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Einführung

Kapitel 4: Statistik

Redaktion (MEDI-LEARN)

Naturwissenschaftliche Versuche dienen der Prüfung einer Hypothese. Allein die korrekte statistische Auswertung bei einem ausreichend großen Stichprobenumfang erlaubt eine stichhaltige Befundinterpretation. Hierzu gehört auch die richtige Präsentationsform und die gezielte Auswahl der im Einzelnen erläuterten Befunde. Nur so lässt sich ein „Zahlenfriedhof" verhindern. Die statistische Auswertung erhobener Befunde stellt für die meisten Doktoranden ein großes Problem dar. Im folgenden Kapitel wollen wir die grundlegenden Begriffe und Vorgehensweisen erläutern.

Diese Einführung kann und soll eine weiter gehende Lektüre oder die Rücksprache mit einem Mitarbeiter des Instituts für Medizinische Statistik nicht ersetzen. Vor allem ist es wichtig schon zu Beginn der Arbeit mit dem Biometriker Kontakt aufzunehmen, um Fragen bezüglich des Studiendesigns und der statistischen Verwertbarkeit zu klären. Es können immer nur solche Daten statistisch sinnvoll ausgewertet werden, deren Erfassung im Hinblick auf die Auswertung geplant wird. Wenn die Datensammlung komplett ist, kann der Statistiker nur noch Rechenhilfe geben. Viele Institute stellen professionelle Statistikprogramme zur Verfügung, die teils auf Großrechnern, teils auf PCs laufen. Ist dies der Fall, werden in der Regel auch Einführungskurse hierzu angeboten.

Häufig werden auch der Doktorvater oder ein statistisch „vorbelasteter" Kommilitone in der Lage sein ausreichende Hilfestellung zu geben. Die meisten Statistikprogramme, die heute für PCs angeboten werden, beherrschen die beschriebenen Tests. Sie können einem aber nicht die Entscheidung darüber abnehmen, welcher Test der richtige ist.