Für den Mediziner können neben der Universitätsbibliothek (UB) auch Staats-, Landes- und Forschungsinstituts- bibliotheken wie beispielsweise die der Max-Planck-Institute für die Literaturbeschaffung hilfreich sein.
Aufbau einer Bibliothek
Die Bibliothek gliedert sich in verschiedene Bereiche. Im Freihandbereich und der Lehrbuchsammlung stehen vor allem Lehrbücher, Lexika etc. Sie können selbst ausgesucht und ausgeliehen werden. Die im Lesesaal ausgelegten Bücher und Zeitschriften dürfen nicht ausgeliehen werden, sondern müssen dort gelesen oder fotokopiert werden. In manchen Bibliotheken ist der Lesesaal in verschiedene Bereiche getrennt, z.B. Zeitschriften- und Hauptlesesaal.
Der Katalogsaal enthält die verschiedenen Kataloge wie Alphabet- und Sachkataloge sowie Zeitschriftenverzeichnisse. Mit Hilfe der Kataloge können beispielsweise unvollständige Literaturangaben komplettiert werden oder der Standort einer bestimmten Zeitschrift ermittelt werden. Regelmäßig angebotene Bibliotheksführungen sind der geeignete Einstieg zum besseren Kennenlernen einer Bibliothek.
Vom Zitat zur Originalarbeit
Die ausgedruckten Literaturzitate mit Abstracts oder selbst gemachte Karteikarten nach Studium bereits vorliegender Literatur sollten dahingehend geprüft werden, ob die Originalarbeit benötigt wird. Außerdem empfiehlt es sich, die Ausdrucke zu zerschneiden, um jeweils nur ein Zitat pro Blatt zu erhalten. Später kann man somit einfach die Standortbezeichnung der Zeitschrift notieren und das Zitat dem kopierten Artikel vorheften.
Heutzutage kann man auch die Gesamtarbeit online herunterladen, dann ist es jedoch besser die Arbeit zu speichern und später auszudrucken, um wertvolle Online-Zeit nicht zu verschwenden.