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Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
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27.07.2010, 20:17
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#16
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 29.09.2009
Beiträge: 86
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@Relaxometrie: Sorry, war nicht so gemeint. Technisch ist es bei der Jetventilation so, dass Du eine Kanüle auf den Eingang der Trachea richten musst, aus der dann mit hoher Frequenz Sauerstoff/Luft in die Lungen des Pat ge"jettet" wird, Frequenz so 100/min aufwärts.
Da Du dafür aber den Eingang der TRachea sehen musst, ist dann auch eine Intubation möglich, dann natürlich vorzuziehen ist. Wir machen das auch nur in der HNO bei OPs, bei denen ein Tubus dann im Weg wäre.
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29.07.2010, 09:23
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#17
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verfressen & bergsüchtig
Registriert seit: 31.05.2004
Ort: Rucksackbayer
Beiträge: 8.331
Semester: 6. WBJ
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Zitat:
Zitat von DocSchmitti
Das Argument, man solle den Patienten nicht relaxieren, weil man das mit der Intubation nicht kann, sagt ja alles über den Ausbildungsstandard in Deutschland. Das ist zum Haareraufen! Was macht ein solcher Arzt, wenn schwierige Intubationsverhältnisse vorliegen? Ich will gar nicht wissen, wieviele PAtienten in Deutschland jedes Jahr sterben, weil jemand eine besch... Narkoseeinleitung macht, die Intubation nicht hinbekommt oder den Patienten in der Hypoxie mit 200 mg Propofol gleich umrbingt (ganz zu schweigen von denen, die an der Nebennierensupression durch Etomidate draufgehen).
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Auf eine Relaxierung zu verzichten, weil man nicht intubieren kann ist natürlich Blödsinn, da gebe ich Dir recht.
Trotzdem bin ich nach wie vor der Meinung, daß ein Relaxans bei genügender Narkosetiefe nicht zwingend erforderlich ist. Zumindest habe ich draußen noch keines benötigt. Mal abgesehen davon, daß die Darreichung in Pulverform beim Succi auch nicht unbedingt von Vorteil ist, weil dann nämlich einer aus dem Team 5 Minuten nur damit gebunden ist, das verdammte Zeug aufzulösen.
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Weil er da ist!
George Mallory auf die Frage, warum er den Everest besteigen will
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29.07.2010, 13:32
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#18
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 29.09.2009
Beiträge: 86
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Ich kenne das Succi zum Auflösen gar nicht, wir verwenden die Ampullen, in denen das Zueg bereits als Lösung vorliegt. Das Auflösen von Substanzen ist im Rettungsdienst echt ein totaler Zeitverlust, das macht mich jedesmal beim Zugucken wahnsinnig.
Dass Muskelrelaxantien den Intubationserfolg verbessern, ist meines Wissen noch nicht gezeigt worden, allerdings gibt es Studien, die belegen, dass man zumindest die Stimmbandebene besser einsehen kann (nach Cormack und Lehane).
Von daher ist es möglicherweise GEshcmackssache, ob man Relaxierung nimmt. Ich hab es so gelernt und werd es deswegen immer tun - auch köntne ich mir vorstellen, dass ein Gutachter es kritisiert, wenn Du kein Relaxans genommen hast und dann die Atemwegssicherung nach hinten losgeht. Ist aber nur ne Vermutung.
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