
Visa:
Nachdem man die Zusage bekommt, kann man sich bei der amerik. Botschaft inDeutschland um ein Visum bemühen. Dazu muß knapp 100 DM überweisen und dasEinladungsschreiben der US-Uni, den Reisepaß und den Antrag, den man alsPDF-Datei im Internet finden kann, einschicken.
Welche der Botschaftenzuständig ist (z.B. Berlin), kann man auf der Homepage der US-Botschaftherausfinden. Ein paar Wochen sollte man schon für die Bearbeitungeinkalkulieren.
Devisen:
Kreditkarten, die nahezu überall akzeptiert werden, sind das beliebtesteZahlungsmittel. Traveller-Cheques sind aber auch zu empfehlen. Ein wenigKleingeld in Landeswährung sollte man ebenso mit sich führen.
Anreise und Transportsystem:
Die Anreise gestaltet sich recht einfach, da Houston von vielen Fluglinienzu akzeptablen Preisen angeflogen werden. Vom Flughafen in Houston kann manden öffentlichen Bus für 2$ nehmen oder den Shuttle-Bus für 20$, wobei dasShuttle einen direkt zum TMC bringt während der Bus in Downtown stoppt undein Umsteigen notwendig macht. Das öffentliche Verkehrssystem ist schlechterentwickelt als man es aus den meisten deutschen Städten gewohnt ist und wirdauch meist nur von den Menschen der unteren sozialen Schichten benutzt, diesich kein Auto leisten können. Da durch die laxeren Waffengesetze dieVerbrechensquote ein wenig höher liegt als man es vielleicht gewohnt ist,sollte man sich umhören, welche Buslinien und Stadtbezirke als sichergelten. Ich habe mich im Bus jedoch immer recht sicher gefühlt und keinenegativen Erfahrungen gemacht. Da die Städte sehr weiträumig gebaut sind,ist es schon ein wenig umständlich, die Gegend zu erkunden am einfachstengeschieht dies mit einem Mietwagen.
Unterkunft und Verpflegung:
Preiswerte Unterkunft im Houston findet man in den beiden Wohnheimen am Tex.Med. Ctr. Beide Wohnheime liegen direkt im Zentrum des TMC und somit sinddie meisten Krankenhäuser der UTH und des Baylor College ohne Probleme inwenigen Minuten zu Fuß zu erreichen. Ich selbst habe in der Lawrence H.Favrot Hall (6540 Bellows Lane, Houston, TX 77030 Tel: 713/797-0962)gewohnt. Dort stehen verschiedene Wohnungen/Zimmer zu verschiedenen Preisenzur Verfügung. Die günstigste Variante besteht in einem 3 PersonenApartment, in dem man sich Küche, Wohnzimmer und Bad teilt und jeder eineigenes Schlafzimmer hat. Die Kosten lagen bei 390$ pro Monat, wobei eineBewerbungsgebühr und eine Reinigungsgebühr bei Auszug zu zahlen sind (40$und 25$). Eine Mietkaution von 400$ ist ebenso zu hinterlegen. Man solltesich frühzeitig um den Wohnraum bewerben, da teilweise Wartelisten bestehenund sonst nur die Übernachtung in einem der Motels oder Hotels alsAlternative verbleibt, die jedoch auch reduzierte Preise für Studenten beiLangzeitaufenthalten anbieten die Medical Schools verschicken meist eine Liste über das Angebot.
Für das leibliche Wohl kauft man sich entweder Lebensmittel in einem Supermarkt und versorgt sich selbst, nutzt das Fast-Food Angebot oder kannin den Cafeterias der Krankenhäuser einigermaßen günstig essen, dennoch sind die Lebenshaltungskosten in den USA ein wenig höher als man es inDeutschland gewohnt ist.
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