MOTIVATIONEN
Ich finde, dass die Welt "klein" geworden ist: Um z.B. von Deutschland nach Pakistan zu fliegen, benötigt man ca. 9 Stunden und ca. 500 € (Returnticket)! Mediziner der ersten Welt sollten sich den "Nord-Süd-Konflikt" mehr vor die Augen führen und die Möglichkeit ausnutzen, ihr Bewusstsein durch das "Live- Erleben" zu erweitern, denn viel Elend, Armut und Krankheiten gibt es in Entwicklungsländern!
Ich habe in vielen Fällen die Erfahrung gemacht, dass die Menschen aus der armen Bevölkerungsschicht sehr zugänglich sind und sich sehr freuen, wenn man sich um sie kümmert und sie untersucht. So kann man mit Engagement in z.B. einem öffentlichen großen Stadtkrankenhaus viele praktische Erfahrungen sammeln, insbesondere was die klinische Untersuchung angeht...
Mehrere Wochen Famulatur in der 13 Millionen Stadt Karachi (Südpakistan), Begegnungen mit Menschen aus verschiedenen sozialen Schichten und Gegenden, können- entgegen den Medienberichten der vergangenen Monate- ansatzweise zeigen, dass dieses Land mit seinen Menschen zwar viele Macken und Probleme hat, aber die absolute Mehrheit der Bewohner sich nicht gegen „andersartige“ Menschen oder Touristen richtet. Irgendwo bestätigten das auch die anderen wenigen Europäer, die im Süden des Landes eine Ausnahme darstellen. Das Kennenlernen vieler Dinge hat meine Sichtweisen mit Sicherheit anders gestaltet, als es die Medien getan hätten...
ÖFFENTLICHE KRANKENHÄUSER (BEISPIEL CIVIL- HOSPITAL)
In Grosstädten gibt es private und öffentliche Krankenhäuser. Die Privaten haben in vielen Fällen den deutschen Standard und sind demnach teuer und nicht für den Hauptteil der Bevölkerung gedacht; dort sind Famulaturen natürlich auch möglich.
Anhand des Beispieles „Civil-Hospital“ möchte ich verdeutlichen, was man in öffentlichen Krankenhäusern erlebt :