EMSA Dubrovnik Summer School
Sommer, Sonne, Strand und Studium
Fiona Horneff
EMSA Dubrovnik Summer School
© ziegenbalg / PIXELIO
„Was? Du gehst in die Schule? Im Sommer? Bist du verrückt!?“ - So oder ähnlich waren die Kommentare meiner Freunde und Kommilitonen, als ich ihnen von meinem Plan erzählte, im Juli nicht an den Baggersee oder nach Ibiza zu fahren, sonder an der EMSA Summer School on Emergency Medicine in Dubrovnik teilzunehmen.
Dubrovnik Summer School: Sommer, Sonne, Strand und Studium
Aber Summer School ist ja nicht einfach nur Schule, die Hauptbetonung sollte wohl eher auf Summer liegen. Ehrlich gesagt, es war einer der schönsten Sommer meines Studiums. European Medical Students’ Association (EMSA) Zagreb organisierte dieses einmalige event in Dubrovnik, einer der schönsten Städte Europas. Eine Perle der Adria.
Moderne Nonnen als Gasteltern
Vierzig Teilnehmer aus ganz Europa wohnten eine Woche unter den Dächern eines ehemaligen Klosters, das noch immer von Nonnen geleitet wird. Recht moderne Nonnen, allerdings. Grillparties im mit wilden Wein überdachten Innenhof, Kaffeekochen zu jeder Zeit und heimkommen wann man möchte. Und das Beste: das Kloster war 2 Minuten Fußweg vom alten Stadtkern entfernt. Dubrovnik selbst, also die Altstadt, ist einmalig. Die ganze Stadt ist von einer Stadtmauer umgeben auf der man die Altstadt umrunden und eine grandiose Aussicht genießen kann.
Maritime Notfälle und mehr
Das Thema der Summer School war „Emergency Medicine“. Die Kurse waren auf englisch, damit alle Teilnehmer gemeinsam lernen und gleichzeitig ihr Fachenglisch aufpolieren konnten. Jeder Tag stand unter einem Motto: Notfälle in der Kinderheilkunde, Gifte und Antidots, Notfälle in der Gynäkologie und, „best things last“: Maritime Notfälle.
Unterricht auf hohem Niveau
Zu jedem Thema waren Spezialisten aus ganz Kroatien eingeflogen, um den Studenten immer Unterricht auf höchstem Niveau zu bieten. Um die Schule auf keinen Fall langweilig werden zu lassen, wurde großer Wert auf praktische Übungen gelegt. Intubieren, Maske beatmen, Puppen reanimieren und kardiovertieren... jeder hatte mehr als genug Gelegenheiten, alles so oft zu üben wie er wollte. Die Theorie wurde in kleinen Seminargruppen vermittelt, in denen die Teilnehmer jeweils so verteilt wurden, daß Studenten aus verschiedenen Ländern zusammenkamen und jeder mal mit jedem in der Gruppe war. Auf diese Weise konnte man sich wunderbar austauschen, wie einzelne Situationen in verschiedenen Ländern gehandhabt werden. Auch PBL (Problem Based Learning) war in den Unterricht integriert – es geht nirgends mehr ohne...