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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    *haare rauf* Avatar von Sani
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    aspahltierte Schlaglochpiste
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    holt mich hier raus !!
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    2.061
    Hallo,

    die folgenden Aussagen zur Uni Aachen stammen aus der Medi-Learn Uni-Umfrage.


    Weitere Infos zur Uni-Umfrage 2004, dem deutschlandweiten Ranking - klick hier!


    Der Untersuchungskurs läuft nicht so gut. Habe bisher nicht viel
    Praktisches gelernt.
    (Aachen)
    *
    Aachen ist zum Studieren eine sehr schöne Staadt mit einer angenehmen Atmosphäre, in der man es sich auch
    als Student leisten kann, abends etwas nettes zu unternehmen.Lediglich das Kulturangebot auf hohem Niveau
    (Theater etc.) stammt eben nicht aus Berlin oder München.
    In der Vorklinik gibt es sehr gute Veranstaltungen aber auch sehr schlechte, man kann also nicht sagen, dass
    alles mittelmäßig ist. Generell wird sich die Vorklinik jetzt aber in Aachen ändern, weil ab dem WS 2003 der
    Modellstudiengang eingeführt wird.
    Vielen Dank für die schnelle Veröffentlichung der Physikumsergebnisse!
    (Aachen)
    *
    Aachen ist gerade von der Atmosphäre unter den Studis sehr angenehm!
    (Aachen)
    *
    ich denke für jüngere Studierende ist Aachen als stadt nicht schlecht, es gibt eine große Kneipenstraße und die
    Altstadt ist ganz schön.
    mir reicht es jetzt nach 6 Jahren aber, da Aachen ganz am Rand im Westen von Deutschland liegt, ist es leider
    etwas provinziell, Kultur wird hier nicht gerade groß geschrieben.
    Das Studium ist eher schlecht hier, die Motivation der Dozenten läßt oft einiges zu wünschen übrig, das Interesse
    an Lehre und an den Studenten ist sehr gering, selbst in der Klinik wird man oft eher wie ein lästiges Übel denn
    wie ein angehender Kollege behandelt. Ich denke allerdings daß das an vielen Unis ähnlich sein wird. Da
    letztendlich entscheidet wieviel ich selbst lerne und wie engagiert ich mich in meinem Studium zeige, hängt
    meiner Meinung nach von der Uni nicht soviel ab, d.h. ein guter Student wird immer durch gute Leistungen
    auffallen, und ein schlechter Student wird an der besten Uni immer noch eher schlecht sein.
    (Aachen)
    *
    Aachen ist eine tolle Studentenstadt. Es wird ein Modellstudiengang kommen, somit wird die Lehre
    wahrscheinlich sehr viel besser werden als bisher bei mir gewesen. Kleingruppen, Organpakete, so ist es geplant.
    Daher würde ich Aachen für Erstsemester absolut empfehlen.
    (Aachen)
    *
    guter hochschulsport, med. fakultät unter einem dach, keine üüberflüssigen wege. gute möglichkeiten an
    forschung und kongressen teilzunehemen
    (Aachen)
    *
    Wird sich irgendwas ändern nach dieser Umfrage? Es wäre schön, wenn die einzelnen Unis ihre Bewertung
    erhalten würden. Vielleicht ändert sich dann endlich mal was.
    (Aachen)
    *
    Aachen wird dieses Jahr einen Modellstudiengang einrichten. Daher sind einige Angaben nicht zu verwerten. Ich
    denke der neue Modellstudiengang ist ein lohnenswertes Risiko!!
    (Aachen)
    *
    Seit dem WS 03/04 nur noch der Modelstudiengang. Sie sehr durcheinanderaus, noch.
    (Aachen)
    *
    Zur Stundenplanfrage: Vorklinik alles vorgegeben, Klinik vollkommen frei wählbar,d.h. 10. Semester kann ganz
    frei gemacht werden; sehr gute Orgnisation der Kurswahl online
    Durch Reformstudiengang ab WS 03/04 keine Ahnung, wie es dann aussieht
    (Aachen)
    *
    Die Vorklinik ist in Aachen überdurchschnittlich heftig, weswegen ich niemandem raten würde, in Aachen zu
    beginnen, wenn er auch woanders mit dem Studium beginnen kann.
    Die Klinik hingegen ist sehr lasch; allerdings kann man als motivierter Student eine ganze Menge rausholen! Nur
    ist eben dafür Eigeninitiative gefragt, und ca 85% der Aachener Studenten haben die nicht (leere Vorlesungen,
    keine Nutzung von freiwilligen Kursen usw.)
    (Aachen)
    *
    Aachen ist super, vor allem die Fachschaftsarbeit!
    (Aachen)
    *
    Aachen ist eine sehr schöne Stadt. Ein Fahrrad ist völlig ausreichend um überall hinzukommen. Hohe
    Kneipendichte. Einzige Nachteil bergig und regnet oft.
    Das Studium spielt sich fast alles in einem großen Klinikum ab, außer die Vorklinik. Das Klinikum sieht außen aus
    wie eine Ufo-Station oder eine Fabrik und drin ist alles grün....
    (Aachen)
    Medi-Learn Uni-Umfrage 2004
    4
    *
    Aachen kann ich als Studienort sehr empfehlen, vor allem, weil es ab dem WS 2003 einen Modellstudiengang
    geben wird, der Vorklinik und Klinik ab dem ersten Semester miteinander verknüpft und die Studenten direkt
    praktisch durch Patientenkontakt miteinbeziehen wird. Das Konzept ist auf der Homepage des Klinikums
    einsehbar: www.ukaachen.de
    (Aachen)
    *
    Das Aachener Klinikum hat große finanzielle Probleme und deshalb u.a. das ganze Konzept
    umgestellt.Demnächst soll daraus ein modulares Krankenhaus werden, was die Möglichkeiten für die Studenten
    weiter einschränkt. Mittlerweile hat das Klinikum kleineren Lehrkrankenhäusern schon die Ausbildungsplätze für
    PJ`ler eingeschränkt,so daß man fast schon gezwungen ist sein Pj im Klinikum zu machen. Das ist in sofern sehr
    schade, da durch die Größe des Klinikums die Persönlichkeit und die Lehre ein wenig(in manchen Bereichen
    leider auch sehr) zu kurz kommen.
    (Aachen)
    *
    Bis zum Physikum ist hier alles sehr schilisch, was ganz hilfreich ist - dannach darf man sich alles frei gestalten.
    Bis zum ersten Staatsexamen nutzt man das ja eher begrenzt aus und dannach kann man entweder alles
    Klausuren und Ku´rse ohne weiteres in zwei Semestern durchziehen um dann die Blockpraktika zu machen oder
    alles sehr locker verteilen - in der regel bekommt man die Klausuren die man gewählt hat. Die klausuren sind alle
    sehr fir meist auch nur zur Farce (Ausnahme: Augenheilkunde!!!) zumindest nach dem ersten Stex, davor war es
    deutlich härter: Anatomie ist ein echter Brocken, besonders der "Hirnkurs" - absoluter Wahnsinn, ansonsten ist
    hier alles zu schaffen und fair. Viel gruppenarbeit - teils gewollt teils ungewollt.
    (Aachen)
    Haben Deine Kommilitonen Recht?
    Hast Du Ergänzungen?
    Wie würdest Du das Studium in Aachen beschreiben?

