Sport im Studium
Den Uni-Stress hinter sich lassen
Redaktion (MEDI-LEARN)
Hilft gegen Stress - Sport
Sport ist Mord, sagt der Volksmund. Sport tut gut und ist gesund, sagen gestresste Studierende. Die Universitäten tun einiges dafür, ihren Studierenden das Sporteln zu erleichtern. Nirgendwo sonst ist das Angebot an Sportarten so breit gefächert wie dort. Und nirgendwo sonst ist es so kostengünstig, verschiedene Sportarten auszuprobieren.
Von Aikido bis zum neuen Trend Zumba ist alles dabei, auch Klassiker wie Fitnesskurse oder Fußballtraining.
Hast du neben Vorlesungen, Seminaren und Praktika überhaupt Zeit für Sport? Und wenn du sie hast, raffst du dich dann auf oder gönnst du dir lieber eine Pause auf dem Sofa? Im MEDI-LEARN Forum gab es eine kleine Umfrage zu diesen Fragen. Die Nutzer hatten vier Antwortmöglichkeiten: „Ja, ich treibe mehr als einmal die Woche Sport“, „Ich treibe eher unregelmäßig Sport“, „Nein, ich nutze andere Möglichkeiten“ und „Nein, ich brauche keinen Ausgleich“. Mehr als 60 Prozent der Beteiligten gaben an, mehrmals wöchentlich einem sportlichen Ausgleich nachzugehen. Eher unregelmäßig trainieren weitere 22 Prozent und die Sportmuffel liegen mit gerade einmal 16 Prozent abgeschlagen zurück.
Im Forumsgespräch über dieses Thema zeigt sich, dass die bevorzugten Sportarten das ganze Spektrum abdecken und Geschmackssache sind. Einige schwärmen von dem breiten Sportangebot ihrer Uni, durch das sie sich „durchprobieren“. Andere gehen zum Fußball und kombinieren das dortige Training mit Fitnessstudio und Jogging. Ein Forennutzer hat das Fechten für sich entdeckt. Bei all dem wurde vor allem deutlich, wie wichtig den Beteiligten der sportliche Ausgleich ist. In schwierigen Lernphasen hilft das Sportprogramm beim Durchhalten, indem die Studierenden sich von Trainingstag zu Trainingstag motiviert haben.
Auch die bequemeren unter den Teilnehmern wollen letztendlich nicht ohne Sport sein. Einige holen sich das Training in Form von Laufband und Fitnessstation ins Haus, weil sie sich zum Rausgehen nach dem anstrengenden Uni-Tag nur schwer motivieren können. Andere bedauern, dass sie nach den langen Uni-Tagen für ein sportliches Ausdauerprogramm zu müde sind. Sie nehmen sich aber vor, Aktivität in ihren Alltag einzubauen, beispielsweise durch vermehrtes Fahrrad- oder Inlinerfahren bei gutem Wetter.
Klar ist nach diesem Austausch, dass für sehr viele Medizinstudierende Sport einfach zum Leben dazu gehört. Ohne diesen Ausgleich wäre das Studium noch anstrengender und nervenaufreibender als ohnehin schon. Es ist dem individuellen Geschmack überlassen, welche Sportart dabei bevorzugt wird. Das gilt ebenso für die Häufigkeit der Trainingseinheiten. Schließlich soll der Spaß an der Sache nicht verloren gehen und das Hobby nicht zusätzlich stressen. Hast du erst einmal „deine“ Sportart gefunden, steht einem regelmäßigen sportlichen Ausgleich nichts mehr im Wege. Und der Uni-Stress bleibt hinter dir.