühlte sich nur noch verarscht.

    Bei uns ist das Niveau noch nicht so tief aber auch ständig "Leistungen sind zu schlecht", "Kosten zu hoch" und wenn die Assistentensprecher bei extremem Personalmangel zum Vorstand gehen und sagen "mehr als 3 Wochenenden im Monat arbeiten geht nicht" dann kommt als Antwort "von Ärzten hätte ich mehr Engagement erwartet". Kommunales Haus.

    Ich weiß nicht was besser ist. Ich hatte/hab bissl Glück dass trotz besch... Diensten, zu vielen Diensten, viel anderem Schwachsinn etc. wenigstens Oberärzte und Chef sich sehr um eine sinnvolle Weiterbildung mit maximaler Unterstützung bzgl. operieren lassen bemühen. Es steht eigentlich nicht zur Debatte dass Nicht-Privat-Patienten grundsätzlich von mir operiert werden und mir der OA assistiert, wenige Ausnahme abgesehen. Und das ist schon gut. Hängt aber meiner Meinung nach nicht mit der Organisationsform sondern mit der Einstellung von OA und CA zusammen.

    Ich weiß es nicht. Ich hab auch Vorteile von privaten Häusern kennen gelernt. Bei denen wird halt strenger drauf geschaut, dass nicht ärztliche Tätigkeit auch von Nicht-Ärzten gemacht wird. Da gibts keine Sekretärin die einem erklärt man solle statt zu diktieren sein Zeug lieber selber in den PC tippen, oder die einem sagt dass sie heute keine Zeit hat die Patientenanmeldung für elektive Einbestellungen zu machen. Oder Blutabnahmen / Viggos legen. Oder Harmonisierung von Computersystemen. Oder oder oder. Private Kliniken achten meiner Meinung nach stärker drauf, dass es nicht zu sinnlosen Mehrfachdokumentationen kommt. Auf der anderen Seite hab ich mal eine Auswertungstabelle von Leistungszahlen einer Helios-Abteilung gesehen und hatte ein längeres Gespräch mit einem Chefarzt. Da wird einem schlecht wir akribisch da die Leistungszahlen aufbereitet werden und wehe irgendwo gibts keine Verbesserung.



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