    Wir sind gespannt auf Deine Meinung.

    Dein
    Medi-Learn Team
    Geändert von Sani (08.06.2004 um 19:00 Uhr)
    Es ist schon ein großer Unterschied, ob man etwas aus sich gemacht hat oder ob man nur etwas geworden ist.
    Werner Mitsch



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  2. #2
    wieder an Bord :-) Avatar von Muriel
    Mitglied seit
    04.04.2003
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    Beiträge
    15.153
    Da ich nicht so genau weiß, inwiefern das Studium jetzt nach dem Start des Reformstudienganges aussieht, kann ich natürlich auch nicht sagen, ob meine nun folgenden Ausführungen überhaupt noch relevant sind. Wobei ich denke, dass Anatomie, Physio und co ja doch noch irgendwie im Lernplan vertreten sein werden, und schätzungsweise auch mit den gleichen Dozenten. Egal, hier also meine Eindrücke der letzten Jahre:

    Vorklinik:
    Anatomie:
    Naja, da herrscht hier ja ganz eindeutig ein Schreckensgespenst seinerseits PD namens Andi P. Es gibt die tollsten Gerüchte um seine Person (er schneide im Physikum alle Glomerula aus den Niere-Histo-Präparaten, damit man nix erkennt und so'n Quatsch), von denen wahrscheinlich das meiste eh nicht stimmt. Fakt ist, dass seine Durchfallquote immens höher ist als bei allen anderen Prüfern, da er teilweise echt so abgefahrene Dinge fragt, die auch im Benninghoff nicht zu finden sind. Allerdings muss man sagen, dass er jedem die Chance gibt zu bestehen, und das fair! Die hohen Durchfallqouten setzen sich nicht unwesentlich daraus zusammen, dass viele gar nicht erst bei einer Prüfung erscheinen. Ich hatte ihn drei mal (Hirnkurs, Situs, Physikum), hab ihn auch überlebt, also: die schlimmsten Geschichten entstehen sowieso immer nur von den Leuten, die (oft auch zurecht) durchgefallen sind, nur nicht verrückt machen lassen!! Ansonsten verlangen die Anatomen schon einiges, aber nichts, das nicht zu schaffen wäre!

