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Examenskleidung

Was zieh ich an?

MEDI-LEARN Redaktion

Die Frage aller Fragen

Die mündliche Prüfung steht vor der Tür. Zur allgemeinen Aufregung kommt die Aufregung im Hinblick auf die Frage nach der passenden Kleidung. Im Physikum damals war das einfacher. Schließlich gab es da nur einen Teil. Eine Patientenuntersuchung wie am Ende des Studiums gab es nicht. Aber genau die macht es so schwierig. Für den reinen Prüfungsteil eine „Verkleidung“ in Form von Anzug oder Kostüm anzulegen scheint machbar. Aber in dieser Art der Kleidung, die ohnehin ungewohnt ist, zum Patienten zu marschieren? Schwer vorstellbar.
Theoretisch wäre da ja die Möglichkeit, während der Prüfung die Kleidung zu wechseln. Allerdings spricht die häufig knapp bemessene Zeit zwischen beiden Prüfungsteilen dagegen. Viele Prüflinge ziehen es vor, diese Zeit zum letztmaligen Nachschlagen oder zum Essen zu verwenden. Da können sich diejenigen glücklich schätzen, deren Prüfungsteile auf mehrere Tage verteilt sind. Obwohl das nicht unbedingt die Probleme löst, wie an den Erfahrungsberichten im MEDI-LEARN Forum abzulesen ist.

Beginnen wir mit den Herren der Schöpfung, die es scheinbar ein klitzekleines bisschen einfacher haben. Im Forum werden durchweg Hinweise gegeben, dass der Patiententeil im Anzug mit Kittel statt Jackett durchgeführt wurde. Variiert wurde lediglich das Tragen der Krawatte, die von einigen erst für den zweiten Prüfungsteil angelegt wurde. Die etwas legereren Prüflinge statteten sich mit Jeans, Hemd und Kittel aus. Das Arrangement änderte sich dann im zweiten Teil, der Kittel blieb im Krankenhaus, nun kamen Pullover und Jackett zum Einsatz.

Etwas schwieriger gestaltet sich die Kleiderfrage für die Damen, die ohnehin immer die Qual der Wahl haben. Kostüme wurden von den meisten weiblichen Nutzern als zu elegant fürs Krankenhaus bewertet. Zudem wurde der Gedanke laut, dass ein Rock oder ein Kleid unterm Kittel merkwürdig aussieht. Deswegen bevorzugen die weiblichen Prüflinge dunkle Stoffhosen und etwas elegantere Blusen, manche tragen einen Blazer dazu. Für die Damen war die Frage hier allerdings noch nicht erledigt, denn barfuss wollte keine von ihnen zur Prüfung. Empfohlen wurde, bei der Auswahl der Schuhe vor allem auf die Absatzhöhe und Absatzbreite zu achten. Langes Stehen und einiges Herumgehen während der Prüfung wird ansonsten zur Tortur.

Als letzter Punkt für die Damen interessant war die Frage nach dem Verbleib der Haare. Einig waren sich alle, dass gerade in der Prüfung offene Haare nicht passend sind. Bei der Patientenuntersuchung ohnehin nicht, denn da sind die Haare nur im Weg. Aus der Diskussion lässt sich entnehmen, dass sowohl zusammengebunden wie auch hochgesteckt gleichwertige Optionen sind. Wer also Probleme bei langzeitig hochgesteckten Haaren bekommt, beispielsweise Kopfschmerzen, der kann auf einen Pferdeschwanz oder einen Flechtzopf zurück greifen.

Wenn du diese Vorschläge von Kommilitonen berücksichtigt, bleibt nur noch zu sagen: Viel Erfolg bei der Prüfung!