teaser bild

Benutzername:

Passwort:

Jetzt registrieren

Passwort futsch!?

;-)

Das MEDI-LEARN Uni-Ranking 2009 - Teil 2

Deutschlandweites Ranking zum Medizinstudium

Redaktion (MEDI-LEARN)

Medizinstudium ist nicht gleich Medizinstudium – jeder der aktuell 36 Studienorte von Aachen bis Würzburg hat seine Stärken, Schwächen und Besonderheiten. Doch wo gefällt es den Studierenden am besten? Wie gut ist die Ausbildung, wie schwierig sind die einzelnen Fächer? Diese Antwort können nur die Studierenden selbst liefern. Wir haben sie – nach 2004 zum zweiten Mal – in der großen MEDI-LEARN Umfrage dazu befragt.

Die Klinik

Mit einer 2,6 ist die Gesamtnote der Studenten für die Qualität der Klinik fast identisch mit der Vorklinik (2,5). Regensburg bekommt eine 1,9, dahinter rangieren Heidelberg, die medizinische Fakultät Heidelberg-Mannheim, Lübeck und – Kiel. Im klinischen Abschnitt also kann die Landeshauptstadt ihre guten Noten behaupten. Schlusslicht ist hier Köln mit einer durchwachsenen 3,5.

Schwierigkeit der Fächer

Auch hier ein Blick auf den Durchschnittsgrad der Schwierigkeit der einzelnen Disziplinen: Am leichtesten, mit einer 2,4, wird global die Radiologie angesehen. Knapp dahinter: Ortho mit 2,5. Am schwersten stufen die deutschen Medizinstudierenden die Pharmakologie (4) und die Mikrobiologie (3,6) ein. In diesen beiden Fächern gibt es ganz offensichtlich besonders wenig „Bescheidwisser“: An 24 bzw. 22 Unis gab kein einziger Student an, eines der beiden Fächer „sehr leicht“ zu finden. Ansonsten liegt das Feld der elf Fächer dicht beisammen: Die Resultate pendeln sich zwischen 2,7 (Chirurgie, Dermatologie, Gynäkologie) und 3,2 (Neurologie, Pathologie) ein.

Was ist auffällig?

Aufgrund der Vielzahl der Fächer und Unistädte muten wir euch für das Hauptstudium nur ein paar auffällige Einzelergebnisse zu. Köln – wie erwähnt, Tabellenletzter im klinischen Abschnitt – hat mit großem Abstand die einfachste Innere Medizin: Fast 40 % sagen: „sehr leicht“, im Schnitt gibt es hier eine 1,8. Da könnte man die Interpretation wagen: Leicht heißt nicht immer gut. Die Freiburger geben der Inneren mit einer 4,3 das schlechteste Ergebnis. Die Chirurgie ist Mannheim-Heidelberg offensichtlich besonders hart: Während überall sonst Nullen oder Zahlen im einstelligen Prozentbereich für die Noten 5 und 6 verteilt wurden, sind es hier beachtliche 42 %, Schnitt 4,3. Notabene: Die Studierenden kamen noch nicht in den Genuss des neu eingerichteten Studiengangs MaReCuM (Mannheimer Reformierte Curriculum Medizin). Da darf man schon auf etwaige Veränderungen in der nächsten Umfrage gespannt sein! Die Uni Magdeburg wiederum fällt in Sachen Dermatologie völlig aus dem Rahmen: 15 % finden sie sehr schwer und weitere 16 % schwer, Schnitt 4,5, während an sage und schreibe 28 weiteren Unis kein einziger Student findet, dass das Fach „sehr schwer“ sei. Ein studentischer Lagebericht aus der Magdeburger Dermatologie würde uns in diesem Zusammenhang sehr interessieren! Gleiches gilt übrigens auch für die Münsteraner Gynäkologie, denn auch hier weichen die Ergebnisse markant ab: 33 % Fünfen und Sechsen wurden hier quittiert, summa summarum 4,7. Fast eine ganze Note schlechter als der Vorletzte, MH Hannover, mit einer 3,8. Last but not least: Auch unser Primus Lübeck hat einen kleinen Makel vorzuweisen. In der Pharmakologie landet die Uni mit einer glatten Fünf auf dem letzten Platz, zusammen mit der TU München. Die weiteren Ergebnisse für alle Fächer und alle Unis findest du natürlich in der Studie.
Weiter
auf Seite