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Biochemie

Die großen Prüfungsfächer

Redaktion (MEDI-LEARN)

Biochemie

(großes Fach)

In diesem Fach wird die Funktionsweise des Körpers auf zellulärer Ebene untersucht, d.h. du erhältst Einblicke bis tief hinein in die molekulare Struktur von Lebensvorgängen im Organismus. Die biochemischen Grundlagen des Stoffwechsels, die Funktion der Enzyme und die Prinzipien der Vererbung sind einige derjenigen Themen, die du im Rahmen des Biochemie-Unterrichts erläutert bekommst. Er steht ebenfalls meistens erst ab dem dritten Semester auf dem Plan, da zuvor der Chemie-Schein erworben sein muss.

II. Chemie für Mediziner und Biochemie/Molekularbiologie
Physikalisch-chemische Grundlagen des Stoffwechsels, Enzymwirkungen und deren Kinetik. Biochemie der Aminosäuren und Proteine, der Kohlenhydrate, der Lipide und der Nukleinsäuren. Hormonwirkungen. Grundlagen der Molekularbiologie. Biochemische Grundlagen der Immunologie. Biochemische Aspekte der Zell- und Organphysiologie. Grundlagen der Ernährungslehre. Kenntnisse über medizinisch wichtige Elemente und deren Verbindungen, Grundzüge der Thermodynamik und Kinetik chemischer Reaktionen.

Damit du dir vorstellen kannst, was dich in dem zeitintensiven, aber doch sehr interessanten Fach Biochemie erwartet, geben wir dir an dieser Stelle einen Einblick in den Aufbau von Vorlesung, Seminar und Praktikum.


Biochemie an der WWU Münster

Anja, 2. vorklinisches Semester

Die Vorlesung liefert wichtige prüfungsrelevante Themen in übersichtlicher Art und Weise. Es wird besonders darauf Wert gelegt, den klinischen Bezug herzustellen. Besonders die Patientenvorstellungen durch den Chefarzt der Pädiatrie haben mir viel gebracht. Davon gibt es in der Regel acht pro Semester. Das Praktikum lief über zwei Semester. Behandelt wurden klinisch relevante Dinge (z.B. Glukosetoleranztest). Dinge, die man selbst durchgeführt hat, kann man sich besser merken. Es gab einen Methodenkurs, in dem jede Gruppe pro Semester einen Praktikumsversuch in Form eines Referats vorgestellt hat. Das Seminar ist anstrengend, hat aber Spaß gemacht. Es ist ratsam, sich gut vorzubereiten, da die Beteiligung bewertet wird. Referate gab es nicht, aber zwei Klausuren, deren Schwierigkeitsgrad physikumsartig war. Insgesamt fand ich es toll, dass so viel Wert auf den klinischen Bezug gelegt wurde. So wird viel klarer, warum man Biochemie lernen sollte.

Taschenatlas Biochemie

Wie in der Physiologie empfiehlt sich auch für das Chemie- und Biochemie- Praktikum ein Kitteltaschenbegleiter. Hier besonders empfehlenswert der „Koolmann - Taschenatlas Biochemie“.

 

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