Autsch! So schnell kann´s gehen…
Unfallversicherung für Mediziner
Redaktion MEDI-LEARN
Als Medizinstudent oder junger Arzt ist man automatisch über die Berufsgenossenschaft gesetzlich unfallversichert, ohne dafür Beiträge zu zahlen. Doch reicht dieser Versicherungsschutz wirklich aus? Wo gibt es Lücken und wie werden diese durch eine private Unfallversicherung geschlossen? Gibt es gar Sonderbereiche für Mediziner, die du beim Versicherungsabschluss unbedingt beachten solltest? Mit diesem Artikel erfährst du die für Medizinstudenten und Ärzte relevanten Fakten in Sachen Unfallschutz.
Was ist eigentlich eine Unfallversicherung?
Bevor wir zur Beantwortung von Detailfragen kommen, eine ganz kurze Erläuterung, was genau eine Unfallversicherung beinhaltet und welche Leistungen du im Versicherungsfall zu erwarten hast. Wie schon aus dem Namen erkennbar, versichert sie den Unfall. Als Unfall definiert ist dabei ein plötzlich von außen auf den Versicherten wirkendes Ereignis (Unfallereignis), wodurch der Versicherte eine unfreiwillige Gesundheitsschädigung erleidet. Zusätzlich bieten manche Unfallversicherer darüber hinaus einen Versicherungsschutz für diejenigen Fälle an, in denen aufgrund einer erhöhten Kraftanstrengung – in diesem Fall also ohne die Einwirkung von außen, wie in der Definition oben – an Armen oder Beinen oder der Wirbelsäule Verletzungen an Gelenken, Muskeln, Sehnen, Kapseln oder Bändern auftreten. Wenn du beispielhaft beim Bezug deines neuen WG-Zimmers einen schweren Schrank durch das Treppenhaus schleppst und dabei einen Bandscheibenvorfall bekommst, ist dies bei manchen Unfallversicherungen mit abgedeckt, aber längst nicht bei allen.
Welche Leistungen kann man erwarten?
Das Kernziel der Leistungen der Unfallversicherung ist die finanzielle Absicherung der Folgen eines Unfalls. Diese erfolgt in der Regel entweder durch eine einmalige Zahlung oder als lebenslange Rente (monatliche Zahlungen).
Darüber hinaus zahlen viele Versicherungen im Fall eines unfallbedingten Todes eine vorher definierte Summe. Der kleine, aber feine Unterschied
Nun zurück zur Eingangs gestellten Frage: Was ist der Unterschied zwischen der gesetzlichen Unfallversicherung und der privaten Unfallversicherung? Im Gegensatz zur gesetzlichen Unfallversicherung sind bei der privaten auch Unfälle im privaten Umfeld mitversichert. Die gesetzliche Unfallversicherung beschränkt sich dagegen nur auf Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und Unfälle auf dem direkten Weg von und zur Arbeit. Darüber hinaus gilt die gesetzliche Unfallversicherung nur in Deutschland. Eine private Unfallversicherung hingegen bietet z.B. einen weltweiten Schutz. Letztendlich sind auch die Versicherungsleistungen unterschiedlich – sowohl in der Höhe als auch bei den Voraussetzungen, die zur Zahlung führen. So zahlt die private Unfallversicherung in der Regel schon bei geringeren Verletzungen als die gesetzliche.
Homo sapiens medicus: Infektions- und Röntgenrisiken
Mediziner sind ein „Volk für sich“, quasi eine eigene Spezies, so die landläufige Meinung vieler Mediziner in der Eigendarstellung. Hat dies auch Auswirkungen auf die notwendige Gestaltung der Unfallversicherung? Nehmen wir z.B. den Verlust eines Daumens durch einen Unfall. Dies Ereignis ist für einen Chirurgen ein sehr drastischer Unfall mit weit reichenden Folgen. Aus diesem Grund bieten Fachversicherer, wie z.B. unser Partner Deutsche Ärzteversicherung, gesonderte, verbesserte und speziell auf die Belange von Medizinern abgestimmte so genannte Gliedertaxen an. Die Gliedertaxe legt fest, zu wie viel Prozent du invalid bist, wenn ein bestimmter Körperteil (in unserem Beispiel der Daumen) funktionsunfähig wird oder du diesen unfallbedingt sogar verlierst. Daraus leitet sich dann wiederum die Höhe der Versicherungsleistung ab.
Weitere Berufsrisiken für Studenten und Ärzte
Zudem wirken auf Medizinstudenten und junge Ärzte andere Noxen, als auf den Durchschnittsdeutschen. Hierzu zählen z.B. Röntgen- und Laserstrahlen oder auch die Gefahr der Übertragung von Infektionskrankheiten. Schließlich die Gefahren, die vorhanden sind, wenn du als Arzt oder auch schon als Praktikant auf dem Notarztwagen an der Rettung eines Verunglückten beteiligt bist. Alle genannten Bereiche sind bei Standesversicherern wie der Deutschen Ärzteversicherung speziell auf Mediziner ausgelegt.
Speziell auf Medizinstudenten und Ärzte zugeschnitten
Unser Partner Deutsche Ärzteversicherung hat zusammen mit dem Ärzteverband Hartmannbund eine besonders günstige Unfallversicherung für Medizinstudenten und junge Ärzte entwickelt. Wenn du dich über die Möglichkeiten dieser speziellen Unfallversicherung für Mediziner informieren möchtest, empfehlen wir dir ein Beratungsgespräch mit einem der Spezialisten der Deutschen Ärzteversicherung. In dem unverbindlichen Gespräch kannst du nicht nur vertiefende Fragen zur Unfallversicherung stellen, sondern bekommst auch die verschiedenen Möglichkeiten - zugeschnitten auf deine Situation und speziellen Bedarf - vorgestellt. So kannst du dich umfassend gegen die zahlreiche Unfallrisiken als Student und Arzt schützen, denn wie so oft heißt es leider dann doch: „Autsch! So schnell kann´s gehen“. Für diesen Fall solltest du Vorsorge bei einem anerkannten Versicherer für Heilberufe tragen.
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ddd |
Dies ist ein gesponsorter Artikel der Deutschen Ärzteversicherung, einem renommierten Partner von MEDI-LEARN mit über 125 Jahren Erfahrung in Sachen Vorsorge und Absicherung für akademische Heilberufe.
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