    Physio:
    Wenn man erst mal kapiert hat, dass die tollen Sprüche "Fresh men must sweat" und co eh nur heiße Luft sind, und dass man auch mit dem Hick bestehen kann, ist alles nur noch halb so wild! Das Problem, dass vieles als zu schwer empfunden wird, liegt meiner Ansicht nach daran, dass man erst mal ein paar Semester braucht, um das ganze System zu kapieren und damit auch einzusehen, dass nicht jeder Mist, der tweilweise von den Profs verzapft wird, ernst genommen werden muss. Die Physiologen haben wohl manchmal ein kleines Geltungsbedürfnis, das sie in den VL (bei denen ich nie was verstanden habe und von daher auch schnell nicht mehr da war ) ausleben müssen. An sich war das Praktikum okay, meist nette Hiwis, die in den Testaten auch mal gerne hilfsbereit waren Und die Klausuren waren zu 80% Fragenpool!

    Biochemie:
    Kann man nicht viel zu sagen, ich fand's gut, vor allem die VL von Prof Heinrich war wirklich gut, die Klausur in Ordnung

    Psycho:
    Leider leider gehörte ich zu dem einzigen Jahrgang, der keine Klausur schreiben durfte Das Praktikum Zeitverschwendung mit toller Plakatbastelaktion, aber 5 Tage gehen vorbei.

    Zellbio:
    Eintrittsklausur zu Histo und Physio mit Durchfallquoten von weit über 50%. Total fehlkonzipiert, bei uns noch machbar, auch wenn nur absoluter Mist abgeprüft wurde, wo sogar das IMPP Augen machen würde (Ich werde nie vergessen, dass das Kollagen IV der Basalmembran besonders aus den Untereinheiten alpha6-beta4 aufgebaut ist) Keine Ahnung, was die sich dabei gedacht haben, wollten wohl so viele potentielle Physikums-Nichtbesteher wie möglich rausschmeißen, damit die Gelder fließen. Scheint geklappt zu haben, trotzdem bleibt die Frage des Sinns...

    Klinik:
    Patho:
    GENIAL!!!!! Leider ist Prof Mittermayyer nicht mehr da, denn das war die einzige VL, die in der letzten Stunde noch genauso voll war wie in der ersten. Was ich dort gehört habe, weiß ich noch (fast) alles. Super aufgebaut an Fallbeispielen, an deren Diagnose wir uns herntasten mussten durch "Untersuchungsanordnungen" usw. Dazu nette Geschichten über die Fälle (bei M. Crohn werde ich immer an den schwulen Apotheker denken) oder über das Leben an sich ("Wieviel ist ein deutscher Penis wert?")

    KliChi, MiBi wohl nicht besser oder schlechter als sonst wo, man lernt was, aber ohne irgendwelche Höhepunkte.

    U-Kurs:
    Kommt immer drauf an, welchem Assisten man zugeteilt ist. Reicht von ätzend bis super gut, also kein wirkliches Urteil möglich.

    In der Klinik an sich, sticht nichts wirklich hervor, letztendlich liegt es an einem selber, was man draus macht. Fast jede Klinik bietet die Möglickeit an, auf Anfrage hin bei Untersuchungen, Visiten oder OPs zu hospitieren. Außerdem gibt es mehrere freiwillige Lehrangebote (Radio, Häma, Skill-Kurs, Chirurgie in der Anatomie...), an denen man teilnehmen kann: Eigeninitiative (hat mir leider meist gefehlt)

    Insgesamt bin ich zufrieden hier! Durch die vollkommen selbst einzuteilende Kurswahl wir uns hier eine komplette Freiheit gelassen, ich muss also nicht kurz vor dem Stex noch zu irgendwelchen blöden Veranstaltungen hin, sehr praktisch!!!
    So, weiß nicht, ob's jetzt irgendwen interessiert hat, egal, war auf jeden Fall ne prima Lernvermeidungsstratgie, an deren Verfeinerung ich im Moment hart feile



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