
Berufsfeld Universität
Surftipp
In der Abteilung, in der man tätig ist, wird man früher oder später vom Professor in Studien eingebunden, die man je nach Wissensstand betreuen oder planen muss. Das bedeutet eine Menge Mehrarbeit neben Patientenbetreuung und Dokumentation, ebnet aber auch den Weg zu einer Universitätskarriere (s.u.).Diese Studien dienen meistens dem Zweck, neue Therapieoptionen zu testen und auszubauen. Je nach Fachgebiet besteht auch die Möglichkeit, in der Grundlagenforschung tätig zu werden. In Kombination mit der Patientenbetreuung kann wissenschaftliche Arbeit trotz der relativ hohen Arbeitsbelastung eine sehr befriedigende Sache sein, da sich Erfolgserlebnisse oft schnell einstellen.
Das dritte „Standbein“ der universitären Tätigkeit ist die Lehre, wie jeder Medizinstudent wissen wird. Der Jungassistent wird vom Prof oft zur Vorlesungsassistenz verpflichtet, was jedoch nicht unbedingt ein Nachteil sein muss:
Man kann in der Vorlesung als „Aktiver“ seine Grundlagen immer wieder auffrischen, bekommt Kontakt zu Studenten und kann sich auch einmal für 45 Minuten von der stressigen Stationsarbeit „ausklinken“ ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen...
Auch mit dem Abhalten von „Klopfkursen“ und Seminaren wird man betreut; da meist die eigenen Kurse noch nicht allzu lange her sind, hat man hier die Gelegenheit das besser zu machen, was an den am eigenen Leib erlebten Kursen nicht so optimal geplant war. Durch engagierten und durchdachten Unterricht kann man sich bei den Studenten und Kollegen außerdem in recht kurzer Zeit einen guten Namen machen. Es ist zweckmäßig, die Studenten in anonymer Form nach dem Ende der Kursreihe kurz um ein Feedback zu bitten, um seine eigenen Leistungen als Wissensvermittler besser einschätzen zu können.
Wenn dann im jeweiligen Fachgebiet eine Klausur geschrieben wird, kommt man auch leider nicht herum einen Teil der Klausur zu erstellen und die Arbeiten korrigieren zu müssen... Augen zu und durch !