teaser bild

Benutzername:

Passwort:

Jetzt registrieren

Passwort futsch!?

;-)

Mündliches Examen

Alles halb so wild - so sehen es die Forennutzer

Redaktion (MEDI-LEARN)

 

Mündliche Prüfung. Du allein vor der Prüfungskommission. Strenge Professoren, die schier unlösbare Fragen stellen. Dein Kopf ist leer. Kein zusammenhängender Gedanke lässt sich fassen. Du brichst in Schweiß aus, während du unsicher vor dich hinstotterst. Minuten scheinen lang wie Stunden. Bohrende Blicke, fragend und ungläubig werden Augenbrauen hochgezogen.

Dein Herz rast, Panik macht sich breit. Sollte das jahrelange Studium an diesem Punkt etwa scheitern?

Das mündliche Examen macht Angst. Es ist eine Sache, mit nicht immer hundertprozentigem Wissen vor einem Blatt Papier zu sitzen und nach bestem Wissen zu kreuzen oder zu raten. Etwas komplett anderes ist es, mit seinem möglicherweise lückenhaften Wissen vor einem Prüfer zu stehen, der auch mal genauer nachfragt. Unsicherheit und Aufregung vor der mündlichen Prüfung kennt jeder Studierende. Gedanklich wird die Prüfung zu einer der schwersten, obwohl das Studium schon fast hinter dir liegt. Nur diese letzte Hürde gilt es zu nehmen, ehe du endlich Arzt bist.

Auch im MEDI-LEARN Forum sprechen Studierende über ihre Erfahrungen und Ängste bezüglich des mündlichen Examens. Das „Muffensausen“ vor der Prüfung gehört dazu. Das wird deutlich im Forum, denn jeder der Teilnehmer berichtet davon. Es gibt scheinbar keinen Studierenden, der nicht davon geplagt wird. Einige werden zunehmend nervös, weil die Prüfungsvorbereitung nicht gut läuft und ihnen das Lernen schwer fällt. Andere trauen einfach dem Frieden nicht, wenn Prüfungsprotokolle und Prüfer von „basics“ sprechen. Wohl auch, weil man zunehmend unsicherer wird, für wen was denn alles zu den basics gehört.

Die Forennutzer, die ihr mündliches Examen bereits hinter sich haben, erzählen vom Ablauf ihrer Prüfung und beruhigen so diejenigen, denen es noch bevorsteht. Am ersten Tag war die Prüfungsstunde beispielsweise fast vollständig mit der Vorstellung und klinischen Untersuchung des Patienten gefüllt. Hin und wieder seien zwar Fragen gestellt worden, die seien aber problemlos zu beantworten gewesen. Am nächsten Tag war die Aufregung in der Prüfung einiger Forennutzer schon einmal geringer und die Prüfer hätten mehr geredet als der Prüfling. Die Atmosphäre war entspannt und auch Verständnisschwierigkeiten wurden locker genommen. Auf diese Weise erwies sich die letzte Hürde als eine gut zu nehmende.

Die Studierenden im Forum, die ihre Prüfung schon hinter sich haben, wiesen mehrfach darauf hin, dass die Zeit fürs Protokollschreiben das größere Problem ist.

Tief durchatmen und los geht’s. Vielleicht sagst du dann schon bald mit einem der Diskussionsteilnehmer: „Es ist vorbei, endlich! Habe bestanden und kann es noch nicht wirklich fassen.“ - wenn du einmal in dem entsprechenden Beitrag im Forum schmökern möchtest, findest du diesen unter http://www.medi-learn.de/foren/showthread.php?t=60759.