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Auslandssemester in Padova (Italien)

ERASMUS-Programm im Wintersemester

Katharina Linnartz

Sprachkurse und Sprache

Auch die Organisation der Sprachkurse erfolgt durch das SASSA. Insgesamt waren, soweit ich es mitbekommen habe, die meisten sehr zufrieden mit ihren Sprachkursen. Ich selbst hatte zuerst einen eher langweiligen Kurs mit einer sehr schlechten Lehrerin. Dann habe ich in ein höheres Level gewechselt undfand diesen Kurs dann auch sehr gut. Ich habe den Kurs im Institut Bernard Russel gemacht und kann meine Lehrerin (Patricia) wirklich jedem empfehlen.Gibt man sich einigermaßen Mühe, auch Italiener und nicht nur Erasmus-Studenten kennenzulernen, ist die Sprache schon nach kurzer Zeitkein Problem mehr. Außerdem bietet das Büro der Ex-Erasmusstudenten (viaOberdan 11) „Tandem“ an, d. h. man gibt seine Muttersprache an und wird dannz. B. einem italienischen Studenten zugeteilt, der gerne ein wenig Deutschsprechen möchte, um sein Deutsch zu verbessern. Fantastisch ist es natürlich, wenn man mit Italienern zusammenwohnt, was aber (außer in den Wohnheimen) eher selten der Fall war.
Die Vorlesungen lassen sich eigentlich sehr schnell recht gut verstehen, daman sich nur an die geänderte Aussprache der ansonsten gleichgebliebenen Fachsprache gewöhnen muß.

 

Betreuung vor Ort

Zum einen gibt es für Erasmus-Studenten natürlich die Koordinatoren, dieaber meistens nur unzureichend helfen können und wollen. Geht es irgenwie umKurse, das Auffinden von Hörsälen, Listen oder Kursräume, wendet man sich ambesten an andere Studenten aus dem eigenen Jahr, die auch fast immerausgesprochen hilfsbereit sind.
Ansonsten gibt es noch die sehr gute „Betreuung“ durch das Büro derEx-Erasmusstudenten. Dieses Büro ist eine der ersten Anlaufstellen. Dorterhält man diverse Karten, mit denen man in verschiedenen GeschäftenErmäßigungen als Erasmus-Student kriegt und mit denen man kostenlosenEintritt in diverse Diskotheken erhält. Außerdem erhält man ein Programm,mit den geplanten Veranstaltungen des Erasmus-Büros: Ausflüge, Feste,Reisen, Theaterabende etc.

Freizeitangebote:
Massenhaft. Daher will ich auch nicht näher darauf eingehen, da wirklichjeder das finden wird, was ihn interessiert!

Sonstiges:
Spontan fällt mir momentan nur noch ein sehr wichtiger Tip ein. Wennirgenwie möglich: funktionsfähiges, häßliches Fahrrad mitnehmen. Die inPadova käuflich erwerblichen Fahrräder kosten um die 50 DM, sind aber meistschon so kaputt und so oft wieder repariert, daß sie nach wenigen Monatenauseinanderfallen. Das Thema Fahrrad ist wirklich ein sehr schwieriges inPadova, und ich kann nur empfehlen ein eigenes mitzubringen!
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