Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie
Allgemeines zu den Fächern im Medizinstudium
Redaktion Medi-Learn.net
Zunächst vorab zwei etwas trockene Definitionen der beiden Fächer lt. Pschyrembel: Die medizinische Soziologie begreift Gesundheit und Krankheit als soziales Geschehen. Dieses Fachgebiet untersucht und lehrt die Beziehungen zwischen Mensch, Gesellschaft, Gesundheit und Krankheit.
Die medizinische Psychologie umfasst die sich an medizinischen Aufgaben orientierenden psychologischen Methoden und Erkenntnisse.
Medizinsche Psychologie und Soziologie im Studium
In Vorlesung, Kurs und Seminar werdet ihr z.B. über Themen wie Altersstruktur der Gesellschaft, besondere Verhaltensmuster in Krankheitsfällen, Aufbau unseres Gesundheitssystems, Artz-Patient-Beziehung unterrichtet.
Die Kurse finden meist in den ersten beiden Semestern statt, dies kann aber von Uni zu Uni variieren. Die medizinische
Soziologie wird gemeinsam mit der medizinischen Psychologie in einem Gegenstandskatalog der Prüfung des Physikums zusammengefasst. Entstehung und Verlauf von Krankheiten, ärztliches Handeln und die Förderung und Erhaltung von
Gesundheit bilden hier die drei Kernkapitel, die schriftlich geprüft werden.
Nach neuer Approbationsordnung, die für Studienanfänger ab Wintersemester 2003 gilt, wird also für die Fächer Medizinische Soziologie und Medizinische Psychologie ein gemeinsamer Schein vergeben. Neben dem Pflichtkurs muss in jedem der beiden Fächer zusätzlich ein Seminar besucht werden. Weiterhin geändert: eine mündliche Prüfung im Physikum (=Erster Abschnitt der Ärztlichen Prüfung) findet für die Fächer Medizinische Soziologie/Psychologie nicht mehr statt (hier wird nach neuer gesetzlicher Grundlage nun jeder Student in den 3 Fächern Anatomie, Biochemie und Physiologie geprüft). Die Fragenanzahl und Gewichtung für das schriftliche Physikum bleibt für Psych/Sozio hingegen unverändert.
Detaillierte Infos zum Studienverlauf
nach neuer Approbationsordnung
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