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Krankenhaus: Uni-Klinik Carl Gustav Carus Dresden - Fachabteilung: Innere Medizin - Zeitraum: 09.10.00 - 04.02.01

Erfahrungen in der Inneren Medizin in Dresden

Martina Müller-Balogh

Meine "innere"-PJ-Zeit war zweigeteilt. Wie alle Pjler am Uniklinikum Dresden, konnte auch ich meine Wunschstationen angeben. Mit etwas Glück wurde ich für jeweils 8 Wochen im Herzkreislauf-Zentrum und in der Medizinischen Klinik 3 Station 2 eingesetzt. Zuerst begann ich mit der stessigen Zeit im HKZ. Personalmäßig ein junges Team mit sehr netten Mitarbeitern.
Meine Hauptaufgaben waren Blutentnahmen, Patienten- aufnahme und Begleitung der Patienten zu Untersuchungen. Die meisten Pat. kamen zur Herzkatheteruntersuchung und mußten dementsprechend auf den Eingriff vorbereitet werden.
Die wichtigsten Erfahrungen, die ich aus dieser Zeit mitgenommen habe betreffen das Auswerten von EKG´s und die kardiologisch orientierte allgemeine Untersuchung des Patienten. Daneben lern man auch schnell etwas über Organisation und Management, denn Liegezeiten von durchschnittliche 3 Tagen lassen keine Zeit für lange Überlegungen zu.

Sehr interssant war auch mein vorübergehender Einsatz auf der kardioloischen ITS. Ich voll in die Aufnahme, Notversorgung und Betreuung der Patienten involviert, was bei der tollen Unterstützung von Ärzten und Schwestern kein Problem war. Meine 2 Teil des inneren Tertials verbrachte ich dann auf einer Stoffwechselstation wo hauptsächlich diabetische Spätkomplikationen (Fußsyndrom) behandelt werden.

Surftipp

Hier konnte ich neben Wundversorgung und Stoffwechseleinstellung vorallem auch ärztliche Gespächsführung mit "Langliege-Patienten" üben. Auch hier war die Betreuung seitens aller Mitarbeiter sehr gut. Außerdem haben wir PJ-ler aller innerer Stationen am Uniklinikum jeden Dienstag eine "Lehrveranstaltung" selbstorgansiert.

Jeder hat irgenwann mal einen Patienten in Form einer Fallgeschichte vorgestellt und es wurde über Diagnostik, Therapie usw. diskutiert. Alles in allem war mein Innere Tertial (wleches übrigends mein 1. Tertial war) eine gute Erfahrung für die Zukunft.

 

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