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Studienfinanzierung (II)

Ohne Moos nichts los

Redaktion Medi-Learn.net

Im folgenden stellen wir Euch wichtige Geldquellen für Studenten zur Finanzierung des Lebensunterhaltes während des Medizinstudiums vor: Ob BAföG, Elternzuschuss oder dazuverdienen durch Nebenjobs, wir geben zu allen Punkten interessante Hinweise.

Welche Geldquellen gibt es?

Insgesamt 4 studentische Einnahme- und Geldquellen sorgen für monatliche Zahlungen auf den Konten der Studenten: Die elterliche Finanzspritze, Zahlungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz(BaföG), möglicherweise Stipendien und die Einnahmen aus eigener Arbeit, also studentischen Nebenjobs.

Elterliche Finanzzuwendungen

Die meisten Studenten erhalten finanzielle Unterstützung von ihren Eltern, die sich in Höhen zwischen(einigen) Hundert und z.T. auch über 1.000 Euro bewegen. In einer Umfrage unterrund 250 Medizinstudenten aus dem Jahre 2001 haben wir die durchschnittliche elterliche Zuwendung erfragt, wobei hier die Angaben sehrschwankten:
Rund 288 € lassen sich die Eltern das monatliche "sponsoring" ihrer Zöglinge kosten. Allerdings fallen an den Extremen sowohl dasjenige Fünftel auf, das ohne "Elternzuschuss" zurechtkommen muss, als auch diejenigen 12 %, die512 € und mehr im Monat auf dem Bilanzkonto "sponsored by parents" verbuchen können.

Grafik - Monatliche Finanzspritze durch die Eltern:


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Zahlungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BaföG)

Gemäss Bundesausbildungsförderungsgesetz (BaföG) können Zuwendungen für den Lebensunterhalt im Studium beantragt werden. Die Höhe der zu erwartenden Zahlungen richtet sich u.a. zum Beispiel nach der Höhe des elterlichen Einkommens und ggf.der Höhe des eigenen Einkommens (sofern man neben dem Studium noch einen studentischen Nebenjob wahrnimmt).

Grundsätzlich wird BaföG für den Medizinstudiengang nur für eine Förderungshöchstdauer von 13 Semestern gewährt. Weiterhin wird BaföG als zinsloses Darlehen gewährt, so dass Ihr bei Inanspruchnahme von BaföG-Leistungen diese zur Hälfte später zurückzahlen müsst. Hier gibt es Sonderregelungen, die zum Teil zu einer Verminderung des Rückzahlungsbetrages führen: Wer besonders schnell studiert, wer zu den besten seines Studienjahrgangs gehört oder wer grössere Summen des Schuldbetrages auf einmal zurückzahlen kann, bekommt einen Erlass der BaföG-Schulden. Die monatliche Rückzahlungsrate – zu der man meist 10 Jahre nach Studienbeginn durch die Bundesfinanzverwaltung aufgefordert wird – liegt derzeit (Stand: August 2003) zwischen 40 und 100 € monatlich.

Unter den Medizinstudenten nehmen weniger als 20 % finanzielle Förderung gemäss BaföG in Anspruch und derDurchschnittsbetrag den die (vergleichsweise wenigen) Medizinstudenten gezahlt bekommen beträgt rund 250€. Bei denjenigen, die in den Genuß dieser staatlichen Förderung kommen, verteilen sich diese Einnahmen nahezu gleichmässig über die in der Tabelle vorgenommene Einteilung in Gruppen zu je140 € . Berechnet man den Durchschnittswert, so beziehen die Umfrageteilnehmer45 € an Bafög im Monat. Dieser Wert wird allerdings durch den hohen Anteil der Nicht-Bafög-Empfänger verursacht. Berechnet man den Durchschnitt nur in der Gruppe derjenigen, die Bafög erhalten, so liegt der Wert mit250 € deutlich darüber.

GrafikBaföG-Einnahmen

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