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Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie

Psychische Grundlagen des Menschen

Redaktion (MEDI-LEARN)

Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie

Die Medizinische Psychologie/Med. Soziologie wird nicht mündlich geprüft (im Gegensatz zu Anatomie, Physiologie und Biochemie). Die Fragenanzahl im schriftlichen Examen liegt bei 60 Fragen am zweiten Tag des Physikums. Eine thematische Abwechslung zu den eher naturwissenschaftlich geprägten Fächern bietet das Doppelfach Psychologie/Soziologie für Mediziner. Hier geht es um die gesellschaftlichen und psychischen Grundlagen menschlichen Verhaltens und Erlebens. Der Schwerpunkt liegt auf dem „Wechselspiel“ zwischen Gesundheit und Krankheit. Aber auch Motivation, Lerntheorie, Bevölkerungsstruktur und nicht zuletzt der Aufbau unseres Gesundheitswesens sind Gegenstände dieses Gebietes, das du in der Regel im ersten Studienjahr absolvierst.


IV. Grundlagen der Medizinischen Psychologie und der Medizinischen Soziologie

Psychobiologische Grundlagen des Verhaltens und Erlebens. Wahrnehmung, Lernen, Emotionen, Motivation, Psychomotorik. Persönlichkeit, Entwicklung, Sozialisation. Soziales Verhalten, Einstellungen, Interaktion und Kommunikation, Rollenbeziehungen. Soziale Schichtung, Bevölkerungsstruktur, Morbiditätsstruktur, Strukturen des Gesundheitswesens, Grundlagen psychologischer und soziologischer Methodik.

Ein Student hat den Kurs Psychologie an der Berliner Charitè gemacht und erzählt hier, wie er das Doppelfach Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie erlebt hat.

Psychologie an der Charité

Thomas, 4. vorklinisches Semester

Der Psychologie-Kurs fand im ersten Semester statt. Wöchentlich 120 Minuten mit rund 20 Studenten. Es wurden verschiedene Spiel-Experimente durchgeführt, Videos geschaut und eine medizinhistorische Ausstellung besucht. Insgesamt war der Kurs eine recht lustige Veranstaltung. Es gab keine Klausur, sondern alle mussten am Ende des Semesters in Vierergruppen Präsentationen abhalten. Die Vorlesung fand während des zweiten Semesters einmal wöchentlich statt und dauerte 90 Minuten. Ich bin nur beim ersten Mal hingegangen. Zum Glück gab es keine Anwesenheitspflicht. Das Psychologie- Seminar konnte man als Blockseminar zwischen dem zweiten und dritten Semester absolvieren oder alle zwei Wochen 90 Minuten während des dritten Semesters. Am Ende des dritten Semesters gab es eine Multiple-Choice-Klausur zum Psychoseminar. Die konnte man mit Altfragen gut bestehen. War also kein all zu hoher Aufwand. Uns wurde immer erzählt, wie wichtig das Fach im Physikum sei. Nur fürs Physikum war einmal Psychologie mit der CD durchkreuzen schon sehr effektiv.

Mit den Fächern Anatomie, Biochemie und Psychologie/Soziologie haben wir dir die 4 großen Fächer vorgestellt. Nun möchten wir einen Blick auf die kleineren Gebiete Biologie, Chemie und Physik werfen. 

 

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