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Literaturbeschaffung durch den Doktorvater

Kapitel 1: Literaturbeschaffung

Redaktion (MEDI-LEARN)

Surftipp

Oft bietet der Doktorvater seine Hilfe bei der Literaturbeschaffung an. Leider beschränkt sich dieses Angebot häufig auf die Literatur, welche in Fachzeitschriften erscheint, die im jeweiligen Institut abonniert sind. Die zur Verfügung stehenden Bücher oder Kongressberichte sind meistens schon älter, sodass man sich nicht mit dieser Art der Literaturbeschaffung begnügen sollte. Es ist sinnvoll, wenn man sich einige Artikel vom Doktorvater geben lässt oder aus seiner Literaturliste heraussucht. In einer Art Schneeballsystem kann man über die Literaturangaben dieser Arbeiten weitere wichtige Publikationen zu diesem Thema finden. Naturgemäß findet man somit nur ältere Arbeiten. Diese Art der Literatursuche ist zwar bequem, aber nicht umfassend genug und kann deshalb nur als Einstieg in die Literaturarbeit dienen. Falls der Doktorvater viel zum betreffenden Themenbereich gearbeitet hat und arbeitet, wird er natürlich über eine Menge aktueller Literatur verfügen. In jedem Fall sollte anhand einer Literaturrecherche sichergestellt werden, dass keine wesentlichen Arbeiten übersehen werden.

Das Studium der vorhandenen Artikel, im Fachjargon spricht man meist von „papers", ist vor der nun folgenden Literaturrecherche nützlich. Man sollte sich die Begriffe notieren, die als Schlagwörter für weitere Artikel zu diesem Thema nützlich sein können. Bei vielen Fachzeitschriften sind die Schlagwörter, unter denen die entsprechende Arbeit im Index Medicus oder in MEDLINE erfasst ist, unter dem Abstract (Zusammenfassung) aufgeführt.

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