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Herausforderung Doktorarbeit

Kapitel 1: Doktorarbeit - warum, wann, wo?

Redaktion (MEDI-LEARN)

In den letzten Jahren wurde das Medizinstudium weitgehend verschult. Eine selbständig bzw. im Team geplante und durchgeführte wissenschaftliche Arbeit kann eine willkommene Abwechslung im grauen Studienalltag sein. Grundvoraussetzung ist eine hohe Eigenmotivation.
In den letzten Jahren wurde das Medizinstudium weitgehend verschult. Eine selbständig bzw. im Team geplante und durchgeführte wissenschaftliche Arbeit kann eine willkommene Abwechslung im grauen Studienalltag sein. Grundvoraussetzung ist eine hohe Eigenmotivation.
Wenn die Arbeit obendrein noch Spaß macht, ist dies schon die halbe Miete. Wer zusätzlich zum Studium bereit ist, Zeit in das Anfertigen einer Dissertation zu investieren, lernt dadurch auch seine Zeit effektiv einzuteilen. Er lernt zwangsläufig, Prioritäten zu setzen, was für die spätere ärztliche Tätigkeit eine unabdingbare Voraussetzung ist. Der Doktorand übt sich im selektiven Arbeiten und macht einen weiteren Schritt auf dem Weg von der Schule zum Beruf. Er muss Verantwortung übernehmen und erkennen, dass man nicht alles wissen oder machen kann. Diese Erkenntnis ist für die erfolgreiche Berufsausübung sehr wichtig. Für den späteren Umgang mit Patienten ist es entscheidend zu erkennen, dass nur ein beschränktes Maß an Zeit zur Verfügung steht.

Ein anderer Vorteil ist, dass eine Bewertung wissenschaftlicher Mitteilungen wesentlich kritischer ausfällt, wenn der Leser selbst schon wissenschaftliche Daten produziert und verarbeitet hat.

Wissenschaftsgläubigkeit abbauen

Dies hilft die „Wissenschaftsgläubigkeit" des Durchschnittsstudenten bzw. des später praktizierenden Arztes abzubauen. Außerdem tauchen im beruflichen Alltag immer wieder Detailfragen auf, die durch ein mehr oder weniger ausführliches Literaturstudium geklärt werden müssen. Hier ist es vorteilhaft, wenn man im Rahmen seiner Dissertation Kenntnisse bei Literaturrecherchen bzw. bei der Beschaffung von Originalarbeiten erworben hat. Durch die elektronische Datenverarbeitung ist es auch in Arztpraxen oder Kliniken zunehmend möglich Literaturrecherchen (s. Kapitel 8) durchzuführen. Während der Dissertation erworbene Kenntnisse können dann zum Wohl der Patienten gut eingebracht werden. Die berufliche Weiterbildung erreicht ein Niveau, das über dem Standard der „Medizinischen Bildzeitungen" liegt.
Nicht zuletzt ist es intellektuell ansprechend, sich so gut in ein Thema einzuarbeiten, dass man auf diesem Gebiet Spezialist und Ansprechpartner ist. Zusätzlich besteht die Möglichkeit die erworbenen Kenntnisse auszubauen und sich dadurch dann innerhalb einer Klinik oder Abteilung entsprechend zu profilieren.

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