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Meist entscheidet das persönliche Interesse

Auswahl der Oberstufen-Leistungskurse

MEDI-LEARN (Redaktion)

Von der Schule an die Uni

Als Jugendlicher musst du dir schon früh Gedanken über deine berufliche Zukunft machen und dich gelegentlich zwischen persönlichen Neigungen und den Belangen des Arbeitslebens entscheiden. Die ersten Erfahrungen mit dieser Notwendigkeit werden bereits in der Schule gesammelt, wenn es zum Beispiel um die Wahl der Leistungskurse geht. Im MEDI-LEARN-Forum wurde diskutiert, was in dieser Frage den Ausschlag gibt.
Ab der elften Klasse können sich die Schüler entscheiden, und die meisten wissen auch schon ungefähr, mit welchen Fächern sie sich eher eine Freude machen. So liegt es auf der Hand, dass die Leistungskurse überwiegend nach eigenen Interessen gewählt werden. Der positive Effekt dabei ist, dass die Motivation und Lernbereitschaft steigt, da man für das selbst ausgesuchte Fach aufgeschlossener ist. Die beliebtesten Leistungskurse sind laut der Umfrage übrigens Biologie und Englisch.
Nicht alle Kurse werden aber nach dem Lustprinzip gewählt, denn viele entscheiden sich stattdessen für die Vorbereitung auf ihr Studium. Es werden also Fächer ausgesucht, die mit dem geplanten späteren Studium zu tun haben. Die eine oder andere Schulstunde entspricht dann wahrscheinlich nicht der Wunschvorstellung, jedoch kannst du dir auf diese Weise vielleicht einen guten Start in die ersten Semester erarbeiten.
In den Diskussionsbeiträgen zu diesem Thema lässt sich außerdem öfters herauslesen, dass neben den Fächern selbst auch die Lehrer eine wichtige Rolle spielen. Obwohl ein Leistungskurs nach Neigung gewählt wird, ist das Ergebnis später trotzdem nicht zufriedenstellend. Eine Verbesserung der Noten ist nach den Erfahrungen der Diskussionsteilnehmer dann vor allem durch den Wechsel zu einem anderen Lehrer möglich.