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Qualität der Lehre für angehende Studierende am wichtigsten

UMIT-Studie zeigt auf

Matthäus Masè, MA und Univ.-Prof. Dr. Harald Stummer

Laut einer vom Institut für Management und Ökonomie im Gesundheitswesen (IMÖG) an der Tiroler health and life sciences Universität UMIT  in Hall in Tirol durchgeführten Umfrage sind für die Studierenden von morgen die Qualität der Lehre, das Studienangebot und eine moderne Einrichtung bei der Wahl ihrer Hochschule am wichtigsten. Dies zeige, so die beiden Studienautoren Matthäus Masè, MA und Univ.-Prof. Dr. Harald Stummer vom IMÖG, dass den angehenden Studierenden bewusst sei, dass eine profunde und gute Ausbildung für ihren beruflichen Werdegang sehr wichtig ist. Daraus kann man auch schließen, erklärt Masè, dass sie auch offener für neue Formen der Wissensvermittlung, wie dem Blended Learning-Ansatz, seien. Dies könnte auch erklären, warum berufsbegleitende Studiengänge für viele relevant sind. Beliebt sind darüber hinaus auch Berufe im Gesundheitsbereich. 
 
Das Gesundheitswesen gehört zu jenen Bereichen, das stetigen Veränderungen unterworfen ist. Umgekehrt aber auch zukunftssichere Berufsperspektiven zu bieten hat. Umso flexibler und vor allem gut ausgebildet müssen all jene Personen sein, die in Gesundheitsberufe einsteigen möchten. Dazu zählen auch angehende Betriebswirte im Gesundheitswesen. Eine Sache ist die, was potentielle Arbeitgeber von solchen Absolventen erwarten. Eine andere jene, was diese zukünftigen Gesundheitsexperten für Erwartungen an ihr Studium bzw. ihre Hochschule haben. Dem ging das Institut für Management und Ökonomie im Gesundheitswesen (IMÖG) an der UMIT in Hall in Tirol genauer nach. Dazu befragte es 365 Schüler in den Matura- und Vormaturaklassen in Tirol, Vorarlberg, Südtirol und Bayern. 234 Personen füllten den Onlinefragebogen bis zum Ende aus. Von diesen wiederum haben 149 vor nach der Matura mit einem Studium zu beginnen. 63 Befragte waren zum Zeitpunkt der Befragung noch unentschlossen und die restlichen 22 haben nicht vor zu studieren.
 
Befragt wurden die Schüler unter anderem darüber, welche Faktoren für sie bei der Wahl ihrer Hochschule am wichtigsten sind. Mit 166 Nennungen am wichtigsten ist für die Befragten die Kompetenz der Lehrenden bzw. die Qualität der Lehre. „Dies zeigt, dass den angehenden Studierenden bewusst ist, dass eine gute und profunde Ausbildung für ihren späteren Karriereweg sehr wichtig ist. Zumal 83 Prozent der Befragten auch davon ausgehen, dass es einfacher ist den ideal Job zu finden, wenn man ein Studium absolviert hat“, erklären die beiden Studienautoren Matthäus Masè und Prof. Harald Stummer. Fast genauso wichtig (160 Nennungen) ist für die Schüler das Studienangebot und mit 123 Nennungen auch noch sehr wichtig ist die moderne Einrichtung der Hochschule. „Universitäten mit interessanten und spezialisierten Angeboten haben hier sicherlich Vorteile. Gepaart mit einer angenehmen Lernumgebung, einer guten digitalen Infrastruktur oder auch einer modernen Form der Wissensvermittlung wie dem Blended Learning sind solche Hochschulen besonders attraktiv“, ist Masè überzeugt. Kaum eine Rolle bei der Wahl der Hochschule spielt hingegen die Anzahl der Mitstudierenden, das Vorhandensein einer Mensa oder Gastvorlesungen von Praxisvertretern.
 
Was die Organisation des Studiums betrifft, so können sich 88 von den 149 Befragten, die nach der Matura studieren möchten, vorstellen berufsbegleitend zu studieren. Zählt man noch jene dazu, die unentschlossen sind ob sie studieren möchten, steigt die Zahl jener, die neben einer Arbeit studieren würden, auf 134. „Es gibt durchaus Vorteile solche duale Studiengänge zu besuchen: einerseits kann man sich weiterbilden und ein extra dafür konzipiertes, berufsorientiertes Studium besuchen, und andererseits kann man schon während dem Studium Erfahrung in einem Bereich sammeln, in dem man später arbeiten möchte“, zeigt Stummer auf. Demzufolge gehören Studiengänge, die vermehrt Lerninhalte digital bereitstellen zu den attraktiveren und moderneren Modellen. „Es scheint so, als würden solche Blended Learning-Konzepte, die die Vorteile von Präsenztagen mit den Vorteilen der digitalen Wissensvermittlung kombinieren, für die neuen Generationen an Studierenden immer attraktiver“, fügt Masè hinzu.
 
Von den 212 Schülern, die nach der Matura studieren möchten bzw. sich noch nicht entschieden haben, können sich 116 vorstellen später im Gesundheitsbereich zu arbeiten. Gefragt wurde außerdem auch, ob sie Interesse hätten Betriebswirtschaft mit einem Fokus auf das Gesundheitswesen zu studieren: gut ein Drittel aller Befragten könnte sich den Besuch eines solchen Studiums vorstellen. Ein verhältnismäßig großes Interesse. „Dies entspricht in etwa den Anforderungen seitens der Wirtschaft“, verweisen Masè und Stummer auf eine von ihnen bereits vorgestellten Studie. Laut dieser steigt nicht nur der Bedarf an Betriebswirten im Gesundheitswesen, sondern auch das Interesse an solchen Studiengängen. „Das Potential ist also sowohl auf Interessens- als auch auf Angebotsseite gegeben“, schlussfolgert Stummer.

Am 29.06.2018 findet ab 14.30 Uhr an der UMIT in Hall in Tirol ein Schnupperstudium statt.
Hier können Sie sich zum Schnupperstudium anmelden!

 

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