außerdem reift man in der wartezeit auch geistig mit. ich sehe es jetzt, wo ich das kpp mache, dass man mit 19/20 noch lange nicht so reif ist wie mit mitte/ende 20. die machen sich über dinge nen kopf und regen sich auf wo ich mir nur denke "was soll`s, leben geht weiter".
ich hätte damals auch nicht gedacht, dass ich mit 1,7 warten muss bis ans bittere ende, ist nun aber so. klar, wäre ich nicht ortsgebunden hätte ich vermutlich nen platz, ist aber auch nicht anders zu machen und somit lebe ich damit.
hab mich teils auch nicht beworben aus pers. gründen, wo aber auch abzusehen war, dass es eh nix wird.
und mal ehrlich, ohne die warterei würde man mit weniger erspartem starten, würde kein bafög bekommen (elternabhängig und die zu "viel" geld), wäre weltunerfahrener, wäre ich bisher nie so weit gereist, wäre ich nicht verheiratet, .... also alles dinge auf die ich auch nicht mehr verzichten würde.
nun sind es nur noch 5 monate bis zu den bescheiden, vermutlich zulassung und die sollte man genießen
„Ich bin nie ehrgeizig gewesen in dem Sinne, daß ich etwas erreichen wollte. Ich wollte nur nicht von einem kommandiert werden, der dümmer ist als ich.“