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Achteilige Fernsehsendung über größte orthopädische Uni-Klinik

Die Knochen Docs

Redaktion Doku-Serie, SWR Fernsehen

Orthopädische Uniklinik

In acht Folgen führt die Reihe in die größte orthopädische Universitätsklinik Deutschlands. Viele der Patienten kommen auf Klumpfüssen, auf Knien, in Rollstühlen in die Ambulanz, und etliche gehen aufrechten Ganges wieder hinaus. Die Filme begleiten die Chirurgen bei ihrer oft riskanten Arbeit.

Sie ist 37 Jahre jung und lebenslustig - und macht sich an einem Montag morgen fertig, um zur Arbeit zu gehen. Unter der Dusche plötzlich spürt sie ein Stechen zwischen den Schulterblättern, kann kurz darauf ihre Arme nicht mehr bewegen, und innerhalb weniger Stunden ist sie gänzlich gelähmt - nicht mal mehr atmen kann sie, nur mit einem Luftröhrenschnitt überlebt sie. "Rückenmarksinfarkt" heißt die Diagnose, aber wie wird sie es schaffen, wieder gehen, greifen, schreiben zu können? Einem 16-jährigen Mädchen wird der Rücken aufgeschnitten und die Wirbelsäule wieder begradigt, mit Stäben und Schrauben aus Titan. Die Mutter ist verzweifelt: Was, wenn ihre Tochter aufwacht und ihre Beine nicht mehr bewegen kann?

Ein Mann erfährt, dass sein Bein amputiert werden muss, und zwar innerhalb von wenigen Tagen. Ob der Krebs damit besiegt ist, weiß er trotzdem nicht. Geschichten wie diese erzählt die neue SWR-Doku-Reihe "Die Knochen Docs. Geschichten aus der Heidelberger Orthopädie".

In acht Folgen führt die Reihe in die größte orthopädische Universitätsklinik Deutschlands, eine altehrwürdige Institution, mittlerweile 90 Jahre alt, die zweitgrößte Orthopädie in Europa. Viele der Patienten kommen auf Klumpfüssen, auf Knien, in Rollstühlen in die Ambulanz, und etliche gehen aufrechten Ganges wieder hinaus. Die Filme begleiten die Chirurgen bei ihrer oft riskanten Arbeit, zeigen aber auch die Grenze des Machbaren.

Eine Mega-Klinik im lieblichen Neckartal: An die hundert Ärzte in 16 Fachbereichen, 300 Studenten pro Jahr in Ausbildung. Über 60 Techniker in hauseigenen prothetischen Werkstätten. Und jeden Tag gibt es 30 Operationen - das sind 7000 im Jahr.

Von solchen Operationen und den Geschichten um sie herum erzählt die Doku-Serie: von Jill, Stefano, Zarah, Andreas, Gritt oder Anton - von ihrer Einlieferung in die Klinik aus der Sicht der Patienten, ihrer Mütter, Väter, Ehefrauen, Freunde - und aus der Sicht der Ärzte. Das sind hochemotionale Geschichten von Leid und Glück, sie werfen auch ein Licht auf medizinische Errungenschaften, an die vor 10 Jahren noch keiner zu denken wagte.
 
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