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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #41
    wieder an Bord :-) Avatar von Muriel
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    Die Kindernotaufnahme der Uni hier hat auch die KV-Praxis nebenan, wo erst mal bis auf eindeutige Notfälle oder chronisch kranke Kinder alles hingeschickt wird.



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  2. #42
    Dunkelkammerforscher
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    das war mal...
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    Zitat Zitat von Kandra Beitrag anzeigen
    ... so dass er ein bisschen beleidigt war, als ich keine Kügelchen sondern bitte ein richtiges Antibiotikum gegen meinen fiebrigen Atemwegsinfekt haben wollte.
    Und damit hast du dich gegen die Leitlinien-gerechte Therapie gewehrt.... Les mal nach: https://www.google.de/url?sa=t&sourc...hcga8NMnEd9tnk

    Supportiva und kein AB



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  3. #43
    wieder an Bord :-) Avatar von Muriel
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    Da Kandra zur Endokarditisrisikogruppe zählt, ist bei ihr die Lage da ggf anders zu betrachten, oder?



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  4. #44
    Diamanten Mitglied
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    Ich glaube mittlerweile dass der Kampf geht etwas in die falsche Richtung. Es wird extrem schwer weniger Patienten in die Notaufnahme zu haben. Dafür braucht man z.B mehr Fachärzte, damit man da schneller ein Termin kriegt - dadurch wird es aber auch weniger Patienten pro Facharzt sein --> entsprechend weniger Vergütung? (etc, etc).

    Die KV-Praxen die bei der Notaufnahme angesiedelt sind schon mal gut, Öffentlichkeitsarbeit, dass man weiß, dass KV Praxen da sind. In USA gibt es aber auch das "urgent care", also so eine Art Zwischenstufe zwischen Praxis und wirklich Notaufnahme und sowas fehlt in Deutschland. Was wenn man abends umknickt und nicht weiß, ob da was gebrochen ist oder nicht? KV Praxis hat meistens kein Röntgen. Oder man eben seit drei Tagen Bauchschmerzen rumschleppt und Freitag abend sie schlimmer werden und bis Montag es nicht warten kann? Ich kann mir vorstellen, dass sowas die Notaufnahmen enorm entlastet und dafür kann man wahrscheinlich die "kleinen" Notfälle viel schneller abarbeiten wenn der diensthabende Arzt nicht zwischendurch jemanden intubierten aufnehmen muss, einen Schlaganfall, Herzinfarkt oder Lungenödem versorgen muss.

    Letztendlich kommen sagen wir 95% der Patienten weil sie ja einen subjektiven "Not" empfinden. Und zuletzt bin ich auch mit einer kleineren "Lappalie" in der Notaufnahme gelandet - auch abends, da nach der Arbeit nach dem ich 16 Fachärzte in dem Umkreis abtelefoniert habe und der nächste Termin in Februar war. Und ich habe die Kollegen-Karte gespielt. Da kann ich meistens verstehen, dass für jemanden, der nicht im Gesundheitssystem tätig ist letztendlich in der Notaufnahme landet.



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  5. #45
    Platin Mitglied
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    Klar. Bauchschmerzen seit drei Tagen und Freitag abend schlimmer... aber: Umgeknickt am Donnerstag und kommt am Sonntag um 23 Uhr. Sowas empfinde ich als deutlich häufiger.

    Ein großes Problem ist dieses "Absicherung"/"Abklärung", weil es manchmal schwierig ist seine Meinung sagen zu können ohne eine Diagnose zu haben. Nachbarin vor 2h umgeknickt, Fuß sieht nicht schlimm aus und sie läuft quasi ohne Hinken drauf rum. Der gesunde Menschenverstand sagt "was soll da sein", aber man muss ihr erklären: ich finds jetzt klinisch nicht so schlimm, hab aber kein Röntgen, im Zweifel abklären lassen... vor allem bei dieser Nachbarin...

    Externe KV-Praxen sind ja auch schön und gut, aber was wenn DU SELBST nachts die KV-Praxis bist. Du bist also GLEICHZEITIG die KV-Praxis und noch die Notaufnahme! Willkommen in meiner Welt!

    Zitat Zitat von Feuerblick Beitrag anzeigen
    Das Problem mit dem Kassenärztlichen Notdienst als Triagestelle ist, dass man dort wie beim Hausarzt meist relativ unbeobachtet im Wartebereich rumsitzt, an der Anmeldung eine Sekretärin Däumchen dreht und bis zum Arztkontakt (der je nach Füllungszustand der Praxis halt auch mal zwei Stunden auf sich warten lässt) keine Sau guckt, ob da jemand mit schwerer Krankheit sitzt oder nur mit Befindlichkeitsstörungen. Das geht SO eben auch schief... Notdienst mit geschultem Personal an der Anmeldung hingegen könnte vieles erleichtern.
    Und du glaubst allen ernstes, dass das Personal in unserer Notaufnahme bzgl. Triagierung geschult ist? Die Nutzen das Manchester-Triage-System... und dann: kommt ein Patient mit Nierenkoliken -> orange, kommt ein Patient mit kritischer Beinischämie und Einweisung auf der steht "pAVK" -> grün etc. Kommen von einem Verkehrsunfall mit gleichem Unfallmechanismus 4 Patienten mit dem Rettungsdienst, drei von den vier Patienten haben Schmerzen im Bereich HWS und Abdomen... Dann bekommt der der mit dem RTW kommt einen Schockraum und die anderen zwei werden grün eingestuft. "Der Rettungsdienst hätte gesagt die wären nur leicht verletzt". Und dann sind sie auch noch beratungsresistent.



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